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3./4. Schwangerschaftswoche

Während die erste wie auch die zweite Schwangerschaftswoche nur aus rein rechnerischen Gründen zur eigentlichen Schwangerschaft dazugezählt werden, kann man in der dritten Schwangerschaftswoche nun im Grunde genommen von der ersten richtigen Schwangerschaftswoche sprechen. Eine Schwangerschaft kann nämlich nur nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle durch den männlichen Samen entstehen.

In eurem Körper

Die Prozesse, die ab der 3. SSW im Körper eine Frau vor sich gehen, sind ähnlich faszinierend wie die Prozesse, die schon in der vorhergehenden, also in der 2. SSW passierten. Die 2. und die 3. SSW sind also aus medizinischer Sicht gesehen, die beiden Schwangerschaftswochen, die entscheidenden Einfluss auf eine spätere Schwangerschaft haben.

Obgleich zum Zeitpunkt der 3.SSW noch keinerlei Anzeichen für eine mögliche oder bestehende Schwangerschaft ersichtlich sind, so arbeitet im Körper bereits alles auf Hochtouren.

Nach der Befruchtung der weiblichen Eizelle durch den männlichen Samen beginnt eine enorme hormonelle Veränderung im Körper. Einerseits sollen diese hormonellen Prozesse und Veränderungen den Körper möglichst optimal für die nun folgende Schwangerschaftsdauer von noch 38 Wochen vorbereiten. Zum anderen sind die ersten dieser hormonellen Veränderungen jedoch auch dafür da, um der befruchteten Eizelle einen reibungslosen Ablauf des Einnistungsprozesses der Eizelle in der Gebärmutter zu ermöglichen.

Nicht ganz eine Woche vor dem Eisprung hat das Eizellbläschen in der 2. SSW dafür gesorgt, dass bis zum Eisprung selber die Eizelle als schützende Hülle gedient hat und dass sich die Eizelle nun vollkommen intakt in der Gebärmutter einnisten kann. Nachdem dieser Prozess nun abgeschlossen ist, bekommt das Eizellbläschen eine neue Aufgabe, indem es als Gelbkörper fungiert. Als eben jener Gelbkörper wird von der ehemaligen Eizellblase nun das Gelbkörperhormon Progesteron produziert. Dieses Hormon sorgt noch einmal für einen weiteren Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und erleichtert so der befruchteten Eizelle das Einnisten in der Gebärmutter.

schwangerschaftsentwicklung

Ablauf der Befruchtung

Hier findet ihr den Ablauf der Befruchtung und alle wichtigen Informationen dazu:

