Mama gemalt

7./8. Schwangerschaftswoche

Jede Schwangerschaftswoche hält ihre eigenen Abenteuer und Neuheiten bereit, so natürlich auch die 7./8. Schwangerschaftswoche. Fast jeden Tag passiert etwas Neues und Unvorhersehbares. Die 8. Schwangerschaftswoche ist für viele Frauen eine ganz besondere, da in dieser Zeit der Bauch meist anfängt zu wachsen. Auch wenn es am Anfang nur eine kleine Wölbung ist, erfüllt es doch die meisten Mütter mit sehr viel Stolz. Auch Freunde und Angehörige reagieren immer sehr positiv auf das sichtbare Schwangerschaftsbäuchlein – immerhin verleiht es dem ungeborenen Kind erstmals so etwas wie ein Gesicht.

Tipp: Messt euren Ihren Bauchumfang ab dem Moment, in dem ihr von der Schwangerschaft erfahren habt. Diese Auflistung ist nicht nur eine tolle Erinnerung für später, sondern auch eine gute Möglichkeit, um eure Entwicklung mit der von anderen Müttern auszutauschen.

Entwicklung des Babys

So langsam sind die Knospen zu erkennen, an denen später Arme und Beine wachsen werden und auch die Anlagen für Lunge, Herz und Nieren sind teilweise sogar bereits vollkommen ausgereift. Jetzt heißt es nur noch wachsen.

Wie groß ist das Baby?

Der Embryo ist nun in der 7. SSW etwa fünf Millimeter groß und hat bereits erste menschliche Züge. Die Größe eines Embryos wird meist durch die Scheitel-Steiß-Länge (kurz SSL) bestimmt. Hierbei handelt es sich um den Abstand zwischen Scheitel – also dem obersten Punkt des Kopfes – und Steißbein. In der 8 SSW beträgt die Scheitel-Steiß-Länge des Embryos etwa 15 Millimeter. Auch wenn das noch nicht sonderlich groß klingt, hat sich das Kleine doch schon seit dem Beginn der Schwangerschaft prächtig entwickelt. In den kommenden Wochen wird es zusätzlich kräftig an Größe und Gewicht zulegen.

Wie viel wiegt das Baby?

Da der Embryo in der 8. Schwangerschaftswoche gerade einmal rund anderthalb Zentimeter groß ist, ist es logisch, dass er auch noch nicht viel auf die Waage bringt. Tatsächlich wiegt der Embryo zu diesem Zeitpunkt nur wenige Gramm. Wenn ihr eine Gewichtszunahme in der SSW 8 verzeichnen könnt, dann liegt das daran, dass ihr selbst zugenommen habt. Macht euch deswegen aber keine Gedanken. Es tut eurem ungeborenen Kind gut, wenn ihr gesund esst. Diäten wirken sich oftmals negativ auf eine Schwangerschaft aus.

Welche Körperteile entwickeln sich?

Vor dem Beginn der 8. SSW unterscheidet sich der menschliche Embryo kaum von denen anderer Säugetiere. Das ändert sich nun allerdings schlagartig. Wenn ihr in der 8 SSW einen Ultraschall machen lasst, werdet ihr deutlich erkennen können, dass euer Kind nun allmählich Finger und Zehen entwickelt. Auch die Position des Kopfes verändert sich nun langsam. Während der Kopf zuvor immer nach vorn gebeugt war, streckt er sich nun und sorgt dafür, dass der Embryo insgesamt auch größer wird.

Was viele Eltern besonders freut: In der 8. SSW werden immer mehr Gesichtszüge sichtbar. Wer beim Ultraschall genau hinschaut, kann schon die Ansätze von Nasenspitze, Mund und Ohren erkennen. Auch eine winzig kleine Zunge ist bereits vorhanden.

Weitere Entwicklungen des Embroys in der SSW 8:

  • Bildung der Augenlider aus einer feinen Haut, die die Augen überzieht
  • Bildung einer großen Blase hinter der Stirn, aus der sich das Gehirn entwickeln wird
  • Produktion von Urin und Magensäure in Nieren und Magen
  • Erste Bewegungen (die allerdings nicht spürbar sind)
  • physiologischer Nabelbruch durch das schnelle Wachstum des Darms
  • Beginn der Verknorpelung der zukünftigen Knochen

Obstsalat – Embryogröße im Vergleich

Euer Baby ist in der 7. + 8. Schwangerschaftswoche etwa so groß wie eine Linse. Das klingt vielleicht derzeit noch ziemlich winzig. Aber ihr werdet in den kommenden Wochen sehen, wie rasant das Wachstum eures Embryos fortschreitet.

