schwangerschaftsbauch mit Teddy

5./6. Schwangerschaftswoche

Die 5. Schwangerschaftswoche stellt den Beginn des 2. Schwangerschaftsmonats dar. Viele Frauen stellen in dieser Zeit fest, dass sie schwanger sind. Die Periode ist zum ersten Mal ausgeblieben und verschiedene körperliche Anzeichen machen sich mehr und mehr bemerkbar. Tatsächlich ist die 5. SSW eine besonders spannende, denn der Embryo macht einen ersten, ganz entscheidenden Entwicklungsschritt. Das Herz eures ungeborenen Babys fängt nun an zu schlagen. Für viele ist dies der Beginn eines neuen Lebens, das für besonders viele Emotionen sorgt.

In diesem Stadium der Schwangerschaft gehen die meisten das erste Mal zum Frauenarzt und lassen einen ersten Ultraschall machen. Besonders spannend ist es auch immer, wenn der Frauenarzt den wahrscheinlichen Geburtstermin errechnet. Dann habt ihr ein konkretes Datum, auf das ihr hinfiebern könnt. Die Schwangerschaft wird dadurch noch greifbarer und realer.

Tipp: Legt euch zu Beginn eurer Schwangerschaft ein Tagebuch zu und dokumentiert darin die Entwicklung eures Körpers, eurer Gemütszustände, etwaige Gelüste und mehr. Auf diese Weise erschafft ihr eine schöne Erinnerung an eure Schwangerschaft.

Schwanger Ja oder Nein?

Wenn sich diese Frage erst einmal auftut, möchte man natürlich so schnell wie möglich Gewissheit haben. Viele können eindeutige Anzeichen einer Schwangerschaft erkennen, vor allem die Frauen, die nicht zum ersten Mal schwanger sind. Einige Frauen haben vielleicht auch gar keine Symptome, macht euch daher nicht verrückt, wenn ihr keine Übelkeit, keinen besonderen Hunger, kein „blubbern“ im Bauch oder irgendwelche anderen „typischen“ Anzeichen wahrnehmt. Jeder Körper und jede Schwangerschaft ist anders. Deswegen gilt es bei Verdacht – egal, ob durch Symptome oder reinen Vermutungen hervorgerufen – einen Schwangerschaftstest zu machen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der Test kann daheim, oder auch gleich in einer Arztpraxis durchgeführt werden.

Gewissheit über die Schwangerschaft – Test zu Hause

Um ganz sicher zu sein, hilft der Schwangerschaftstest – diesen könnt ihr bequem Zuhause durchführen. Ein guter Test kostet um die 10 Euro und bringt innerhalb kurzer Zeit Gewissheit. Kaufen könnt ihr ihn wahlweise in der Apotheke oder auch einfach in der nächsten Drogerie. Diese Tests haben alle die selbe Wirkungsweise und zwar wird über den Urin gemessen, ob die gedeuteten Symptome tatsächlich mit einer Schwangerschaft im Zusammenhang stehen, denn am Bauch lässt sich natürlich zu dieser Zeit noch nichts erkennen. Wird nun der Urin-Test gemacht, dann ist das Schwangerschaftshormon HCG maßgeblich. Dieses Hormon wird immer nur dann im Körper gebildet, wenn sich in der Gebärmutter eine Eizelle eingenistet hat.

Der Test kann jedoch erst am ersten Tag nach Ausbleiben der Periode sicher eine Schwangerschaft nachweisen. Mittlerweile werden zwar auch sogenannte Frühtests angeboten, die eine Schwangerschaft schon ein paar Tage vor der beginnenden Periode anzeigen. Diese gelten aber nicht als besonders zuverlässig.

Für ein zuverlässiges Ergebnis ist natürlich auch wichtig, den Test korrekt, also nach Anweisung auf der Packungsbeilage, anzuwenden. Die beste Tageszeit dafür ist übrigens am Morgen. Warum? Dazu müsst ihr euch vor Augen halten, wie ein Schwangerschaftstest funktioniert. Dieser weist nämlich das Schwangerschaftshormon HCG im Urin nach. Und da ihr direkt nach dem Aufstehen gar keine bis wenig Flüssigkeit zu euch genommen habt, ist der Urin noch „unverdünnt“ und die Konzentration des Schwangerschaftshormon höher und leichter nachzuweisen. Wasser oder andere Getränke, die man im Laufe des Tages sich nimmt, verdünnen den Urin und verringerten so die Konzentration des Schwangerschaftshormons. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Test ein falsches Ergebnis anzeigt, ist abends somit höher. Doch egal, ob morgens oder abends: Denkt immer daran, dass bei solchen Tests immer Fehler unterlaufen können – eine hundertprozentige Sicherheit bekommt ihr nur bei eurem Frauenarzt! So ein kleiner Test kann euch aber schon einmal vorab Sicherheit verschaffen.

