Die nervigsten Verwandten-Fragen

|
kind mit weihnachtsmütze guckt erstaunt

Wir geben es zu: Wir hasslieben Weihnachten. Weihnachten ist toll. Weihnachtsmärkte (Glülülüwein!), Plätzchen und Schoki im Übermaß (Tschüss Traumgewicht, Hallo Hosen mit Stretchbund!) und Geschenke (bitte nicht aufs Konto gucken!). Aber die Weihnachtszeit bringt nicht nur Gutes mit sich. Ihr wisst schon, Zuckerbrot und Peitsche. Denn Weihnachten heißt auch Stress, volle Läden und FAMILIENBESUCH. Okay. Wir lieben unserer Familien. Aber sie können auch ganz schön nerven, oder?

Wir haben hier mal die nervigsten Fragen und Sprüche, die die lieben Besucher so mit sich bringen aufgelistet. Achtung: Bitte mit einem Augenzwinkern lesen. Oder mit 4 Glühwein intus.

  • „Wann ist es bei euch denn soweit?“
    • (Noch) kinderlose Paaren kommt diese Frage wohl aus den Ohren raus. Fehlt nur noch, dass die lieben Verwandten mit Fähnchen und Trillerpfeifen beim Akt der Zeugung daneben stehen.
  • „Wann kommt denn das Nächste?“
    • Doch auch mit dem ersten Kind hören die nervigen Fragen nicht auf. Gefühlt habt ihr grad erst gebunden und die stressigste (und natürlich auch schönste ;-)) Zeit eures Lebens und schon trachtet (Schwieger)-Mutti schon nach dem nächsten Thronfolger…
  • „Deine Kinder bekommen so wenig/so viele Geschenke?“🤦‍♀️
    • Wie man’s macht, macht mans falsch. Ein Geschenk ist zu wenig. Zwei sind zu viel. Das nächste mal bitte 1,567 Geschenke, ok.
  • „So ein kleines Kind braucht doch noch gar keine Geschenke?“
    • Huch, wir wussten nicht, dass das Geschenkerecht erst ab einem bestimmten Alter in Kraft tritt – was der kleine Jesus wohl zu unserer Sünde sagen würde? Und mal im Ernst: Es ist allen Eltern selbst überlassen, ob, was und wie viel sie ihren Kindern schenken.
  • „Warum kaufst du der/dem Kleinen denn einen Adventskalender?“
    • WARUM DENN NICHT?
  • Hast du zu/abgenommen?
    • Wer spricht denn nicht gerne über sein Gewicht? Wohingegen, die Frage, ob man abgenommen hat, noch meist als Kompliment gewertet kann (obwohl – hat man mich rückwirkend dick genannt?), ist die Frage nach der Zunahme wohl mehr als drüber.
  • „Also meine Kinder bekommen ja nicht so viel Süßes!“ 
    • Da ist sie. Die Besserwisserin. Sie kann in vielen Formen auftreten: Sie kann die Tante, Schwagerin, Cousine, Mutter oder Schwester sein. Sie ist allwissend und hat das Kinder werfen und erziehen perfektioniert. Lausche also besser ihrer Weisheit und folge ihren Erziehungstipps.
  • Oder das andere Extrem: „Willst du deinem Kind alle Süßigkeiten verbieten?“
    • Nein, will ich nicht. Aber ich will auch nicht, dass es Diabetes Typ 3000 kriegt nachdem es 5 Schoko-Nikoläuse und 2 Kilo Plätzchen gegessen hat – wie immer ist hier das Maß entscheidend. Und das Maß bestimmen die Eltern.
  • Ist der Kuchen vegan/lactosefrei/histaminfrei/bio?
    • Intoleranz ist Trend. Und wenn man davon keine hat (wir geben es zu, ihr könnt ja nix dafür!) sollte man mindestens auf vegan oder bio bestehen. Zu Zeiten der Instagram-Healthy-Lifestyle-Fitness-Welt absolutes Muss. Bitte für den nächsten Karotten-Quinoa-Bio-Kuchen merken.
  • „Das Fleisch ist aber etwas zäh/ die Kartoffeln sind nicht durch / an der Soße fehlt etwas Salz“
    • Man stellt sich natürlich liebend gern stundenlang in die Küche, um dann danach auch noch kritisiert zu werden.Mama kocht mit Kind auf dem Arm
  • Zum Kind „Wenn du nicht artig bist, kommt der Weihnachtsmann nicht“
    • Punkt 1. Ich als Mama/Papa bin der Weihnachtsmann. Punkt 2: Ich bestimme, wer hier Geschenke bekommt und wer nicht. Die Pseudo-Drohungen können sich die lieben Verwandten also gerne sparen.
  • „Er/sie soll mein Geschenk als erstes aufmachen/sich bedanken/wissen, dass es von uns/mir ist!“
    • Kennt ihr das? Das typische Konkurrenzverhalten der Gattung Schwiegereltern? Zugegeben: auch in Einzelhaltung sind sie schon schwer zu händeln. Treffen Sie aber erst mal mit anderen ihrer Gattung aufeinander und buhlen um die Aufmerksamkeit und Liebe des Enkels, kommt es zu spektakulären (oder auch ganz subtilen) Revierkämpfen. Stellt euch schon mal den Glühwein und die Plätzchen bereit. Die Show beginnt.
  • „Das Kinderzimmer könnte auch mal wieder aufgeräumt werden“ 
    • Jeder der Kinder hat, sollte eigentlich wissen, dass die Zeitspanne von 0 auf Chaos nur wenige Millisekunden betragen kann. Wohnungen wie aus dem Ikea-Katalog gibt’s nur auf Instagram und in der Werbung.
  • Für Schwangere „Wie soll der/die Kleine denn heißen?“
    • Macht nicht den Fehler, den Namen vorher preizugeben, egal wie sehr die Sippschaft drängt. Denn ihr könnt euch sicher sein, dass mindestens eine Person, eine andere Person mit diesem Namen kennt und nicht mag. „Ich kannte mal einen Felix… der war wirklich nervig!“, „Meine Arbeitskkollegin heißt Leonie – die kann ich absolut nicht leiden“…

Und, habt ihr ein paar Fragen wiedererkannt? Welche sind eure absoluten „No-Go“-Fragen? Schreibt es gerne in die Kommentare!

PS: Ihr habt noch nicht genug gelacht? Dann schaut euch auch mal diese Artikel (voll mit nervigen Sprüchen, Fragen usw…) an:

 

Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos. Ich bin aber in einer großen, bunten Familie aufgewachsen und liebe Kinder - deswegen macht mir die Arbeit (wenn man das überhaupt so nennen darf ;-)) an und mit MeinBaby123 sehr viel Spaß!

Kommentar verfassen

Mit Absenden des Formulars akzeptiere ich die Datenschutzerklärung und die Nutzungsbedingungen.