Linsenhaufen

Kann es zu Beschwerden kommen?

Wenn ihr schon einmal schwanger wart, dann kennt ihr dieses Gefühl: Auf der einen Seite seid ihr glücklich, voller Vorfreude und könntet Bäume ausreißen, ja am liebsten würdet ihr die ganze Welt umarmen. Auf der anderen Seite jedoch seid ihr oft müde, fühlt euch schlapp und ausgelaugt. Auch wenn dieser Zustand für euch selbst vielleicht anstrengend und nervend ist, es ist von der Natur so gewollt, dass diese Beschwerden in dieser frühen Phase der Schwangerschaft auftreten und euch so zwingen, ein wenig kürzer zu treten und sich mehr Ruhe zu gönnen.

Bei den möglichen Schwangerschaftsbeschwerden, die ab der siebten Schwangerschaftswoche auftreten können, solltet ihr immer zwischen unbedenklichen und bedenklichen Beschwerden unterscheiden. Während die unbedenklichen vollkommen normal sind und zu einer Schwangerschaft einfach dazu gehören, solltet ihr bei den anderen doch den Rat eures Arztes oder eurer Hebamme suchen.

Unbedenkliche Schwangerschaftsbeschwerden:

  • leichte bis mäßig starke Kopfschmerzen
  • Übelkeit und teilweise Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit und Schlappheit
  • leichte Schmierblutungen
  • ein leichtes bis mäßig starkes Ziehen in der Leistengegend
  • gelegentlicher Heißhunger

Bei all diesen Symptomen müsst ihr euch keine Gedanken machen. Solltet ihr jedoch ein ungutes Gefühl haben, stehen euch Frauenarzt und Hebamme jederzeit für Fragen und einer eingehenden Untersuchung zur Verfügung.

Bedenkliche Schwangerschaftsbeschwerden

  • stärkere Schmierblutungen bis hin zu Blutungen, die einer Regelblutung gleich kommen
  • anhaltende krampfartige Unterleibsschmerzen
  • anhaltende Appetitlosigkeit und übermäßig starkes Gefühl von Übelkeit
  • Stark riechender Ausfluss, gelblich grün und zäh

In diesen Fällen solltet ihr euren Arzt aufsuchen und euch gründlich untersuchen lassen. Er wird vermutlich zur Kontrolle noch einmal einen Ultraschall machen.

Mama gemalt

Gibt es besondere Symptome in diesem Abschnitt?

Nicht nur der Embryo, sondern auch die Mutter verändert sich während der Schwangerschaft merklich. In dieser Zeit kommt es zu einer ganzen Reihe typischer Symptome und Anzeichen, die jedoch in der Regel nicht besorgniserregend sind. Wenn ihr dennoch der Meinung seid, dass etwas nicht mit euch, eurem Körper oder dem ungeborenen Kind stimmt, solltet ihr euch den Rat von eurer Hebamme oder dem Gynäkologen einholen.

Blähungen

Eine Schwangerschaft bedeutet für jede Frau und den weiblichen Organismus eine enorme hormonelle Umstellung. Wie umfassend die Veränderungen sind, ist den wenigsten werdenden Müttern bekannt und wird erst dann bewusst, wenn es soweit ist. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Blähungen ab der 8. SSW. Diese werden in Kombination mit einer träger werdenden Verdauung durch die hormonellen Umstellungen hervorgerufen und sorgen dafür, dass euer Bauch zusätzlich dicker erscheinen wird.

Ernährungstipps ab der 8. SSW

  • vermeidet Nahrungsmittel, die Blähungen und Verstopfungen hervorrufen
  • kalziumreiche Ernährung zum Beispiel mit Milchprodukten und Orangensaft
  • ballaststoffreiche Ernährung zum Beispiel mit Brot und Müsli
  • eisenreiche Ernährung zum Beispiel mit Fleisch und grünem Gemüse
  • esst viel frisches Obst und Gemüse
  • meidet Kohlenhydrate und Süßigkeiten: Gefahr von Schwangerschafts-Diabetes!
  • Trinkt viel (mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag) zum Beispiel Wasser, Tee und gelegentlich frische Säfte oder als Schorle

Es kann jedoch nicht nur zur Verstopfung, sondern auch zum Durchfall kommen. Auch hier gilt wieder: Keine Panik. Es besteht keine Gefahr für den Embryo.

