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Die richtige Erstausstattung fürs Baby

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Euer erstes Baby kündigt sich in wenigen Wochen an und als zukünftige Eltern möchtet ihr natürlich bestens vorbereitet sein. Was sollte schon im Vorfeld Zuhause sein, damit es dem kleinen Sprössling an nichts fehlt?

Neben unserer Checkliste zum Thema Erstausstattung wollen wir euch hier genauer erzählen, was euer Schatz – mal mehr, mal weniger – brauchen wird.

Baby mit Windeln

Übersicht der Besorgungen
✓ Windelvorrat in verschiedenen Größen
✓ Kleidung bis Gr. 50-62:
Je nach Wetter: Bodies, Strampler, Jacken, Mützchen, Socken
✓ Mullwindeln bzw. Spucketücher
✓ Für Stillkinder: 1-2 Flaschen + Vorrat an Pre-Nahrung
Bei Flaschenkindern natürlich mehrere Flaschen kaufen
✓ 1-2 Schnuller in kleinster Größe
✓ Babybett (eigenes oder Beistellbett)
✓ 2-3 Bettlaken
✓ Wickeltisch (+ Wickelunterlage/ggf. Heizstrahler)
✓ 1-2 Schlafsäcke
✓ Kinderwagen
✓ Tragetuch
✓ Autositz
✓ Babyschale
✓ Babywanne
✓ Babypflege-Starterset
✓ ggf. Stillkissen

Das Wichtigste zuerst: Windeln

Ein Baby braucht Windeln – und zwar ganz schön viele. Am Anfang kannst du mit etwa 5 bis 15 Windeln täglich rechnen, abhängig vom Stuhlgang eures Kindes.

Rüstet euch also mit einem ordentlichen Vorrat an Windeln aus und achtet darauf, dass du nicht nur eine Größe daheim hast. Vielleicht erwartest du ein schweres und großes Baby, dem die Größe 0 oder 1 nur wenige Tage oder vielleicht gar nicht passen.

Versucht auch die verschiedenen Marken durchzutesten, jedes Baby reagiert unterschiedlich gut auf Pampers, Babylove und Co. Windeln sind teuer, das weiß jeder. Hier ein paar Tricks um den hohen Windel-Kosten aus dem Weg zu gehen.

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Babykleidung – was ist wirklich nötig?

babykleidung an der Wäscheleine

Auch an Kleidung sollte man zumindest bis Größe 62 einen kleinen Vorrat besitzen. Babys trinken viel – und da geht gewiss auch viel daneben. Außerdem spucken sie auch häufig ihre Milch wieder aus. Vor allem in den ersten Wochen wirst du somit ziemlich viel mit Wickeln, Umziehen und Waschen beschäftigt sein.

Achtet also darauf, dass du genug Kleidung in der entsprechenden Größe daheim hast. Zwischen Größe 50 und 62 sollte alles dabei sein.

In erster Linie wirst du deinem Baby Bodys und Strampler anziehen. Auch Mützchen und der Jahreszeit entsprechende Jacken und Ganzkörperanzüge sollten bereit liegen.

Und denkt daran, neue Kleidung mindestens zwei Mal ohne Weichspüler vorher zu waschen! Mullwindeln beziehungsweise Spucketücher kann man nie genug haben.

Milchnahrung und Fläschchen auf Verdacht besorgen?

Wenn du euer Kind stillen möchtest, dann musst du rein theoretisch auch keine Milchnahrung bereit halten. Hin und wieder allerdings klappt das Stillen eben doch nicht so, gerade am Anfang und beim ersten Kind. Dann bist du eventuell froh, wenn du abgepumpte Milch in einer Flasche füttern kannst.

Es ist aber dennoch völlig ausreichend, wenn du eine Flasche für Säuglinge und eine Packung Pre-Nahrung daheim lagert. Damit solltest du notfalls auch über ein langes Wochenende kommen.

