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Gesundheitsämter fordern Isolierung von Kindern mit Corona-Verdacht

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Mit den mittlerweile wieder steigenden Coronazahlen gibt es erneut auch einige Fälle in KiTas. Dass wir uns im Fall der Fälle mit unseren Kindern in häusliche Quarantäne begeben müssen, ist inzwischen nichts Neues mehr.

Gesundheitsämter fordern räumliche Isolierung von Kindern mit Corona-Verdacht

Krankes Kind

So geschehen auch in Dreieich (Kreis Offenbach). Nachdem bei einem Kind der Corona-Verdacht bestätigt wurde, schloss die Kita Ende Juli und die Familie begab sich in Quarantäne. Anschließend erhielt sie ein Schreiben des örtlichen Gesundheitsamtes mit der Forderung, dass auch innerhalb des Haushaltes der Kontakt zu dem Kind vermieden werden solle.

Die Sprache war von räumlicher Trennung und Verzicht auf gemeinsame Mahlzeiten. Das Kind solle sich möglichst allein in einem Raum und getrennt von den anderen Familienmitgliedern aufhalten.

 

Das o.g. örtliche Gesundheitsamt scheint mit dieser Forderung kein Einzelfall zu sein. Die „Neue Westfälische“ berichtet, dass bereits in drei Bundesländern Eltern ähnliche Aufforderungen von Gesundheitsämtern erhalten haben. Bei den Betroffenen handelt es sich um Eltern mit Kindern zwischen 3 und 11 Jahren.

Und damit noch nicht genug. Im Bericht der „Neue Westfälische“ heißt es außerdem, dass die örtlichen Gesundheitsämter bei Zuwiderhandlung mit einer Unterbringung des Kindes in einer geschlossenen Einrichtung drohen.

Kinderschutzbund empfindet Maßnahmen als unverhältnismäßig und nicht hinnehmbar

Weinendes Baby

Was wohl so ziemlich alle Eltern bei solchen Nachrichten empfinden, spricht auch der Kinderschutzbund aus: „Kinder in dieser Phase von ihren Eltern und Geschwistern zu isolieren, ist eine Form psychischer Gewalt. Der Kinderschutzbund empfindet diese Maßnahmen als unverhältnismäßig und nicht hinnehmbar.“

Weiter heißt es von Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers: „Ich rufe die kommunalen Verantwortungsträgerinnen und –träger auf, in allen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dem Kindeswohl und den Kinderrechten Vorrang einzuräumen.“


Katharina

Ich heiße Katharina und bin seit 2017 stolze Mama einer sehr agilen, kleinen Quasselstrippe. Still sitzen oder still sein? Fehlanzeige! Der kleine Mann hat unser Leben komplett auf den Kopf gestellt und bereichert es Tag für Tag. Ich freue mich dich mit Tipps und Tricks durch die aufregende Zeit von Schwangerschaft bis Kleinkindalter zu begleiten.

Fantafant

07.08.2020, 22:24

Unglaublich!

Mirela

07.08.2020, 11:32

Blödsinnig!!!
Ohne Kommentar! Einfach sprachlos geblieben

Kaddarina

07.08.2020, 07:42

So ein Quatsch – wie soll das denn funktionieren…?!?

Emilia2020

06.08.2020, 18:34

Ohne Worte… nie würde ich mein Kind so behandeln!

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