Der Test beim Arzt

Gibt es für die Schwangerschaft erste Anzeichen, dann kann der Test natürlich auch in einer Arztpraxis gemacht werden. Der Arzt testet entweder ebenfalls über den Urin, oder auch anhand eines Bluttests. Wird über das Blut getestet, dann kann eine Schwangerschaft noch eher festgestellt werden, als über den Urin. Das bereits genannte Schwangerschaftshormon kann im Blut nämlich schon vor der ausbleibenden Regel festgestellt werden. Aber das Ergebnis liegt nicht sofort vor, denn im Normalfall dauert das Ergebnis einen Tag. Die Kosten müsst ihr nicht selbst tragen, diese werden von den Krankenkassen übernommen. Besteht der Verdacht, oder wurde die Schwangerschaft mit einem Test Zuhause festgestellt, ist es wichtig unbedingt einen Arzt aufzusuchen. Bereits 6 Wochen nach ausbleiben der Regel, kann die Schwangerschaft per Ultraschall ganz sicher nachgewiesen werden.

In eurem Körper

Jede Schwangerschaftswoche ist auf ihre Weise besonders. Dennoch bleibt die fünfte den meisten Frauen ganz besonders in Erinnerung. Denn: Es ist oftmals die Woche (4+0 bis 4+6), in der die Schwangerschaft bemerkt wird. Der Grund hierfür ist meist das Ausbleiben der Monatsblutung. Die befruchtete Eizelle wandert in die Gebärmutter und nistet sich in dieser ein. Die Gebärmutter hat sich in den Wochen zuvor umfangreich auf die Schwangerschaft vorbereitet und eine dicke Schleimschicht gebildet. In dieser perfekten Umgebung fühlt sich der winzige Embryo nun sehr wohl. Nun, da die Eizelle in der Gebärmutter angekommen ist, wird es Zeit, dass sich dieses Organ weiter auf die Schwangerschaft vorbereitet. Das bedeutet in erster Linie: Platz schaffen. Dementsprechend dehnt sich die Gebärmutter. Viele Frauen nehmen diesen Prozess ab der 5. Schwangerschaftswoche als Ziehen im Unterleib wahr. Dass sich die Gebärmutter dehnt, bedeutet allerdings nicht, dass die Schwangerschaft ab der SSW 5 schon sichtbar ist. Der Bauch sieht meist noch immer genauso aus wie vor der Schwangerschaft. Dafür sorgt die größer werdende Gebärmutter jedoch schon für einen häufigeren Harndrang, da sie schon jetzt merklich auf die Blase drückt und deren Volumen verkleinert.

Entwicklung des Babys

Der Embryo, der sich nun in eurer Gebärmutter festgesetzt hat, ist gerade einmal 2 Millimeter groß.  Aus einer losen Ansammlung von Zellen formt sich nun allerdings allmählich ein kleiner, wurmartiger Embryo, der schon bald an eine kleine Bohne erinnern wird.
Der wohl wichtigste Entwicklungsschritt in der 5. SSW ist der Beginn des Herzschlages beim Embryo. Auch wenn er noch nicht gemessen werden kann – er ist da! Dieser Augenblick ist für viele Menschen der (symbolische) Beginn eines neuen Lebens und deswegen besonders wertvoll. Die Entwicklung des Herzschlages ist von größter Wichtigkeit für das Kind. Nur durch ihn kann der kleine Organismus in den folgenden Wochen und Monaten mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Das Herz ist also vom ersten Moment an überlebenswichtig für den Embryo. Interessant ist außerdem, dass das Herz von Anfang an in zwei Kammern aufgeteilt ist, die das Blut empfangen und weiterleiten. Außerdem wirkt das Organ am Anfang extrem groß und erweckt so den Eindruck, als befände es sich außerhalb des Körpers. Das stimmt jedoch nicht. Das Herz ist von Anfang an im Körper. Auch interessant: In der 5. SSW ist der Herzschlag des Kindes etwa doppelt so schnell wie der der Mutter. Ab der 6. SSW kann man außerdem so langsam den Herzschlag des Babys auch auf dem Ultraschall erkennen.