  • um den Eisprung herum gibt es wenige Tage für das männliche Sperma, die weibliche Eizelle zu befruchten
  • zur Zyklusmitte hin sitzt das Eizellbläschen noch im Eierstock
  • das etwa 2 cm große Eizellbläschen platzt
  • eine reife Eizelle schießt in den Eileitertrichter
  • dort halten sie sich mit unzähligen feinen so genannten Flimmerhärchen an der Gebärmutterwand fest
  • auf ihrem Weg in die Gebärmutter ist die Eizelle reif für die Befruchtung durch das männliche Sperma
  • Mit dem männlichen Orgasmus beginnt ein regelrechter Schwimmwettbewerb unter den rund 500 männlichen Spermien
  • das Spermium muss neben Geschwindigkeit auch den kürzesten und schnellsten Weg durch die Schleimhäute hindurch zu der reifen Eizelle finden
  • als besonderes Hindernis auf diesem Weg gilt der Kanal des Eileiters da die Spermien hier auch noch gegen die Bewegungen der zahlreichen Flimmerhärchen schwimmen müssen.
  • die Entfernung dieser beschwerlichen Reise beträgt etwa fünfzehn bis achtzehn Zentimeter
  • die schnellsten Spermien sind binnen einer halben Stunde am Ziel, andere erst viele Stunden oder gar Tage später. Die meisten Spermien sterben jedoch auf dieser Reise ab ohne ihr Ziel zu erreichen.
  • die Eizelle ist um ein Vielfaches Größer als das Spermium
  • hat dieses sie nun erreicht so hat es noch die beschwerliche Aufgabe vor sich, sich durch dessen Wand hindurch zu arbeiten
  • erst im Innern der Eizelle kann schließlich die eigentliche Befruchtung stattfinden
  • hinter der Wand der Eizelle ist noch eine Art Membran platziert
  • mehrere Spermien haben die Möglichkeit, sich mit Hilfe ihres Kopfes und drehender Bohrbewegungen ihres Schwanzes durch die Wand der Eizelle hindurch zu bohren
  • nur eines von ihnen allerdings findet den Weg durch die dahinterliegende Membran
  • mittels einer chemisch geregelten Botschaft trifft letzten Endes die Eizelle die Entscheidung, welches der Spermien dasjenige ist, das auch die Membran durchdringt
  • ist dies passiert, so ändert sich im Bruchteil von Sekunden die chemische Zusammensetzung der Eizelle wodurch die Membran geschlossen wird
  • alle anderen Spermien haben keine Möglichkeit mehr, ins Innere der Eizelle vorzudringen
  • nun sind die beiden Zellkerne ganz alleine
  • eine besteht aus dem Kopf des siegreichen Spermiums, die andere besteht aus dem Kern der weiblichen Eizelle
  • die beiden Zellkerne verschmelzen miteinander und die Befruchtung ist perfekt
  • nun entsteht ein komplett neuer und individueller genetischer Code
  • dieser besteht sowohl aus den Erbinformationen des männlichen wie auch aus denen des weiblichen Zellkerns
  • kurz darauf findet die erste Zellteilung statt, eine von unzählig vielen
  • im Verlaufe einer Schwangerschaft entstehen auf diese Weise der Zellteilung so unter Umständen etliche Milliarden neuer Zellen

Das Einnisten

Etwa 7 Tage nach der Befruchtung nistet sich die Eizelle in der Gebärmutter ein. Verläuft dies alles einwandfrei, entwickelt sich aus den Zellen des Embryos, eine rundliche Keimscheibe, die sich aus drei Keimblättern zusammensetzen: Entoderm (inneres Keimblatt), Mesoderm (mittleres Keimblatt), Ektoderm (äußeres Keimblatt). Erst wenn der Embryo, die Fruchtwasserhöhle, der Dottersack und die Plazenta mit Gebärmutterschleimhaut bedeckt sind, ist die Einnistung abgeschlossen und das Ungeborene fängt an zu wachsen.

Das Progesteron, das als Gelbkörperhormon oder auch Corpus Luteum-Hormon bezeichnet wird, ist für die weitere Entwicklung äußerst wichtig. Dank diesem Geschlechtshormon, verläuft nun der Prozess des Körpers viel langsamer. Dies soll das Baby und auch die Mutter schützen. Dieses Hormon kann dazu führen, dass Schwangere des Öfteren starke Müdigkeit empfinden sich generell etwas schlapp und lustlos führen. Ein weiterer Nebeneffekt: Die Brüste wachsen schnell an (um sich auf die Milchproduktion vorzubereiten) und die Gebärmutter entfaltet sich auf natürliche Art.

Natürlich muss die werdende Mutter nun den Frauenarzt aufsuchen und sich gründlich kontrollieren lassen. Wird festgestellt, dass die werdende Mama an Folsäuremangel leidet, kann dies für das Ungeborene sehr schädlich sein. Hier besteht die Gefahr einer Missbildung des kindlichen Rückens, einer sogenannten Spina bifida – Ein offener Rücken, kann hier die Folge sein. In der Drogerie oder Apotheke, kann man sich beraten lassen und Präparate mit Jod und Folsäure kaufen.

Kann bereits von einem Embryo gesprochen werden?