Auch wenn du stillen willst, ist es gar nicht so schlecht zumindest eine Flasche im Haushalt zu haben. Auch stillende Mamis haben einmal Ausgang! 😉

Schnuller: Ja oder nein?

Baby mit Schnuller

Vorab besorgen kannst du allerdings schon den ein oder anderen Schnuller, denn viele Babys haben ein ausgeprägtes Saugbedürfnis. Außerdem lassen sich die Kleinen oftmals leichter mit einem Schnuller beruhigen.

Aber nicht jeder Säugling ist ein Schnuller-Fan. Sollte euer Baby am Schnuller kein Interesse zeigen, zwängt ihn keinesfalls auf.

Hebammen raten dazu, Stillkindern in den ersten Tagen keinen Schnuller anzubieten sondern deinem kleinen Wurm, wenn er ein Saugbedürfnis haben, direkt an die Brust anzulegen.

Meistens reicht es wenn du 1-2 Schnuller in der kleinsten Größe im Haus hast. Sollte dein Kind den Schnuller gut annehmen, kannst du immer noch welche zulegen. Als Stillmami ist es vielleicht hilfreich sich einfach ein kleines „Starterpack“ mit Schnuller und Flaschen zu besorgen.

Babybett und Wickeltisch

Babyzimmer in rosa und pastelltönen

Du sollest dir auch möglichst früh überlegen, wo euer Baby schlafen soll. Besonders so genannte Beistellbettchen sind sehr zu empfehlen. Euer Kind schläft direkt bei euch am Ehebett, hat aber trotzdem seinen eigenen Schlafplatz und kann bequem wieder zurück gelegt werden, nachdem es in der Nacht fertig getrunken hat.

Das Kind im eigenen Bett schlafen zu lassen ist nicht zu empfehlen. Eltern selbst schlafen unruhiger weil sie oftmals das Gefühl haben bzw. Angst euch auf das Kind zu legen, außerdem merkt auch das Kind jeder eurer Bewegungen.

Such dir frühzeitig eine Variante, die zu eurem Bettgestell passt und beachtet beim Kauf die Höhe eures Bettes. Bereite das Beistellbett bereits einige Tage vor der Geburt vor, damit es gleich einsatzbereit ist. Zubehör wie Bettlaken sollten natürlich auch bereit stehen.

Bedenkt dabei möglichst immer, dass Babys recht häufig spucken und haltet immer auch Ersatz bereit. Säuglinge schlafen außerdem in Schlafsäcken, je nach Jahreszeit sollte auch ein dementsprechender Schlafsack (oder zwei) vorhanden sein. Die Benutzung von Kissen und Decke wird nicht empfohlen!

Alternativen zum BeistellbettBaby in Babybett

Ein Beistellbett ist aus verschiedensten Gründen vielleicht keine Option. Wenn das Baby sein eigenes Zimmer haben oder zumindest nicht direkt am Elternbett schlafen soll, kannst du dich beispielsweise zwischen einem herkömmlichen Babybett und einem Stubenwagen bzw. einer Wiege entscheiden.

Ersteres hat dabei aber definitiv den Vorteil, dass euer Baby nicht so schnell aus dem Bettchen „raus wächst“. Nehmt euch viel Zeit bei der Auswahl, denn die Sicherheit hat höchste Priorität: Ein sicherer Schlafplatz fördert den gesunden und gefahrenfreien Schlaf eines Babys.

Weitere Infos zum gesunden Schlaf, findest du auch in unserem Artikel „Wie euer Baby einfacher einschläft“.

Wickeltisch und Zubehör

Ein Wickeltisch mit weicher Wickelauflage ist unverzichtbar. Zwar gibt es auch Eltern, die ihr Baby auf dem Boden wickeln, aber letztendlich ist ein Wickeltisch die wahrscheinlich komfortabelste Variante.