Übrigens: Die Redewendung „für Zwei essen“ muss nicht allzu ernst genommen werden. Es genügt, wenn ihr täglich 200 bis 300 Kalorien mehr als sonst zu euch nehmt, wenn ihr ein Kind erwartet. Qualität geht hier vor Quantität!

Häufiger Harndrang

Wie bereits erwähnt, wächst der Embryo ab der 8. SSW unaufhörlich und wird immer größer. Dementsprechend braucht er auch immer mehr Platz im Bauchraum der Mutter. Ein unangenehmer Nebeneffekt hierbei ist, dass sich ab der SSW 8 ein vermehrter Harndrang bemerkbar macht. Dieser wird von manchen Frauen stärker als von anderen wahrgenommen und darf nicht automatisch als ein Anzeichen für eine drohende Schwangerschaftsinkontinenz verstanden werden. Der Grund für den häufigen Harndrang ist ein ganz einfacher: Durch das Wachstum des Embryos und der Gebärmutter drückt diese immer stärker auf die Blase und verkleinert somit ihr Volumen. Es ist also vollkommen normal, dass schwangere Frauen (nicht nur in der SSW 8) häufiger die Toilette aufsuchen müssen.

Muskelkater

Das Gefühl von Muskelkater ist eng mit dem Wachstum vom Bauch verbunden. Wie bereits mehrmals erwähnt beginnt nun das Wachstum des Embryos. Um genügend Platz für das Ungeborene zu schaffen, dehnen sich die Bauchmuskeln nun. Bei diesem Prozess kommt es auch immer wieder dazu, dass Frauen ab der 8. SSW Muskelkater im Bauch verspüren.

Ausfluss

Bei Ausfluss gilt generell: Solange er nicht juckt, unangenehm riecht, sich verfärbt oder eine unnormale Konsistenz annimmt, ist alles in Ordnung. Sobald er sich jedoch verändert, sollte ein Frauenarzt aufgesucht werden. Wenn ihr zusätzlich zum Ausfluss auch einen Juckreiz verspürt, solltet ihr besser einen Arzt aufsuchen. Juckreiz kann unter anderem auf eine Pilzinfektion der Scheide hinweisen. Wird diese nicht behandelt, besteht ein Risiko für das ungeborene Kind.
Viele Frauen berichten, dass sie ab der 8. SSW einen bräunlichen Ausfluss haben. Es kann hierbei allerdings nicht von einem allgemeingültigen Symptom gesprochen werden, das bei der Mehrheit aller Schwangeren auftritt.

Übelkeit

Die schlechte Nachricht zuerst: Einige Frauen leiden während der gesamten Schwangerschaft unter Übelkeit. Die gute Nachricht: Das bedeutet nicht, dass es bei euch auch so sein muss. Die Übelkeit in der 8. SSW ist noch einmal besonders stark, da sich der Hormonhaushalt in dieser Zeit noch immer stark verändert. Dementsprechend ist es auch keine Seltenheit, dass ihr oft erbrechen müsst. Der Hormonspiegel beruhigt sich ab der 14. SSW. Dann legen sich meist auch die Übelkeit und eine wechselhafte Stimmungslage.
Übrigens: Einige Frauen, die von der Übelkeit verschont bleiben, leiden auf andere Weise unter den Hormonschwankungen. Oftmals werden dann Gerüche und Geschmäcker als unangenehm oder sogar ekelhaft empfunden. Andere Speisen (beispielsweise die berühmten sauren Gurken) werden dann als besonders köstlich empfunden.

Unterleibsschmerzen

Schmerzen im Unterleib werden  in erster Linie als Ziehen wahrgenommen. Der Grund für die Unterleibsschmerzen ist das Dehnen der Bänder, an denen die Gebärmutter hängt. Da die Gebärmutter nun schon so groß wie ein Gänseei ist und sich auch weiterhin immer mehr vergrößern wird, dehnen sich die Mutterbänder auch immer weiter. Dementsprechend ist es normal, wenn Sie gelegentlich Bauchschmerzen haben.

Ischiasschmerzen

Ischiasschmerzen sind extrem selten – können aber durchaus auftreten. Frauen, die unter diesem Symptom leiden, haben häufig Schmerzen in Hüften und Beinen. Wenn ihr jetzt schon unter Ischiasschmerzen leidet, müsst ihr euch keine Sorgen machen. In den meisten Fällen verschwinden die Schmerzen wieder für eine Weile oder bleiben komplett weg.