Wie ihr nun bereits wisst, finden viele, rasante Entwicklungen in der dritten Schwangerschaftswoche statt. Diese Vorgänge bilden die Grundlagen für eine gesunde Schwangerschaft. Obgleich nun endlich auch aus medizinischer Sicht von einer Schwangerschaft gesprochen werden kann (die erste und die zweite Schwangerschaftswoche dienen ja nur der medizinisch exakten Berechnung), kann doch noch nicht wirklich von einer Embryonalentwicklung gesprochen werden. Dennoch wollen wir euch verbildlichen, wie groß euer „kleines Wunder“ in dieser Zeitspanne ist.

Obstsalat – Embryogröße im Vergleich

Zur besseren Darstellung werden wir euch in Zukunft die Größe eures Babys durch Vergleiche mit Früchten darstellen. Diesen Vergleich findet ihr immer unter dem Punkt „Obstalat“. Wir möchten, dass ihr alles in eurer Schwangerschaft so nah wie möglich miterleben könnt, daher wollen wir euch, das was sich am schwersten vorzustellen ist, gerne näher bringen.

In der 3./4. Schwangerschaftswoche ist euer Sprössling ca. so groß wie ein Mohnsamen. Ziemlich winzig, oder?

Mohnsamen

Mutterkuchen: Entwicklung und Bedeutung

Der Mutterkuchen nimmt vom ersten Moment an und für den gesamten Verlauf der Schwangerschaft eine extrem wichtige Rolle ein. Er dient während der folgenden Wochen und Monate als eine Art Austauschorgan und auch als eine Verbindung zwischen dem mütterlichen Organismus und dem des ungeborenen Babys. Im Grunde genommen fungiert der Mutterkuchen in zweierlei Hinsicht:  Zum einen gelangt über den Mutterkuchen das sauerstoff– und nährstoffreiche Blut in die Nabelschnur und so in den Versorgungskreislauf des Babys. Zum anderen produziert der Stoffwechsel des Babys „Abfallprodukte“, die über den Mutterkuchen wieder herausgefiltert und über den mütterlichen Kreislauf entsorgt werden.

Herzhände auf dem Bauch

Kann es zu Beschwerden kommen?

Rein theoretisch kann es während der Einnistung der Eizelle zu einem leichten Ziehen im Unterleib kommen – dies ist allerdings eher unwahrscheinlich. Zum einen kommt es erst gegen Ende dieser dritten Schwangerschaftswoche zu einer Einnistung der Eizelle, besser gesagt des Zellgebildes. Zum anderen treten in dieser Phase noch keinerlei körperliche Veränderungen auf.

Auch wenn ihr der Meinung seid, leichte Unterleibsschmerzen oder ein bestimmtes Ziehen zu verspüren, so ist es doch noch ziemlich unwahrscheinlich, dass diese auf die Schwangerschaft zurückzuführen sind. Eigentlich ist das Auftreten von Schmerzen trotz allmählicher Hormonumstellung eher selten. Dennoch gibt es einige Frauen, die sehr sensibel auf diese Umstellung reagieren. Folgen können Kopfweh und ab und an auch mal Schwindelanfälle sein. Außerdem kann bei einigen Frauen eine leichte bis mittlere Übelkeit auftreten. Es wird aus medizinischer Sicht jedoch zu diesem Zeitpunkt meist noch nicht von einer schwangerschaftsbedingten Übelkeit gesprochen.

Gibt es besondere Symptome in diesem Abschnitt?

Für die Frau beginnt nun eine emotionale Zeit und auch im Bauch passiert eine ganze Menge. Haben sich Embryo und Plazenta gebildet, wird nun auch das Fruchtwasser gesammelt und der Dottersack entsteht. Auch wachsen die Blutgefäße, die Nährstoffe, Blut und Sauerstoff von Mutter zu Baby transportieren.

Natürlich lässt das die Nerven der werdenden Mutter nicht kalt und Depressionen sind keine Seltenheit. Die Frau erlebt nun Schritt für Schritt, dass sich was verändert und dass sich ein Mensch in ihrem Bauch entwickelt.