Vor allem im Winter schätzen Babys es außerdem sehr, wenn über oder neben diesem ein Wärmestrahler angebracht ist. Nach dem Baden ist es dort wohlig warm und das Wickeln wird für das Baby weniger unangenehm. Es wird dort sicherlich gerne nackt strampeln und die Wärme genießen.

Achtet beim Anbringen des Wärmestrahlers darauf, dass du den richtigen Abstand zum Wickeltisch wählst, so dass es darunter weder zu heißt noch zu kühl ist. Bei Platzproblemen gibt es Kombinationen für Wickelmöglichkeiten, die auf die Badewanne oder das Kinderbettchen gelegt werden können.

Bei einer Kommode, kann man sich aber eine geeignete Höhe kaufen und hat zusätzlich gleich Stauraum für Windeln, Tücher, Cremes etc.

Kinderwagen oder Tragetuch?

Baby in Tragetuch

Babys haben ihren eigenen Kopf. Ob sie einen Kinderwagen mögen oder sich eher im Tragetuch geborgen fühlen, entscheiden sie meist völlig egoistisch – egal, was Mama und Papa sich vorab für Pläne gemacht haben.

Ein Tragetuch oder eine Tragehilfe kann nach der Geburt am besten bei einer Trageberatung gekauft werden. Im Idealfall ist das Baby dann dabei und man kann das Einbinden direkt am lebenden Objekt üben.

So lässt sich auch am besten feststellen, ob euer Kind das mag oder nicht – wahrscheinlich wird aber sein, dass es sich beim Tragen pudelwohlfühlt, da es so ganz nah bei Mama oder Papa ist.

Weitere Infos zu Tragetücher, Tragehilfen sowie Tipps und Tricks zum richtigen Tragen findest du hier.

Augen auf beim Kinderwagenkauf

Mit dem Kinderwagen ist es nicht ganz so einfach, denn viele Modelle haben lange Lieferzeiten. Weißt du nicht, ob du einen Wagen wirklich möchtest und benötigst, so könnest du dir für die Anfangszeit vielleicht einen ausleihen. Auch gebrauchte Modelle sind eine günstige Alternative.

Wichtig ist das Probeschieben, denn je nach Größe von Mama und Papa, sollte auch die Schiebestange anpassbar sein.

AutositzKind im Kindersitz im Auto

Der Autositz ist wohl das wichtigste an der Erstausstattung, denn ohne ihn bekommst du dein Kind gar nicht erst nach Hause. Für alle anderen Dinge kann man meistens schnell noch eine Lösung finden.

Stillkissen, Schnuller und Anziehsachen, all das kann nachgekauft werden. Der Autositz ist aber eine der wichtigsten Transportmittel für euer Neugeborenes. Hierbei ist es auch wichtig, sich gut vorzubereiten.

Weitere Informationen hierzu, findest du auch auf unserer Seite: Ratgeber Kindersitze.

Babypflege

Baby in Badewanne mit Quietsche-Entchen

Was benötigt ein Baby direkt nach der Geburt eigentlich zur Körperpflege? Die Antwort ist einfach, so gut wie gar nichts.

Hilfreich zum Baden eures Sprösslings ist allerdings eine Extra Babywanne. Für die Babywanne bekommst du außerdem einen Ständer, um euch das Baden zu erleichtern. Für etwas ältere Babys ab ca. 2-3 Monaten gibt es meistens passend dazu eine Einlage, damit euer Kind „alleine“ im Wasser liegen kann und du mehr Möglichkeiten hast, es zu waschen.

Später benötigst du Kleinigkeiten wie Zahnbürsten mit Noppen, einen Kamm oder eine Babybürste für die Haare, eine Nagelschere oder Nagelpfeile und andere Kleinigkeiten. Am einfachsten ist es, sich vielleicht einfach ein Starterpack zu holen, das einmal alles enthält. Direkt zur Geburt ist dies aber nicht nötig, da du die Nägel des Babys erst nach einiger Zeit schneiden dürft, weil sie direkt nach der Geburt noch zu weich sind und von allein abbrechen.