Müdigkeit

Viele schwangere Frauen bemerken jetzt zum ersten Mal, dass sie häufiger erschöpft und müde sind. Einige berichten auch, dass es ihnen zunehmend schwerer fällt, sich auf etwas zu konzentrieren. Keine Angst, hierbei handelt es sich keinesfalls um ein ungewöhnliches Symptom. Die Müdigkeit wird durch den Embryo hervorgerufen. Dieser benötigt nämlich immer mehr von dem Sauerstoff, den ihr einatmet. Dementsprechend fällt die Versorgung mit Sauerstoff für euren eigenen Körper ein bisschen geringer aus. Das Resultat sind Atemnot, Erschöpfung und Müdigkeit.

Komplikationen – leere Fruchthöhle

Wie in jedem Stadium einer Schwangerschaft, so können auch in der 7. SSW verschiedene Komplikationen auftreten. Die wohl schlimmste für Frauen ist eine leere Fruchthülle.  Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Entweder die Frucht hat sich von Anfang an nicht richtig oder gar außerhalb der Gebärmutter oder aber sie ist abgestorben. Dies kann verschiedene Ursachen haben: In den meisten Fällen hat einer der Prozesse nicht richtig funktioniert, eine Anlage wurde nicht richtig ausgebildet. In diesen Fällen ist es von der Natur so vorgesehen, dass nicht lebensfähige oder mit starken Defekten behaftete Embryonen vom Körper abgestoßen werden.  Dies macht sich nicht bei jeder Frau direkt bemerkbar, wenn doch, so mit starken Schmerzen und Blutungen.
In einigen Fällen wird nach einer solchen Diagnose ein Antibiotikum verabreicht, um eine Entzündung zu verhindern.  Selten ist eine Ausschabung nötig, da in diesem Stadium noch keine großen Verwachsungen vorhanden sind und im Falle des Abstoßens eines Embryos nichts in der Gebärmutter beziehungsweise in der Fruchthöhle verbleibt. Für Schwangere, und vor allem für diejenigen, die sich schon lange Zeit ein Kind wünschen, ist das natürlich sehr niederschlagend. Doch macht euch bewusst, dass das nicht heißt, dass ihr keine Kinder mehr bekommen könnt. Die Natur ist einfach darauf ausgerichtet, möglichst nur lebensfähige Embryonen zu Babys heranreifen zu lassen.

Der Ultraschall

Wie sieht euer noch ungeborenes Baby zu dieser Zeit der Schwangerschaft aus? Es ist noch nicht allzu deutlich zu erkennen, dennoch nimmt es schon menschliche Formen an. Die Knospen, aus denen bald schon Ärmchen und Beinchen wachsen sind schon zu sehen und auch das kleine Herz schlägt schon recht kräftig.  Auch die Anlagen für einige innere Organe sind bereits abgeschlossen und müssen jetzt in erster Linie nur noch wachsen.
Die Ultraschalluntersuchung ist besonders spannend, weil ihr dann erstmals (mit etwas Glück) den Herzschlag eures Kindes hören könnt. Ist der Herzschlag in der 8. Schwangerschaftswoche noch nicht wahrnehmbar, ist das kein Grund zur Sorge. Da er noch sehr schwach ist, kann es sein, dass er noch nicht aufgezeichnet werden kann.

7. SSW (Schwangerschaftswoche)

Euer Bauchumfang

Wie eingangs bereits erwähnt, beginnt bei vielen Frauen in der 8. SSW das Wachstum des Bauches. Natürlich kann zu dieser Zeit jedoch noch lange nicht die Rede von einem kugelrunden Bauch sein. Es handelt sich hierbei viel mehr um eine leichte Ausbuchtung, die dem ungeübten Auge oftmals sogar verborgen bleibt.

Wie deutlich der Bauch zu sehen ist, hängt außerdem davon ab, ob ihr in den letzten Wochen eher zu- oder abgenommen habt. Frauen, die zu Beginn der Schwangerschaft unter einer starken Übelkeit leiden und sich häufig übergeben müssen, nehmen in dieser Zeit häufig ab und entwickeln die ersten Ansätze des Babybauches erst nach der 8. SSW. Wenn es euch hingegen sehr gut geht und ihr einen gesunden Appetit habt, kann es durchaus sein, dass der Bauch nun allmählich deutlich sichtbar wird.

Darf ich noch arbeiten?

