Banner: 6 Gründe, warum Hamsterkäufe unsinnig und unsolidarisch sind!

6 Gründe, warum Hamsterkäufe unsinnig und unsolidarisch sind!

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Der Corona-Virus hat eine ganz neue Gattung von Mensch hervorgetan, die wir Hierzulande so noch gar nicht kannten: Die Hamsterkäufer. Toilettenpapier, Seife, Windeln und Wasser sind scheinbar das neue Gold. Überall leere Regale. Bei Menschen, bei denen langsam die letzte Klorolle anbricht, macht sich Panik breit.

Wir möchten dir im Folgenden erklären, warum aber genau dieses Horten und die kopflosen Hamsterkäufe unsolidarisch und schlecht sind. Sowohl für deine Mitmenschen als auch für die Wirtschaft.

Achtung: Wir meinen in diesem Artikel natürlich nicht die normale Vorratshaltung, sondern das übertriebene „Horten“ von teils verzichtbaren Produkten.

1. Ältere Menschen und Familien werden benachteiligt

alte Menschen

Ganz zu Beginn das Wichtigste: Mit Hamsterkäufen schadet man aktiv seinen Mitmenschen. Vor allem älteren und kranken Personen, die nicht die Kraft haben zehn Läden nach Toilettenpapier zu durchforsten. Aber auch Familien mit kleinen Kindern haben das Nachsehen.

Leergeräumte Windelregale stellen Eltern – die ohnehin schon durch die KiTa- und Schulschließungen immens belastet sind – vor neue Herausforderungen. Mit einem Kleinkind etliche Drogerien nach Windeln abzuklappern macht definitiv auch keinen Spaß.

Noch dazu vergrößert es die Anzahl der sozialen Kontakte, statt sie wie geplant zu verringern.

2. Hamsterkäufe schüren Panik

Hamsterkäufe regen selbst rational denkende Menschen dazu an, nun mehr zu kaufen. Dadurch wird quasi ein Teufelskreis losgetreten.

3. Die Grundversorgung ist gesichert

Lebensmittelregal

Vom Milchindustrie-Verband bis zum Verband Deutscher Papierfabriken melden sämtliche Versorger, dass sie über gefüllte Lager und genug Kapazitäten für Mehrbedarf über viele Wochen verfügen (Quelle Welt). Hamsterkäufe aus Angst davor, dass bald nichts mehr da ist, sind also unsinnig.

4. Supermarkt-Personal ist ohnehin schon überlastet

Was Ärzte, Pflegepersonal, aber auch Mitarbeiter im Supermarkt aktuell leisten, ist wirklich unvorstellbar. Sie arbeiten allesamt an der Belastungsgrenze. Sie sollten nicht noch zusätzlich mit unnötigen Diskussionen, ob es wirklich zehn Pakete Nudeln und acht Packungen Klopapier sein müssen, rumschlagen.

5. Im Quarantänefall können Andere helfen

Sollte es wirklich dazu kommen, dass du oder deine ganze Familie in Quarantäne müssen, können Freunde/Familienmitglieder Einkäufe für euch erledigen. Die Einkäufe können sie dann vor deiner/eurer Haus- oder Wohnungstür abliefern und wieder gehen. So setzen sie sich auch nicht der Gefahr eines Risikokontaktes aus.

6.  Flaute nach den Hamsterkäufen

Mann verzweifelt über Rechnungen

Wer jetzt glaubt, die Hersteller von Toilettenpapier und Nudeln freuen sich über den enormen Anstieg der Verkaufszahlen, hat falsch gedacht. Nach der Zeit der ganzen Hamsterkäufe wird wohl oder übel die Flaute folgen. Denn nur, weil die Menschen nun mehr von diesen Produkten kaufen, heißt das nicht, dass sie auch mehr davon verbrauchen. Toilettenpapier und Nudeln sowie auch Konserven sind beispielsweise fast ewig haltbar. Nach der großen Krise werden die Verkaufszahlen demnach erstmal rapide sinken, da „Horter“ ihren Vorrat aufbrauchen werden.

Diese zu erwartende Flaute nach der Krise ist dabei wirtschaftlich betrachtet sogar schädlich. Besser für die Unternehmen wäre ein kontinuierlicher Abverkauf wie immer. Die Wirtschaft wird durch den Virus ohnehin bereits stark geschwächt. Da ist diese Doppelbelastung unnötig und vermeidbar.

Tipps, um Hamsterkäufe zu vermeiden

Damit du und andere nicht ebenfalls zum Hamsterkäufer mutieren, hier ein paar Tipps!

