Shcwangerschaftsbauch

23./24. Schwangerschaftwoche

Wow, nun seid ist schon in der 23./24. Schwangerschaftswoche. Die Schwangerschaft schreitet immer weiter voran und immer wieder passieren neue Dinge. Ab der 23. SSW hat euer Baby mit der entsprechenden medizinischen Versorgung eine große Chance zu überleben, sollte es eine Frühgeburt werden. Denn die körperliche Entwicklung des Babys ist schon sehr weit abgeschlossen.

Bald ist sogar schon der sechste Schwangerschaftmonat geschafft. Zwischen der 24. und der 27. Schwangerschaftswoche wird der Arzt das Blut zum zweiten mal auf eine Rhesus-unverträglichkeit testen, sowie die Schwangerschaftsdiabetes überprüfen. Hierzu wird ein Glukostetoleranztest durchgeführt. Genaueres zum Rhesusfaktor und der Schwangerschaftsdiabetes findet ihr in unserem Artikel zur 27./28. Schwangerschaftwoche.

Euer Körper

Es klingt vielleicht etwas seltsam, aber euer Uterus ist inzwischen ungefähr so groß wie ein Handball. Kein Wunder, dass die Wahrscheinlichkeit Dehnungsstreifen zu bekommen (sofern dies noch nicht geschehen ist) immer größer wird. Zudem werdet ihr merken, dass auch eure Brüste weiter wachsen. Keine Sorge, auch das hört irgendwann auf. Gönnt euch doch einfach häufiger eine Massage, das tut Körper und Seele gut.♥

Tipp: Genaueres zu Schwangerschaftsstreifen und deren Vorbeugung findet ihr dem Schwangerschaftsartikel zur 17./18. Schwangerschaftwoche.

Übungswehen

Aus der 19./20. SSW kennt ihr bereits die Übungswehen. Diese werden jetzt häufiger eintreten und irgendwann die Geburt einleiten. Wichtig ist ab diesem Zeitpunkt: Sie müssen von den „echten“ Geburtswehen unterschieden werden. Ein Anzeichen für vorzeitige Geburtswehen sind:

  • Starke Krämpfe (ähneln starken Menstruationsbeschwerden)
  • Veränderung des Scheidensekrets (enthält vielleicht auf einmal Blutspuren)
  • Schmerzen im unteren Rücken
  • Starker Druck im Becken mit einem harten Bauch

Bei den richtig starken Geburtswehen kann man oft sogar sehen, wie der Bauch „hart“ wird. Er spannt sich an und verformt sich teilweise sogar.

Zahnfleischbluten

Viele Schwangere leiden an Zahnfleischbluten. Macht euch darüber jedoch keine Sorgen. Euer Immunsystem ist durch die Schwangerschaft nun mal geschwächt und ihr seid generell anfälliger Bakterien. Hinzu kommt, dass sich das Körpergewebe durch die hormonelle Umstellung generell aufgelockert und stärker durchblutet wird. Dieser Prozess macht vor allem das Zahnfleisch sehr empfindlich. Vor allem Zahnfleischbluten nach dem Zähneputzen ist daher völlig normal.

Entwicklung des Babys

Mittlerweile ist die Ausbildung der Organe und körperlichen Funktionen nunmehr so gut wie abgeschlossen. Euer Schatz wiegt jetzt ca um die 530 – 600 Gramm.

Auch die Wahrnehmung eures Sprössling bilden sich immer weiter aus. Wie bereits aus der 22. Schwangerschaftwoche bekannt, fängt das Kind an Dinge, Musik und Stimmen auch außerhalb des Mutterleibes zu hören – und sich diese sogar zu merken. Daher hilft es Säuglingen oftmals wenn die Eltern nach der Geburt mit ihnen sprechen.♥ Denn diese Stimmen kennen sie bereits.
Süße Information: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass der erste Schrei des Babys dem Klangmuster der mütterlichen Stimme ähnelt. Auch soll klassische Musik sehr beruhigend auf das Baby, inner- und außerhalb des Mutterleibes, wirken.

Die Lunge

Wahnsinn, in dieser Woche öffnen sich bereits die Nasenlöcher des Kindes. Somit bildet sich auch der Lungenkreislauf weiter aus. Ihr wisst bereits, dass das Kind schlucken und atmen mit dem Fruchtwasser übt – durch das öffnen der Nasenlöcher wird dieses Training erweitert.
Zudem haben sich in den Lungenflügeln inzwischen Luftkanäle, bestimmte Substanzen und Blutgefäße gebildet. Diese sorgen dafür, dass die Lunge nicht verklebt. Der Fötus wird also auf das Leben außerhalb des Mutterleibes gut vorbereitet. Diese Substanz nennt man: Surfactant-Faktor.