Weitere Entwicklungsschritte des Embryos in der Zukunft

  • Organe wie Leber und Nieren wachsen
  • Nervenröhre (Verbindung von Gehirn und Rückenmark) verschließt sich
  • Beginn des Wachstums der Gliedmaßen
  • Ausbildung des Darms
  • Nasenlöcher werden sichtbar
  • Netzhaut im Auge beginnt sich zu formen
  • Bildung von Muskeln und Knochen

Auch die Mutterbänder beginnen sich immer stärker zu dehnen, was sicher nicht unbemerkt an euch vorüber gehen wird.  Solltet ihr noch nicht bei einem Frauenarzt gewesen sein, so ist es jetzt der beste Zeitpunkt, einen Termin für eine erste Untersuchung zu vereinbaren. Zu diesem Zeitpunkt haben die meisten Frauen bereits daheim einen Schwangerschaftstest gemacht und wissen bereits von der Schwangerschaft. Bei einem Ultraschall kann das kleine Kügelchen sehr schön dargestellt und auch ein Herzschlag sichtbar gemacht werden.

Zeitgleich mit dem Herz-Kreislaufsystem des ungeborenen Babys beginnt auch die Entwicklung der Plazenta. Über diese, auch als Mutterkuchen bezeichnet, wird in den folgenden Wochen und Monaten die Versorgung des Babys sichergestellt.

Obstsalat – Embryogröße im Vergleich

Wie ihr bereits wisst, ist euer Embryo noch in der Anfangsphase und ziemlich klein. Auf dem Ultraschallbild ist es sehr schwer etwas zu erkennen. Warum ist das so? Stellt euch einfach vor, dass euer Baby in dieser Phase der Schwangerschaft noch etwa so groß wie ein Sesamsamen ist.

Sesamsamen

Kann es zu Beschwerden kommen?

Natürlich kann es in dieser Phase zu Beschwerden kommen – leider betrifft das wahrscheinlich sogar ein Großteil der Frauen. Auch wenn jeder Körper natürlich verschieden ist und anders reagiert, haben wir hier ein paar häufige Beschwerden für euch näher erläutert.

Übelkeit und Erbrechen

Diese Symptome sind absolut typisch für die 5. und 6. Schwangerschaftswoche. Wenn ihr unter Übelkeit leidet und häufig erbrechen müsst, liegt das (wie so vieles) an der hormonellen Umstellung, die euer Körper gerade durchmacht. Macht euch keine Sorgen, das Erbrechen ist nicht schädlich für das Kind. Wichtig ist allerdings, dass ihr während dieser Zeit der (Morgen-)Übelkeit besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achtet. Das bedeutet, dass ihr täglich mindestens anderthalb bis zwei Liter Wasser trinken müsst.

Kopfschmerzen und Schwindel

Sowohl die Übelkeit als auch Kopfschmerzen und das Schwindelgefühl können zum einen mit dem immer weiter voranschreitenden Aufbau der Gebärmutterschleimhaut als aber auch mit der hormonellen Umstellung zu tun haben. Intensität, Art und Dauer dieser Anzeichen sind nicht bei jeder Frau gleich und manch eine Frau bemerkt von diesen Anzeichen einer körperlichen Veränderung auch gar nichts.

Ziehen im Unterleib

Das Ziehen im Unterleib hängt mit dem Reifen des Embryos zusammen. Hierbei dehnt sich nicht nur die Gebärmutter aus, sondern auch die Mutterbänder dehnen sich stetig weiter und diesen Prozess bemerkt die Frau natürlich. Manch einer meint, es handele sich hierbei um die normalen Schmerzen, wie sie die meisten Frauen bei einer nahenden normalen Regelblutung haben. Auch die krampfartigen Unterleibsschmerzen sind auf diesen Prozess zurückzuführen.