1. Keine Fotos machen

Fotos verboten

Mache bitte keine Fotos von leergeräumten Regalen und teile diese. Das schürt nur noch mehr Unsicherheit in der Gesellschaft und verleitet weitere Menschen dazu, panisch einzukaufen. Aus Angst, dass morgen nichts mehr da ist.

Viele Supermärkte untersagen das Machen von Fotos mittlerweile sogar.

2. Kaufverhalten beibehalten

Einkaufverhalten

Wenn du ohnehin schon Wocheneinkäufe tätigst, weiche nicht von deinem Rhythmus ab. Supermärkte werden selbst für den Fall eines totalen Shutdowns geöffnet bleiben. Du musst also keine Angst haben, erst in 2 Monaten wieder in das nächste Lebensmittelgeschäft zu kommen.

Wenn du sonst aber eher täglich in den Supermarkt rennst, versuche deine Einkäufe lieber zu bündeln. Kaufe seltener und dafür für ein paar Tage mehr ein, nicht aber für 3-6 Wochen. Das hat den Vorteil, dass du zwar gleich viel einkaufst, aber mehr Menschenkontakte meidest.

3. Frag dich: Brauch ich das wirklich?

Falls du zu der Sorte gehörst, für die es verlockend klingt, 200 Liter Sprudelwasser auf Vorrat zu haben, frag dich doch einfach mal: Brauche ich das wirklich? Natürlich brauchst du Wasser! Aber muss es unbedingt das Sixpack aus dem Supermarkt sein? Würdest du im Notfall nicht auch mit Leitungswasser auskommen? Und brauchst du wirklich fünf Packungen Nudeln? Und kommt man mit zwei Packungen Klopapier nicht auch locker mehrere Wochen aus?

4. Vorratskammercheck: Was hast du noch Zuhause?

Kühlschrank

Schau einmal ganz gründlich deine Vorratskammer, deinen Keller und alle deine Küchenschränke an. Was hast du noch alles Zuhause? Die meisten werden ziemlich schnell feststellen, dass sie selbst ohne panisches Hamstern noch Einiges an Essen Zuhause haben.

5. Die frischen Lebensmittel nicht vernachlässigen

Aktuell ist es umso wichtiger sich gesund und ausgewogen zu ernähren. Dazu gehören natürlich Obst und Gemüse. Vergesse bei der ganzen Panik und Konservenhysterie nicht, dass das auch wichtig ist. Vor allem auch für Kinder.

Nimm dir diese Tipps zu Herzen und bleib gesund!


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos - aber hier bin ich quasi die Projekt-Mutti: Ideenfindung, Marketing und Social Media - ich mische überall mit.

Kaddarina

31.05.2020, 09:10

Ein Glück ist diese total absurde Phase jetzt vorbei ist!

Kaddarina

11.05.2020, 08:32

Wie wahr!

Maverike

07.04.2020, 22:48

Langsam bekommt man wieder alles

Vanessa1307

01.04.2020, 17:41

Hamsterkäufe sind wirklich unnötig! Kein einziger Laden, der Lebensmittel verkauft hat in irgendeiner Form vor, die Geschäftszeiten einzuschränken, daher ist es egoistisch das Zeug zu horten… Auf der anderen Seite regt es die Kreativität an, wenn man nicht alles bekommen hat und man möchte dennoch schön kochen. Bei mir sind schon einige neue Rezepte entstanden 🙂

Fantafant

31.03.2020, 13:21

Ja, es ist genug für alle da und trotzdem ist das Klopapierregal immer leer wenn ich einkaufen gehe

Mini-me

28.03.2020, 09:50

Na ja psychologisch betrachtet. Ist der eigene Kühlschrank im Moment das einzige worauf man noch selbst Einfluss nehmen kann.
Ich kann das Hamstern schon irgendwie nachvollziehen. Unsolidarisch ist es aber allemal.

Biber

26.03.2020, 10:56

Irgendwie gehen jedem die Hamsterkäufe auf die Nerven, keiner gehört zu diesen Personen und trotzdem sind die Regale leer 🧐

TaLo

24.03.2020, 09:45

Mir fällt nichts dazu ein…🤦

Kaddarina

24.03.2020, 07:14

Richtig

Gina_Sbg

22.03.2020, 17:33

Ich versteh auch nicht für was manche soviel von etwas hamstern

steppl

19.03.2020, 11:00

Wirklich schlimm wenn man die Regale in den Geschäften sieht….

Maria86

18.03.2020, 16:11

Diese Leute die hamstern gehen mir auch echt auf den Keks. Es ist so unsinnig

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