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How I Met My MomLife – Top Mama Blog 2020

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Vor nicht all zu langer Zeit haben wir euch für die 50 besten Mama-Blogs lassen. 50 tolle Websites, auf denen du alles rund ums Leben mit Kind(ern) findest: Wertvolle Ratgeber, persönliche Geschichten oder auch einfach was zum schmunzeln.

Die drei ersten Plätze wollen wir dir hier aber nochmal gesondert vorstellen. „How I Met my MomLife“ (ich muss sagen, ich liebe den Namen!) ist dabei mit 122 Stimmen auf Platz 3 gelandet. Und das völlig zurecht. Auf dem Blog von Miriam geht’s nicht nur um ihre Kids und das Mamasein, sondern vor allem auch um bewusstes Leben und Selbstliebe.  Also Dinge, die im stressigen Alltag mit Kindern leider gern mal untergehen

Was du dir darunter genau vorstellen kannst? Schau einfach mal hier auf ihrem Blog vorbei.

Interview mit Miriam

Damit du Miriam noch ein bisschen besser kennenlernst, haben wir ihr ein paar Fragen gestellt, die sie uns netterweise sehr ausfĂĽhrlich beantwortet hat!

Wie bist du auf die Idee gekommen, einen Blog zu starten?

Als ich zum ersten Mal schwanger wurde, lebte ich gerade einmal 1,5 Jahre in SĂĽdfrankreich. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich noch keine andere Mama oder Schwangere und fĂĽhlte mich daher oft einsam. Ich meldete mich damals dann bei Instagram an und hatte groĂźe Freude am Austausch mit Gleichgesinnten.

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Als meine Tochter dann auf der Welt war, wenig schlief, viel weinte und ich körperlich und emotional oft an meine Grenzen stieß, bot mir Instagram zu wenig Platz um darüber zu schreiben.

Ende 2016 grĂĽndete ich dann meinen Blog „How I met my Momlife“ um, ohne begrenzte Zeichenanzahl, ĂĽber meinen Start ins Mamaleben zu schreiben. Ich sah meinen Blog damals zum einen als persönliches Tagebuch und zum anderen als private Sammlung an Informationen zu Themen, die mich damals beschäftigten.

Was macht deinen Blog aus? Was macht ihn besonders lesenswert?
Anfangs ging es auf meinem Blog vor allem um die Themen High Need Baby, Schlafmangel und Tipps & Tricks, wie Mamas mit „anspruchsvollen“ Babys besser durch den Alltag kommen.

Durch mein anspruchsvolles Baby begann dann meine persönliche Reise zurück zu mir selbst und so hat sich mein Blog, gemeinsam mit mir, weiterentwickelt. Ich schreibe zwar immer noch über Themen, die die Kinder und den Familienalltag betreffen, der Fokus liegt mittlerweile aber auf den Müttern.

Was sind deine „Herzblut“-Themen? WorĂĽber schreibst du unheimlich gerne?
Meine „Herzblut“-Themen sind die bewusste, friedliche Mutterschaft, innere Kind Arbeit und Selbstfindung. Ich bin der festen Ăśberzeugung, dass wir uns als MĂĽtter gut um um selbst kĂĽmmern, alte Glaubenssätze lösen und (zurĂĽck) zu uns selbst finden dĂĽrfen.

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Wenn wir das Bild loslassen „wie“ wir als Mama zu sein haben und einfach nur ganz wir selbst sind, befreit von alten Mustern und geheilt von alten Seelenwunden, dann können wir eine freie, selbstbestimmte und friedliche Mutterschaft leben.

Wie hast du die Coronazeit, und damit die sehr intensive Zeit mit den Kindern, erlebt? Habt ihr daraus vielleicht auch was Positives gezogen/gelernt?
Da meine dritte Schwangerschaft in die Coronazeit fiel und ich auf keinen Fall wollte, dass mein Ungeborenes etwas von dieser Panik mitbekommt, habe ich ziemlich schnell beschlossen meinen Fokus auf die positiven Dinge zu richten und diese Zeit als große Chance zu sehen. So lief bei uns kein Fernseher, ich nahm Abstand von den sozialen Medien und ließ sämtliche Panikmache nicht an mich heran.

Ich entdeckte gemeinsam mit meinen Kindern das Geschenk des Augenblicks wieder neu. Wir lebten von Tag zu Tag, lieĂźen alle alten Strukturen und Pläne los und auch ich persönlich durfte in dieser Zeit noch einmal viele (hausgemachte) Vorstellungen der „perfekten“ Mama lösen.

