Schwangere Frau im Krankenhausbett mit Schläuchen am Bauch

Baby und Mutter sterben kurz nach der Geburt

Nur eine Woche nachdem der Influencerin Diana June und ihrem Mann David, das Schrecklichste widerfahren ist, was Eltern nur passieren kann, erreicht uns eine weitere schlimme Geschichte. In einem Krankenhaus im bayerischen Kulmbach starb nun zuerst der Säugling direkt nach der Geburt, ein paar Stunden später die Mutter.

Was ist passiert?

Es war der 08.12.2018. Früh morgens kam Robby Handschuh mit seiner Verlobten in die Entbindungsstation des Kulmbacher Krankenhaus. Alles war ruhig, keine weitere Geburt an diesem Morgen. Die Geburt verlief wie im Lehrbuch. Nicht mal Schmerzmittel brauchte die werdende Mutter. Der kleine Junge, er sollte Ferdinand heißen, kam zur Welt aber atmete nicht. Sämtliche Versuche das Kind zu reanimieren blieben erfolglos, das Kind starb nur wenige Minuten nach der Geburt. Währenddessen sollte die Mutter behandelt werden. Eine plötzliche Not-OP endete auch mit ihrem Tod. Ganze vier Stunden dauerte die Operation, deren Ursache bis jetzt nicht bekannt ist. Nicht mal Robby wusste zu diesem Zeitpunkt, warum seine Frau operiert werden muss.

Er wollte einfach nur bei seiner Frau sein, mit ihr den Schmerz über das verlorene Kind teilen. Als die Ärzte aus dem OP-Saal kommen, stehen schon Ermittler der Kripo, ein Priester und ein Krisen-Interventionsteam bereit. Der 36-Jährige versteht zunächst nicht, was passiert ist, dass er nun auch seine Freundin verloren hat. Anstatt zu Dritt, verließ der junge Vater das Krankenhaus allein. Derzeit werden die Leichen obduziert, Ergebnisse zur Todesursache gibt es bisher noch nicht.

Sie wollten heiraten

Robby und Regina hatten Pläne, nach der Geburt sollte geheiratet werden. Auch ein Hausbau stand auf dem Plan des jungen Paares. Robby Handschuh berichtet dem Focus, dass er stark ist. Stark für Regina und Ferdinand. Erst vor drei Jahren verlor er seine Mutter, die ebenfalls ganz plötzlich von dieser Welt ging. Auch da war er derjenige, der alles organisierte und den einigermaßen kühlen Kopf bewahrte. Heute, zwei Wochen nach dem Tag, der eigentlich der glücklichste in seinem Leben werden sollte, muss er seine Verlobte und sein Kind beerdigen. An seinen Plänen hält er weiterhin fest. Für Regina und Ferdinand.

Hilfe in der Not

Uns ist bewusst, kein Geld der Welt kann einem Mann, dem kurz nacheinander Sohn und Freundin verstorben sind, den Schmerz nehmen, den er leiden muss. Allerdings habe das Paar alle Ersparnisse für Anschaffungen für das Baby aufgebraucht. Im kleinen Bettchen lag ein winziger Strampler schon bereit. Man mag sich nicht ausmalen, was dieser Anblick für den Mann bedeutet. Beerdigung und Anwaltskosten stehen nun auf seiner Liste. Vielleicht muss er auch umziehen. Um die Kosten zu bewältigen, hat eine Freundin der Familie ein Spendenkonto errichtet. 10.000€ sind bereits eingegangen.

Wie nah hochjauchsendes Glück und der schlimmste Albtraum, den man sich nie vorstellen mag, zusammen liegen musste ein…

Gepostet von Mona Pickering am Mittwoch, 12. Dezember 2018

Wenn diese Geschichte euch berührt und ihr gern helfen möchtet, so teilt den Spendenaufruf, oder versucht mit einer Spende ein wenig Sorgen zu nehmen.

Unser Beileid gilt den Trauernden

Wir schicken unser aufrichtiges Beileid den Trauenden bzw. der hinterbliebenden Familie. Wir wünschen viel Kraft für eine schwere Zeit und hoffen, dass das Leben nach diesem harten Schicksalsschlag auch irgendwann wieder gut zu Robby Handschuh sein wird.


Juliane

Ich bin Juliane und Mami unserer kleinen Greta. Seit der Schwangerschaft hat sich mein Leben um 180° gedreht - gern begleite ich euch auf dem Weg zum Eltern sein und gebe euch wertvolle Tipps und Ratschläge! Außerdem möchte ich euch beim Sparen helfen, denn Babyspielzeug, Windeln, Klamotten und Co sind teuer genug!

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