Diana June: Baby von Influencerin stirbt nach 2 Tagen

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baby kreissaal

Vielleicht habt ihr schon davon gehört, denn vor allem in den sozialen Medien läuft einem die herzzerreißende Geschichte von Diana June derzeit über den Weg. Die Influencerin brachte ihr Baby am 05.12.2018 in der Berliner Charité Virchow zur Welt. Nur zwei Tage später stirbt das Baby an einer Sepsis mit vorangegangener Lungenentzündung.

Wer ist Diana June und was ist passiert

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20:45 vor einer Woche wurdest du geboren. Unser größter Schatz. Wir haben so sehr auf dich gewartet, du hättest das beste Leben bekommen, voller Liebe. Unsere Herzen sind für immer gebrochen. Ich wünschte ich hätte dir die Qualen nehmen können am Ende, ich habe es gesehen, wir alle, und werde dein Leid nie vergessen. Ich wäre lieber an deiner Stelle gestorben, wie sollen wir jetzt noch weiter leben ohne dich. Warum hat uns nur niemand geglaubt, keiner hat uns erhört. Warum würden wir belächelt, wir haben so gekämpft, dass jemand was tut, ständig. Ihr schreibt mir so viele Nachrichten, dass euch ähnliche Situationen passiert sind. Aber sowas darf doch nicht sein, warum ist ein Menschenleben so wenig wert? Die Schwestern und Ärzte haben uns noch als überfürsorgliche Eltern belächelt und am Ende haben wir geschrien tun sie doch etwas. Er hat sich gequält und sein zartes Herz hat es nicht mehr ausgehalten. Warum waren alle so abgestumpft? Er hatte solche Schmerzen, seine Augen verdreht und Zehen verkrümmt. Es ist eine Ansammlung von tausenden Dingen und dann diese Katastrophe. Warum haben die Schwestern z.B. nie Handschuhe getragen als sie unser Baby behandelt haben, wir waren alle dabei, als er ständig nasse Haare hatte und schwierig geatmet hat, warum wurde gesagt wir übertreiben? Am 7.12 seinem Todestag habe ich ihm dann noch ein Lied angemacht, was er in meinem Bauch gehört hat und er hat da um sein Leben gekämpft, es hieß aber wieder das Baby ist doch kerngesund, was wollen sie noch mehr? Jetzt leben sie alle weiter und wir, unser Leben ist zerstört, wir wachen aus diesem Albtraum einfach nicht auf.

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Diana June hat vor allem auf Instagram über Hunderttausend Follower. Auf Youtube und Instagram hat sie in den letzten Wochen immer wieder Schwangerschaftsvorbereitungen gepostet. Mit viel Freude richtete sie das Kinderzimmer ein und vermarktete in ihren Posts einige Baby-Produkte. In den Videos berichtet sie voller Vorfreude, dass dieses, ihr erstes Kind, ein absolutes Wunschkind sei.

Endlich stand die Geburt bevor, doch mit ihr auch ein Albtraum

Am 05.12.2018 war es dann soweit, der kleine Junge sollte endlich das Licht der Welt erblicken. Laut der Ärzte war er ein kerngesundes Baby. Am 07.12.2018 mussten seine Eltern ihn in den Himmel gehen lassen.

Niemand unternahm etwas…

Immer wieder haben die frischgebackenen Eltern Schwestern und Ärzte auf Dinge aufmerksam gemacht, die ihnen beim Baby komisch vorkamen. Nasse Haare, warme Temperatur, hoher Puls, schweres Atmen, braune Flecken am Bein … Immer wurden sie als überfürsorgliche Eltern hingestellt. „Warum hat uns nur niemand geglaubt, keiner hat uns erhört. Warum würden wir belächelt, wir haben so gekämpft, dass jemand was tut, ständig“ postete sie am 12.12.2018

„Warum waren alle so abgestumpft? Er hatte solche Schmerzen, seine Augen verdreht und Zehen verkrümmt. Es ist eine Ansammlung von tausenden Dingen und dann diese Katastrophe. Warum haben die Schwestern z.B. nie Handschuhe getragen als sie unser Baby behandelt haben, wir waren alle dabei, als er ständig nasse Haare hatte und schwierig geatmet hat, warum wurde gesagt wir übertreiben?“

Es gibt viele Details, alles dürfe sie noch nicht erzählen, doch die bisherigen Informationen reichen aus, um aus der Geschichte ein Horromärchen zu machen. Man hat das Gefühl, das kann ja gar nicht sein, es ist nur ein Traum und man wacht gleich auf. Wie schrecklich es den Eltern gehen muss, mag ich mir gar nicht vorstellen.