Was war der absurdeste Grund, warum eins deiner Kinder mal geweint hat?
Ich habe eine 4-Jährige und eine 2-Jährige Tochter, bei uns wird fast täglich wegen etwas (in meinen Augen) „absurden“ geweint 🙂

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Da ich meine Kinder aber immer ernst nehme und weiß, dass in ihrer Welt nichts absurd ist bekommt bei uns jede Träne Raum, selbst wenn das bedeutet, dass wir eine Situation gemeinsam blöd finden und jeder eine andere Meinung darüber hat.

Was sind/waren die schönsten Erlebnisse während deiner Schwangerschaft? Und was war vielleicht nicht so toll?
In meiner ersten Schwangerschaft hatte ich mit vorzeitigen Wehen und einem verkürztem Gebärmutterhals zu kämpfen und musste ab der 27. SSW strenge Bettruhe halten. Diese Erfahrung war nicht schön, hat letzten Endes aber zu meiner persönlichen Entwicklung beigetragen.

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Schöne Erlebnisse hatte und habe ich ganz viele. Im Grunde ist jede Schwangerschaft an sich ein schönes, magisches Erlebnis und gerade freue ich mich jeden Tag mehrfach über Tritte in meinem Bauch.

Gibt es Sachen, die du bei deinem zweiten (und bald dritten) Kind auf jeden Fall anders gemacht hast/machen willst als beim ersten?
Beim ersten Kind dachte ich, es müsste in einem eigenen Bett schlafen, sich ständig ablegen lassen, brav im Kinderwagen liegen und schnell durchschlafen. Weil das damals alles nicht geklappt hat, dachte ich ständig, dass ich etwas falsch mache oder mit meinem Kind etwas nicht stimmt.

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All diese Vorstellungen und Erwartungen habe ich vollständig losgelassen. Meine zweite Tochter „musste“ gar nichts und somit war der Anfang so viel entspannter. Wir schlafen z.B. bis heute im Familienbett und auch meine dritte Tochter darf einfach so sein wie sie ist, mit all ihren BedĂĽrfnissen.

Ich glaube, dass viel Stress „hausgemacht“ ist, weil wir Mamas denken, dass Kinder (und ich wir selbst) irgendwie zu „sein“ hätten. Wenn wir all das loslassen wird es plötzlich so viel entspannter!

Was hast du erst ĂĽber dich selbst gelernt als du Mama wurdest?
Als ich Mama wurde, habe ich mir oft mein altes Leben zurĂĽck gewĂĽnscht. Als ich dann genauer darĂĽber nachgedacht habe wie mein altes Leben und vor allem wie ICH war, habe ich festgestellt, dass ich ĂĽberhaupt nicht wusste WER ich war.

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Ich hatte mich als Mama verloren aber dadurch die wundervolle Chance bekommen mich selbst neu zu finden.

Von dem her kann ich sagen: erst seitdem ich Mama bin habe ich überhaupt etwas über mich gelernt und das Schöne ist, ich lerne stets weiter.

Was machst du am liebsten, wenn du mal „kinderfrei“ und Zeit fĂĽr dich hast?
Ich bin sehr sehr gerne mit mir alleine, liebe es in der Natur spazieren zu gehen, Musik zu hören und zu lesen.

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Wir wissen alle, dass Mama sein eine der schönsten Lebensaufgaben ist. Jedoch ist sie auch die Herausfordernste. Welche Worte würdest du einer werdenden Mama mit auf den Weg geben, um ihr etwas die Angst vorm Muttersein zu nehmen?
Mama werden gibt dir die wundervolle Chance dich selbst besser kennenzulernen. Wenn du den Druck rausnimmst, das Bild der „perfekten“ Mutter loslässt und weder dich selbst noch dein Kind bewertest ist das Muttersein die spannendste und erkenntnisreichste Reise deines Lebens.

Wichtig fĂĽr junge Mamas ist auch die Info, dass sie nicht immer glĂĽcklich sein mĂĽssen und sie weiterhin das Recht haben sich auch Raum fĂĽr sich zu nehmen. Wir sollten keine Kinder bekommen um unsere Leben fĂĽr sie zu leben, sondern mit ihnen.

Unser Verhalten und „wie“ wir als Mutter sind, hat mehr Einfluss auf unsere Kinder als all das theoretische Wissen ĂĽber Erziehung oder die Versuche, immer alles „richtig“ zu machen.


Wenn dir das Interview Lust auf mehr gemacht hat, schau doch einfach mal auf Miriams Blog vorbei. Oder folge ihr bei Instagram.


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos - aber hier bin ich quasi die Projekt-Mutti: Ideenfindung, Marketing und Social Media - ich mische ĂĽberall mit.

Moehre 111

18.08.2020, 05:51

Mh- werd ich mir vielleicht mal anschauen- spricht mich jetzt aber nicht so sehr an.

Kaddarina

15.08.2020, 07:54

Da wetde ich sicherlich auch mal reinschnuppern!

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