Achtung, der Osterhase kommt!

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Ostern steht schon so kurz vor der Tür, diesmal ist der Osterhase wohl ein kleiner Aprilscherz. Dennoch freuen sich unsere Kinder unglaublich auf das kleine Häschen. Und geben wir es einmal zu, wir freuen uns ebenso!!

Aber woher genau kommt dieser Brauch? Und kennt ihr süße Ostergeschenke und Bräuche?

Die Geschichte des Osterhasen

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, ist der Osterhase „christlicher Natur“. Über viele Jahrhunde wurde der Mythos des Osterhasen zur Osterzeit geformt und verbreitet. Tatsächlich stammt auch das Symbol des Hasen aus der Kirche und hat seinen Ursprung im späten Mittelalter. Der Hase soll an die Auferstehung Jesu erinnern.

Die Eiersuche selbst war bereits im 16. Jahrhundert bekannt. Am Anfang brachte allerdings nicht der Osterhase die Eier. Hierfür waren zunächst andere Tiere bekannt – ganz nach Region vollkommen unterschiedlich.

Mädchen mit Osternest

Wusstet ihr, dass der Osterhase eigentlich ein Symbol für Fruchtbarkeit darstellen soll? Ob das wohl im Zusammenhang mit den „Frühlingsgefühlen“ steht? Tatsächlich soll der Hase laut Mythologie im Zusammenhang mit der Fruchtbarkeitsgöttin Eostre stehen. Wie kann das sein? – Der Hase ist im Frühjar besonders „vermehrungsfreudig“ und pflanzt sich ziemlich schnell fort. Daher ist er ein passendes Symbol für die Fruchtbarkeit.

Seit wann existiert der Osterhase?

Genaue Aufzeichnungen gibt es natürlich nicht, aber die ersten Hinweise auf den Osterhasen wurden schriftlich zum Ende des 17. Jahrhunderts von dem Mediziner Georg Franck von Franckenau festgehalten.

Weitere Symbole die mit Ostern in Verbindung gebracht werden

Damals war nicht nur der Hase ein Symbol für Ostern. Auch andere Tiere wurden hiermit in Verbindung gebracht: Der Hahn, Storch, Kuckuck oder der Fuchs. Alle Tiere brachten zu Ostern kleine Gaben. „Überlebt“ hat allerdings nur unser kleines Häschen, die anderen Tiere sind leider in Vergessenheit geraten.

Halt Stop – ihr kennt sicherlich alle auch das Osterlamm! Zur Osterzeit gibt es leckere Gebäcke und Osterlämmer bei jedem Bäcker zu kaufen.

Warum kommt an Ostern eigentlich ein Hase?

Wie ihr jetzt wisst, wurden viele Tiere mit Ostern in Verbindung gebracht und überbrachten kleine Gaben und Eier. Warum genau ist der Hase jetzt zum bekanntesten Symbol geworden?

Schoko Osterhasen

Eine bekannte Version der Ostergeschichte sagt aus, dass dies durch ein missglücktes Osterbrot zustande gekommen ist. Damals wurden zur Osterzeit Osterbrote in der Form eines Lammes gebacken. Ein Brot verformte sich und sah irgendwie einem Hasen ähnlich. So schnell wurde die Tradition abgeändert und der Hase wurde zum allgemeinen Ostersymbol.

Wieso bringt der Osterhase Eier?

Stehen Eier nicht eigentlich im Zusammenhang mit Hühnern? Waren die Mythenerzähler damals betrunken? Nein, die Eier ergeben tatsächlich einen Sinn, denn auch sie sind ein Symbol der Fruchtbarkeit.

Das Dreihasenbild

Der Osterhase hat seinen Ursprung wie bereits gesagt in der kirchlichen Geschichte. Das bekannteste hierbei ist wohl das Dreihasenbild, welches heute noch immer in vielen Kirchen zu finden ist. Dargestellt werden dabei drei Hasen, die kreisförmig angeordnet sind, sodass die Ohren des einen auch gleichzeitig die Ohren der anderen beiden berühren. Somit sind insgesamt nur drei Ohren abgebildet. So abgebildet und eng miteinander verbunden symbolisieren die Hasen die heilige Dreifaltigkeit. Diese Geschichte bzw. Abbildung könnte ebenfalls für den Hasen als Ostersymbol beigetragen haben.

Drei Hasen als Dreifaltigkeitssymbol

Ostern – ein Kinderfest

Auch wenn Ostern an die Auferstehung Jesu im christlichen Sinne erinnern soll, ist es schon lange kein rein kirchlicher Brauch mehr. Auch andere Kulturen feiern Ostern – ganz ohne Glaube an die Auferstehung. Mit den Jahren hat sich das Fest weiterentwickelt, es werden bunte Eier und Süßigkeiten versteckt – und das hat wirklich keinerlei Zusammenhang mehr mit dem christlichen Brauch. Besonders niedlich an dem heutigen Kinderfest – in der Vorstellung der Kinder und der „Mythen“ bemalt der Osterhase die Eier selbst, bevor er sie versteckt.

Bekannte Osterbräuche

Auch wenn es nicht sehr viele bekannte Osterbräuche gibt, kommen doch ein paar zusammen.

  • Ostereier färben – Nicht nur der Osterhase ist zur Osterzeit fleißig, auch Kinder lieben es, gekochte Eier einzufärben und später zu verspeisen. Oder vom Osterhasen verstecken zu lassen. So fleißige kleine Helfer haben wir zu Hause!
  • Eier auspusten und bemalen – Neben gekochten Eiern werden auch ausgepustete Eier oft bunt bemalt und verziert, um sie danach zum Beispiel am Osterstrauch aufzuhängen.
  • Osterstrauch – kennt ihr den Osterstrauch? Hier werden die ausgepusteten Eier aufgehangen. Auch gebastelete Dekoration findet hier ihren Platz. Es ist mein persönlicher „Tannenbaum“ zu Ostern
  • Osterlämmer backen – Oder auch einfach frisch und lecker vom Bäcker vernaschen. Ja, auch die Osterlämmer gehören einfach dazu.
  • Eier und Osternester suchen – Egal ob im Garten, bei der Gemeinde auf einem Fest oder in der Wohnung; das Ostereier und kleine Osternester-suchen gehört einfach mit dazu.
  • Osterbrunch – Kennt ihr das auch? Morgens, nachdem die Eier gesucht wurden hat man einfach unglaublichen Hunger. Bei uns war der Osterbrunch einfach eine Tradition und ich habe ihn immer geliebt.

 

Das MeinBabyTeam wünscht euch wundervolle entspannte und freudige Ostertage ❣❣

Carina

Ich bin Carina und habe eine kleine Tochter namens Amilia. Amilia hat mein Leben, seit ihrer Geburt im März 2015, zum Positiven verändert. Ich bin eine Berufsmami und rocke somit Arbeit, Haushalt und Erziehung. Ich begleite euch gerne durch die aufregende Schwangerschaft und dem Leben mit Kind. Gerne gebe ich euch Shoppingtipps und verrate alle kleinen Haushalt-Tipps und Tricks.

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