Tipp: Erklärt eurem Partner eure Gefühle, auch wenn es oftmals schwer ist die eigenen Gefühle und das Chaos in Worte zu fassen. Eure Partner wissen einfach gar nicht, was in euch vorgeht, es fällt ihnen dadurch natürlich schwerer euch zu verstehen. Für die komplette Schwangerschaft gilt: Lasst euren Partner teilhaben! Öffnet euch und ihr werdet merken, es fällt eurem Schatz viel leichter euch Verständnis entgegenzubringen.

Wie ihr nun bereits wisst, gibt es einige, wenn auch nicht gerade typische Symptome für diese rechnerisch dritte und faktisch erste Schwangerschaftswoche. Der besseren Übersicht halber folgt hier nun noch einmal eine Auflistung der möglichen Symptome und deren Ursachen

  • Leichte bis mäßige Übelkeit, bedingt durch die hormonelle Umstellung und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
  • Leichtes Ziehen im Unterleib, bedingt durch die Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter und der damit verbundenen Dehnung der so genannten Mutterbänder
  • Krampfartige Unterleibsschmerzen, welche bei der Einnistung der Eizelle auftreten können
  • Leichte Schmierblutungen die aufgrund bei der Einnistung beschädigter kleinster Blutgefäße auftreten können
  • Kopfschmerzen und ein leichtes Schwindelgefühl sind Symptome, die aufgrund der hormonellen Umstellung auftreten können

Auch hier gilt: Nur die Ruhe bewahren. Das alles sind Symptome die auftreten können, aber nicht auftreten müssen. Außerdem treten auch nicht alle Symptom gleichzeitig auf. Wenn man sich über Schwangerschaftssymptome informiert, klingt das zunächst sehr abschreckend, wie die Packungsbeilage-Nebenwirkungen bei Arzneimitteln. Vergesst niemals, eine Schwangerschaft ist etwas Schönes, was ihr in vollen Zügen genießen könnt und sollt!

Ist auf dem Ultraschall schon etwas sichtbar?

Obgleich ab der dritten Schwangerschaftswoche auch aus medizinischer Sicht von einer Schwangerschaft gesprochen werden kann, so ist ein Ultraschall in dieser Phase noch recht aussichtslos. Die Phase der 2./3. Schwangerschaftswoche dient immer noch der Vorbereitung und es kann noch keine Sicherheit gegeben werden, dass auch eine überstandene Befruchtung und Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter kein Garant für eine gelungene Schwangerschaft ist.

Ab ca. der 4. SSW kann man auf dem Ultraschall noch wenig erkennen. Nur ein schwarzer Fleck, der die Fruchthöhle zeigt, ist sichtbar. Der Frauenarzt kann außerdem noch die gut aufgebaute Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) erkennen, die den Nährboden für den Embryo bildet. Der weiße Rand, der gut erkennbar ist, ist die millimetergroße Eizelle.

Für die Frau ist dies das erste Ultraschallbild und obwohl man noch nicht erahnen und erkennen kann, ist dies für viele Frauen ein emotionaler und unbeschreiblicher Moment. In der 4. Schwangerschaftswoche ist der Embryo zirka zwei Wochen alt. Hier wird das Alter nach dem 1. Tag der letzten Regelblutung berechnet. Somit gibt es einen gravierenden Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswochen.

Ausfluss

Während dieser Zeit der Zellteilung, der Einnistung und des Reifens kann es durchaus zu mehr oder weniger starkem Ausfluss kommen. Dieser hängt in großem Maße auch mit dem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und der Entwicklung des Muttermundes zusammen. In den meisten Fällen entwickelt sich der Ausfluss parallel zu der Gebärmutterschleimhaut und ist allerdings dennoch nicht als Indiz für eine erfolgreiche Schwangerschaft zu werten.

Blutungen

Viele Frauen bekommen während dieser Frühphase der Schwangerschaft leichte bis mittlere Schmierblutungen. Nicht immer oder eigentlich gesagt in den wenigsten Fällen werten Frauen dies als ein Indiz für eine Schwangerschaft. Vielmehr sind sie der Meinung, sie würden ihre Regelblutung schlichtweg zu früh bekommen. Doch mit dem Moment, in dem sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter einnistet, kann es aufgrund von beschädigten kleinen Blutgefäßen zu leichteren Blutungen. Diese sind jedoch in keinem Fall als bedenklich anzusehen.