Welche Drogerieartikel sind nötig?

Seife oder Ähnliches benötigst du zum Baden vorerst eigentlich gar nicht, hiervon wird auch oftmals von Hebammen abgeraten, da sogar die mildeste Babyseife die sanfte Kinderhaut zu sehr reizt.

Ein kleiner Trick für stillende Mamis: Bei trockener Haut des Kindes einfach ein bisschen Muttermilch mit ins Wasser hinzugeben, das spendet Feuchtigkeit und ist ganz natürlich.

Zum Waschen wird noch ein weicher Waschlappen benötigt, oder  du  entscheidest dich in der Anfangszeit für Einwegwaschlappen, die immer sauber und keimfrei sind. Ein Handtuch zum Abtrocknen und Baby-Ohrenwattestäbchen, um die Flüssigkeit aus den vielen Rillen am Ohr wegzutupfen.

Zum Wickeln haltet eine Packung trockene Tücher bereit und zum einfacheren Säubern Feucht-/Öltücher oder einfache reißfeste Tücher, die du dann mit Wasser benutzt. Eine dicke Creme, falls euer Schatz wund ist, wie zum Beispiel das beliebte Multilind.

Stillkissen trotz Flaschenbaby?

Mama hält Baby auf dem Arm

Viele Mamis fragen sich, ob sie doch ein Stillkissen benötigen, obwohl sie ihr Kind gar nicht stillen. Das muss natürlich jede Mami selbst entscheiden, ein Stillkissen erleichtert jedoch nicht nur das Stillen. Schon in der fortgeschrittenen Phase der Schwangerschaft erleichtert es einem eine gemütliche Schlafposition zu finden. Man kann es auch als Seitenschläferkissen benutzen.

Und auch wenn du dein Kind nicht stillst, hältst du es doch eine ziemlich lange Zeit auf dem Arm um ihm die Flasche zu geben. Hierbei kann der Arm sehr schnell ermüden. Das Stillkissen kann außerdem benutzt werden um euer Baby später beim Sitzen bzw. vor dem Umfallen zu schützen.

Immer langsam!

Übernehmt euch nicht: Macht euch bewusst, dass man heutzutage quasi alles innerhalb weniger Stunden besorgen oder auch zügig online bestellen kann. Sollte euch wirklich etwas fehlen, kannst du das also auch ohne großen Aufwand nachträglich noch besorgen.

Mit Kleidung, Windeln sowie ggf. Milch für den Neuankömmling bist du in jedem Fall schon mal auf der sicheren Seite. Hast du dann noch den Schlafplatz für das Baby vorbereitet, steht einem stressfreien Start eigentlich nichts mehr im Wege.

FazitMann hat Handy auf dem Babybauch einer Frau

So oder so: Informiert euch vor dem Kauf, lest Erfahrungs- und Testberichte, sowie Kundenrezensionen. Fragt Mami-Freundinnen oder eure Hebamme. Holt euch mehrere Meinungen ein und entscheidet dann nach Bauchgefühl.

Macht euch eine Liste, Dinge die warten können, kauft lieber zusammen mit dem Baby, denn letztendlich hat es das letzte Wort.

Eine komplette Babyerstausstattung geht ins Geld. Wünscht euch Dinge zur Geburt, macht eine Amazon Wunschliste, damit Dopplungen vermieden werden.

Fragt Freundinnen und Bekannte nach Sachen, die sie für ihre Kleinen nicht mehr brauchen, besucht einen Kinderflohmarkt und deckt euch dort ein. Gebrauchte Sachen sind super, da sie meistens kaum getragen und schon mehrmals gewaschen wurden.

Wir wünschen eine schöne Vorbereitungszeit!


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos - aber hier bin ich quasi die Projekt-Mutti: Ideenfindung, Marketing und Social Media - ich mische überall mit.

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