Ihr seid schwanger, aber noch nicht so schwanger, dass ihr nicht arbeiten könnt. Ihr könnt also in aller Ruhe eurem Job nachgehen. Zumindest solange dieser keine schweren körperlichen Arbeiten beinhaltet oder sonstige Gefahren verbirgt. Auch Nachtschichten sind jetzt tabu. Hier müsst ihr mit eurem Arbeitgeber gemeinsam eine Lösung finden. Vielleicht kann er euch in einer anderen Abteilung unterbringen oder euch sonst eine andere Arbeit zuteilen. Ist dies nicht möglich und keine Einigung mit dem Arbeitgeber in Sicht, so solltet ihr euch hier vertrauensvoll an euren Frauenarzt oder eure Hebamme wenden. Eure Hebamme kann euch umfassend beraten, wenn es um das Arbeitsrecht in Bezug auf schwangere Frauen geht. Führt dies alles nicht zum Erfolg, so habt ihr immer noch die Möglichkeit, euch von eurem Frauenarzt ein Beschäftigungsverbot geben zu lassen. Vielleicht kann euch dieser zunächst auch einfach erst einmal ein ärztliches Attest ausstellen, dass euch von bestimmten Arbeiten frei stellt. Alles weitere zu Beschäfitungsverboten, Mutterschutzurlaub und mehr findet ihr auch in unserem Ratgeber zum Mutterschutzgesetz.

Was tun bei Erkältung?

Eine Erkältung und sogar die gefürchtete Grippe haben in der Regel keinen Einfluss auf den Embryo. Dieser ist nämlich in der Gebärmutter gut geschützt und kann dort nicht von den Krankheitserregern angegriffen werden. Dennoch solltet ihr bei einer Erkältung eines unbedingt beachten: Vorsicht bei der Einnahme von Medikamenten! Diese bringen nämlich teils starke Nebenwirkungen mit sich. Wenn ihr eine Erkältung sanft bekämpfen wollt, helfen euch die folgenden Tipps und Tricks dabei:

  • Trinkt viel, um die Krankheitserreger aus dem Körper zu „spülen“
  • Wendet Hausmittel wie Dampfbäder bei verstopfter Nase und Zwiebelsirup gegen Husten an
  • Ruht euch viel aus

Wichtig: Der Gang zum Arzt wird unumgänglich, wenn ihr starkes Fieber (also eine Körpertemperatur über 38,5°) habt. Dieser Zustand ist nicht nur für euch, sondern auch den Embryo gefährlich. Teilt eurem Hausarzt unbedingt mit, dass ihr schwanger seid, falls dieser das noch nicht weiß.

kranker Teddy

Darf man in der 8. SSW fliegen?

Kurz und knapp: Ja. Es besteht keinerlei Gefahr für euer Kind, wenn ihr eine mehrstündige Flugreise antretet. Dementsprechend steht einem entspannten Urlaub in der Ferne absolut nichts im Wege.

Schwangerschaftskurs schon sinnvoll?

Natürlich – umso früher ihr anfangt, euch mit euch, eurem Körper und eurem Baby auseinanderzusetzen, desto besser. Bei sogenannten Frühschwangerschafts-Kursen erhaltet ihr viele Informationen und nützliche Tipps, die vor allem zukünftigen Mamas, die zum ersten mal schwanger sind, sehr helfen können. Die Kurse werden von Hebammen veranstaltet und bieten zudem eine hervorragende Gelegenheit, um mit anderen werdenden Müttern in Kontakt zu treten.
Doch auch wenn ihr zu diesem Zeitpunkt noch nicht an einem Schwangerschaftskurs interessiert seid, empfiehlt es sich dennoch, Kontakt zu einer Hebamme aufzunehmen. Diese Geburtshelferin wird euch vor, während und nach der Geburt zur Seite stehen und euch bei Fragen und Problemen helfen. Es ist immer schön, wenn werdende Mütter ein vertrautes oder sogar freundschaftliches Verhältnis zu ihrer Hebamme aufbauen – erst recht, weil die Beziehung zum Gynäkologen meist sehr medizinisch geprägt ist und kaum Platz für persönliche Gespräche bietet.

Tipp: Die frühe Suche nach einer Hebamme lohnt sich – immerhin habt ihr dann noch genügend Zeit für einen Wechsel, falls ihr unzufrieden seid. Spätestens in der 15. SSW sollte jedoch eine Hebamme gefunden sein, bei der ihr euch wohlfühlt und bei der ihr auch bleiben wollt.


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos. Ich bin aber in einer großen, bunten Familie aufgewachsen und liebe Kinder - deswegen macht mir die Arbeit (wenn man das überhaupt so nennen darf ;-)) an und mit MeinBaby123 sehr viel Spaß!

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