Euer Bauchumfang ♥

Obgleich rasante Veränderungen im weiblichen Körper während der 3.  und 4. SSW vor sich gehen, so bleiben doch alle Veränderungen und Vorgänge noch schön verborgen. Ihr kennt den Spruch: „Das kleine Geheimnis hüten“, es hat etwas sehr Wahres an sich. Aus medizinischer Sicht betrachtet kann es in dieser Phase noch keine äußeren Anzeichen geben, da die gesamte Fruchtanlage, zu dieser Zeit als Blastozyte bezeichnet, noch viel zu klein ist, als dass es eine Auswirkung auf die äußere Erscheinung der Frau hätte.

Allerdings ist die Veränderung bei jeder Frau anders ausgeprägt. Die Einen entdecken in der 4. Schwangerschaftswoche einen rundlichen Bauch und eine breitere Taille. Hier erkennt man beim ersten Blick, dass die Frau schwanger ist. Bei anderen Damen sieht man noch nichts und alles ist wie gewohnt. Dazu kommen manchmal noch unangenehme Blähungen und Verdauungsstörungen dazu. Das macht den Prozess deutlich unschöner. Auch ist der Bauch ziemlich fest und viele Frauen haben dabei ein schlechtes Gefühl. Der Frauenarzt wird aber bestätigen, dass sich alles ganz normal entwickelt.

Berechnung der Schwangerschaftwochen

Die Schwangerschaftwochen werden übrigens wie folgt berechnet:

4+ 1 bedeutet ihr seid seit 4 Wochen und einen Tag schwanger. Ihr befindet euch also in der 5ten Schwangerschaftswoche.

5+4 bedeutet z.B. ihr seid seit 5 Wochen und 4 Tagen schwanger. Ihr befindet euch also in der 6ten Schwangerschaftswoche.

Kurzfassung

Es sind nicht viele Prozesse, die während dieser Zeit im weiblichen Körper passieren, dennoch gehören diese Prozesse zu den Wichtigsten während der Schwangerschaft.

Hier noch einmal alle Prozesse im Überblick:

  • Befruchtung der Eizelle
  • diese beginnt umgehend mit der Zellteilung und macht sich auf den Weg in die Gebärmutter
  • hier kommt die Eizelle als Zellhaufen von gut 100 einzelnen Zellen an
  • der Muttermund bildet sich ebenfalls aus einer Zellteilung heraus
  • es kann zu leichten Schmierblutungen kommen
  • auch Kopfweh, leichte bis mittlere Übelkeit sind möglich
  • krampfartige Bauchschmerzen im Unterleibsbereich sind nicht ausgeschlossen
  • ein Schwangerschaftstest, welcher auch als Frühtest erhältlich ist, ist noch absolut nicht aussagekräftig (Zwar stößt der weibliche Körper mit der Befruchtung auch das Schwangerschaftstypische Hormon HCG aus, doch ist dieses nicht bei jeder Frau in derselben Intensität vorhanden)

Zudem dürft ihr nicht vergessen, dass auch das Einnisten der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter, der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und auch die Bildung des Muttermundes kein Garant sind. Sobald auch nur ein winziges Detail in der hormonellen Umstellung nicht stimmt, eine kleine Unregelmäßigkeit bei der Zellteilung oder der Bildung des Muttermundes auftritt, kann es zu einem Ausstoßen der Blastozyte mit der nächsten, dann auftretenden Regelblutung kommen.

Also solltet ihr in jedem Fall während dieser Frühphase einer möglichen Schwangerschaft noch absolut ruhig und besonnen bleiben, sich nicht auf eine Schwangerschaft versteifen und der Natur ihren Lauf lassen.


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos. Ich bin aber in einer großen, bunten Familie aufgewachsen und liebe Kinder - deswegen macht mir die Arbeit (wenn man das überhaupt so nennen darf ;-)) an und mit MeinBaby123 sehr viel Spaß!

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