Veränderungen der Brüste

Die Brüste verändern sich zum Beginn einer Schwangerschaft. In der 5. SSW bemerken viele Frauen ein Spannen, das auf das Wachstum der Brüste hindeutet. Wie stark die Brust wächst ist je nach Schwangere jedoch sehr unterschiedlich. Darüber hinaus verfärben sich die Warzenhöfe und werden sichtbar dunkler. Diese Veränderungen sind absolut normal und sollte euch keinesfalls verunsichern. Nach der Schwangerschaft bzw. nach dem Abstillen „schrumpft“ die Brust meist auf die Ausgangsgröße zurück.

Tipp: Kauft rechtzeitig BHs in größeren Größen.

Müdigkeit

Sehr häufig leiden Frauen in der Frühphase unter einer permanenten Müdigkeit und fühlen sich häufig ausgepowert. Auch hier wird wieder deutlich, wie anstrengend die Umstellung für den Körper ist. Die Müdigkeit wird insbesondere durch den vermehrten Sauerstoff-Bedarf hervorgerufen. Ihr atmet jetzt schließlich nicht nur für euch, sondern auch für euer ungeborenes Kind.

Tipps gegen die Müdigkeit:

  • Eignet euch einen gleichmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus an
  • Schlaft mindestens sieben Stunden pro Nacht
  • Gönnt euch zwischendurch Pausen und kleine Power Naps (kurze Schläfchen)
  • Geht so oft wie möglich an die frische Luft
  • Atmet tief durch

Gibt es besondere Symptome in diesem Abschnitt?

Natürlich gehören zu den Symptomen auch die oben genannten Beschwerden. Jedoch gibt es noch einige weitere Anzeichen, die als erste Anzeichen einer Schwangerschaft dienen können.

Das Ausbleiben der Periode

Wie weiter oben bereits erwähnt, ist das Ausbleiben der Periode in der SSW 5 eines der ersten Anzeichen für eine Schwangerschaft. Wenn die Blutung ausgeblieben ist, besteht die Möglichkeit, einen Urintest durchzuführen.

Info: Die Monatsblutung wird in der 5. SSW fällig, wenn Ihr Zyklus 28 Tage lang ist. Diese Länge gilt als normal und trifft auf die meisten Frauen zu. Es ist allerdings auch möglich, dass der Zyklus kürzer oder länger ist. Dementsprechend ist die Periode vor oder nach der SSW 5 fällig.

Vermehrter Ausfluss

Durch die hormonelle Veränderung im weiblichen Körper, kommt es ab der SSW 5 vermehrt zu Ausfluss.

Wenn ihr bemerkt, dass ihr vermehrt Ausfluss habt, ist dies zunächst einmal kein Grund zur Sorge. Beobachtet dennoch aufmerksam, ob sich das Sekret in irgendeiner Form verändert. Achtet hierbei besonders auf:

  • Farbe
  • Geruch
  • Konsistenz
  • Menge
  • Zusätzliche Symptome wie Brennen oder Juckreiz

Wenn sich der Ausfluss im Hinblick auf diese Faktoren verändert, kann das ein Hinweis auf eine Infektion der Scheide sein. Damit der Embryo im Mutterleib vor Krankheitserregern und anderen Eindringlingen geschützt wird, setzt der weibliche Körper übrigens einen genialen Trick ein: Er bildet einen Schleimpfropfen, mit welchen der Muttermund verschlossen wird.

Schmierblutungen

Blutungen sind keine Seltenheit. Sie rühren aus beschädigten kleinen Blutgefäßen her, die sowohl bei der Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter als auch während der Bildung des Muttermundes beschädigt werden können. Auch durch die Tatsache, dass der Embryo stetig wächst, können feinste Blutgefäße an der Gebärmutterwand beschädigt werden. Wenn ihr eine Schmierblutung bei euch bemerkt, solltet ihr  dies zur Sicherheit vom Gynäkologen untersuchen lassen. In aller Regel ist eine Blutung in der 5. SSW jedoch kein Grund zur Besorgnis. Immer wieder kommt es außerdem vor, dass schwangere Frauen weiterhin ihre Periode (oder etwas Ähnliches) bekommen – dann aber gewiss nicht so stark wie gewohnt und ohne Gebärmutterschleimhaut , denn andernfalls würde der Embryo mit ausgestoßen werden.

Ist auf dem Ultraschall schon etwas sichtbar?