Die Bewegungen

Im Moment ist das Baby darauf fixiert, seine Reflexe weiter zu trainieren -ihr könnt euch also auf eine aktive Zeit freuen. Euer Kind beginnt sich außerdem im Bauch zu drehen, das werdet ihr nicht nur auf euren inneren Organen spüren, sondern vielleicht sogar sehen können.
Die Bewegung eures Schatzes wird in den nächsten 4 Wochen noch zunehmen und den Höhepunkt erreich. Danach wird es zu eng für den Fötus und die Bewegungen werden ruhiger und weniger. Euer Kind kann sogar schon gezielt am Daumen lutschen z.B. zum einschlafen.

Die Augenfarbe

Die Struktur der Augen ist inzwischen vollständig entwickelt, die Farbe und pigmentierung wird sich nach der Geburt innerhalb des ersten Lebensjahres aber noch einmal ändern.

Finger- und Fußabdruck

Auch hier hat sich etwas getan: Wie bereits in der 15./16. Schwangerschaftwoche beschrieben, sind die Finger- und Fußabdrücke schon etwas länger in Arbeit. Die Abdrücke sind zu diesem Zeitpunkt nunmehr schon fast komplett ausgebildet.

Wusstet ihr? Sollte euer Kind schon jetzt zur Welt kommen, ist es ihm nicht möglich den Wärmehaushalt des Körpers eigenständig zu regulieren. Hierzu wird es noch lange medizinische Unterstützung brauchen.

Obstsalat – Fötusgröße im Vergleich

Das Baby misst inzwischen eine unglaubliche Größe von ca. 30 – 31 cm. Euer Schatz ist inzwischen etwa so groß wie eine Grapefruit.

Grapefruit

Beschwerden

Zu den bereits bekannten Beschwerden wie Rückenschmerzen und Verspannungen kann es ab der 23. Schwangerschaftswoche auch zu plötzlichem Blutdruckabfall und damit verbundenen Schwindelanfällen kommen. Zum Glück sind diese Anfälle meistens schon nach wenigen Sekunden vorbei.

Tipp: Steht nicht zu schnell auf, denn die Schwindelanfälle kommen meistens durch zu schnelles Aufstehen aus dem Liegen oder sitzen. Seit weniger hektisch und lasst euch auch bei solchen Kleinigkeiten Zeit. Ebenfalls hilfreich ist das hochlegen der Beine, das entlastet nämlich den Kreislauf.

Der Ultraschall

Viel verändert sich ab jetzt nicht mehr auf dem Ultraschallbild. Euer Baby wird zwar immer größer und passt bald gar nicht mehr komplett auf ein Bild drauf, aber schon jetzt sieht es eigentlich wie ein „fertiger“ Säugling aus. ♥ Die Natur vollbringt hierbei wahre Wunder.

Nabelschnurblut einfrieren?

Viele von euch haben wahrscheinlich schon davon gehört. Zwar ist das Thema relativ umstritten, doch dennoch solltet ihr euch über das Thema Gedanken machen. Doch wozu ist diese Vorgehensweise überhaupt gut? Das Blut wird für eine sogenannte Stammzellen-Therapie eingefroren. Das Blut aus der Nabelschnur bzw. die darin enthaltenen Stammzellen können zur Heilung zukünftiger Krankheiten des Babys dienen.

Wie läuft das ab?

Sofern ihr euch für diese Option entscheidet, solltet ihr der Hebamme im Krankenhaus direkt Bescheid sagen. Diese entnimmt der Nabelschnur dann während der Geburt etwas Blut. Die Konservierung des Blutes kann durch eine private Blutbank erfolgen. Es ist außerdem möglich, Nabelschnurblut zu spenden.

Kosten der Konservierung

Die Kosten der Konservierung sind leider sehr hoch, sie betragen meistens mehrere tausend Euro. Es ist natürlich vor allem sinnvoll, die Stammzellen über einen sehr langen Zeitraum aufzubewahren und zu konservieren.


Carina

Ich bin Carina und habe eine kleine Tochter namens Amilia. Amilia hat mein Leben, seit ihrer Geburt im März 2015, zum Positiven verändert. Ich bin eine Berufsmami und rocke somit Arbeit, Haushalt und Erziehung. Ich begleite euch gerne durch die aufregende Schwangerschaft und dem Leben mit Kind. Gerne gebe ich euch Shoppingtipps und verrate alle kleinen Haushalt-Tipps und Tricks.

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