Er durfte nur 2 Tage auf dieser Welt bleiben und musste einen qualvollen Tod sterben

June schreibt weiter: „Am 7.12 seinem Todestag habe ich ihm dann noch ein Lied angemacht, was er in meinem Bauch gehört hat und er hat da um sein Leben gekämpft, es hieß aber wieder das Baby ist doch kerngesund, was wollen sie noch mehr? Jetzt leben sie alle weiter und wir, unser Leben ist zerstört, wir wachen aus diesem Albtraum einfach nicht auf.“

Statement der Berliner Charité

Auf Anfrage der Medien teilt die Charité mit: „Wir bedauern den Tod des Kindes und unser volles Mitgefühl gilt den Eltern. Die von den Eltern vorgebrachten Vorwürfe sind in Anbetracht der Situation menschlich nachvollziehbar. Da der Charité – Universitätsmedizin Berlin bisher keine Entbindung von der Schweigepflicht durch die Eltern vorliegt, können wir uns derzeit nicht detailliert äußern.“

Charité Berlin

Geschichte soll für Aufmerksamkeit sorgen

Ich denke für jede Mama und für jeden Papa ist diese Geschichte ein Horror-Szenario, was man sich nicht mal in seinen schlimmsten Träumen ausmalen möchte. Nur ansatzweise kann man nachvollziehen, wie es den jungen Eltern gehen muss. Man fühlt sich im Krankenhaus in Sicherheit, um jedes Leben wird gekämpft. Zu abstrus erscheint in diesem Glaubenssatz die Geschichte von dem kleinen Jungen, der nur 2 Tage leben durfte. June geht davon aus dass das Leben hätte gerettet werden können, hätte man sie eher erhört und wahrgenommen. Ob das wirklich so ist, soll jetzt die Gerichtsmedizin klären.

Neugeborenes Baby nach der Geburt
Neugeborenes wird nach der Geburt untersucht

Anteilnahme von Tausenden

Unter ihren Instagram Posts sammeln sich die Beileids-Bekundungen tausendfach. Man spricht sein herzliches Beileid aus, man schenkt Kraft, man sendet Kerzen zum kleinen Mann in den Himmel hinauf. Den Schmerz kann ihr leider keiner nehmen und das Kind zurückbringen erst recht nicht.

Kein Einzelfall?

Neben den Kommentaren, die versuchen der Trauernden Mut zu zusprechen, kommen auch weitere Geschichten ans Tageslicht. Andere Familien berichten von ähnlichen Geschehnissen.

Wir teilen die Geschichte, um…

  • … euch zu ermutigen laut zu werden, sollte euch Ähnliches widerfahren
  • … darauf aufmerksam zu machen, was passieren könnte
  • … auf den Missstand in deutschen Krankenhäusern hinzuweisen
  • … Aufsehen zu erregen
  • … zu vermeiden, dass sich die Zahl dieser Fälle häuft
  • … eure Meinung dazu zu hören
  • … ein Zeichen zu setzen: Jedes Leben zählt!

Juliane

Ich bin Juliane und Mami unserer kleinen Greta. Seit der Schwangerschaft hat sich mein Leben um 180° gedreht - gern begleite ich euch auf dem Weg zum Eltern sein und gebe euch wertvolle Tipps und Ratschläge! Außerdem möchte ich euch beim Sparen helfen, denn Babyspielzeug, Windeln, Klamotten und Co sind teuer genug!

Sweetnephele

18.12.2018, 08:05

Das ist so traurig!
Ich wünsche den Eltern ganz viel Kraft in dieser schwierigen Zeit

baerenkurde

21.12.2018, 00:17

So etwas ist immer schwer zu bewältigen. Das wünscht man niemanden. Eltern sollten niemals ihre Kinder sterben sehen. Mein Beileid an die Familie.

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