Nicht besonders viel. Wenn ihr in dieser Zeit einen Ultraschall durch den Gynäkologen machen lasst, kann dieser in der Regel nur die Fruchthülle erkennen. Der Embryo, der sich darin befindet, ist noch so mikroskopisch klein, dass er mit bloßem Auge nicht zu sehen ist. Ihr müsst euch also noch ein bisschen gedulden bis ihr euer Baby zum ersten Mal sehen können. Natürlich kann dennoch ab der 5. SSW ein Ultraschallbild vom Embryo angefertigt werden.

Mit viel Glück seht ihr ab der 6. SSW außerdem einen kleinen Herzschlag auf dem Monitor.

Ultraschallbild

Euer Bauchumfang

Das sichtbare Wachstum des Bauches beginnt bei vielen Frauen ab der 8 SSW. Hierbei kommt es stark auf Ihr Wohlbefinden an. Wenn ihr in den ersten Schwangerschaftswochen beispielsweise viel mit Übelkeit kämpft, kann es sein, dass ihr zunächst einmal abnehmt und sich der Bauch erst später sichtbar wölbt.

Kommt es schon zu einer Gewichtszunahme?

Grundlegend kann diese Frage mit Nein beantwortet werden. Sicherlich wiegt der Embryo zu diesem Zeitpunkt schon ein paar Gramm und auch Fruchtwasser und Mutterkuchen, also die Plazenta, müssen mit einberechnet werden. Dennoch macht all dies zusammen genommen gerade mal ein paar Gramm aus und sollte gewichtstechnisch noch überhaupt nicht zu Buche schlagen.Vielleicht kommt es bei der einen oder anderen Frau bereits zu einer Umstellung der Essgewohnheiten und Gelüste, dennoch ist auch diese Tatsache in keinster Weise bezeichnend für eine Gewichtszunahme. Es sind rein äußerlich betrachtet noch keine Anzeichen für eine Schwangerschaft vorhanden und auch eine Gewichtszunahme zu diesem Zeitpunkt ist im Falle einer normal und regulär verlaufenden Schwangerschaft ziemlich ausgeschlossen.

Wie hoch ist das Risiko einer Fehlgeburt?

Wenn ihr gerade einmal 5. Wochen schwanger seid, ist es nicht verwunderlich, dass der Embryo in dieser Zeit noch extrem anfällig ist. Schon kleine Schwankungen können zu einer Entwicklungsstörung führen. Dementsprechend solltet ihr unbedingt aufhören, Alkohol, Nikotin und andere Drogen zu konsumieren, wenn ihr von eurer Schwangerschaft erfahrt. In der Frühphase der Schwangerschaft besteht außerdem ein verhältnismäßig großes Risiko einer Fehlgeburt. Aus diesem Grund warten die meisten Paare erst bis zum Ende der 12. SSW (Ende des 3. Schwangerschaftsmonats), ehe sie ihre Schwangerschaft bekannt geben. Erst nach dieser „magischen“ Grenze schwindet das Risiko einer Fehlgeburt extrem.

Denkt daran…

Vielen Frauen fällt es zu Beginn Ihrer Schwangerschaft schwer, diese aktiv wahrzunehmen und auch dementsprechend zu handeln – einfach weil sie noch keinen wirklichen Bezug zum Kind hergestellt haben. Dennoch ist es sehr wichtig, dass ihr von Anfang an auf euch Acht gebt und alles tut, damit sich der Embryo in eurer Gebärmutter gut entwickeln kann. Für fast jede Frau ist die Nachricht einer Schwangerschaft etwas ganz Besonderes, das natürlich auch immer erst einmal verdaut werden muss. Nehmt euch hierfür Zeit und ordnet eure Gedanken. Euch bleiben immer noch rund acht Monate Zeit, um sich an die neue Situation zu gewöhnen. Niemand wird verlangen, dass ihr von einer Sekunde auf die nächste alles wisst, was in Zukunft von Wichtigkeit sein wird.


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos. Ich bin aber in einer großen, bunten Familie aufgewachsen und liebe Kinder - deswegen macht mir die Arbeit (wenn man das überhaupt so nennen darf ;-)) an und mit MeinBaby123 sehr viel Spaß!


Suzan Sentürk

01.11.2017, 01:50

Danke teresa… sehr gut gemacht…

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