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Schwangerschaftsübelkeit: Was du unbedingt wissen solltest!

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Du erwartest ein Baby, freust dich schon unglaublich auf das neue Familienmitglied und platzt fast vor Liebe und Glück… Es könnte wunderschön sein, wären da nicht die unschönen Seiten der Schwangerschaft. Wie beispielsweise die Übelkeit.

Wie die Schwangerschaftsübelkeit eigentlich entsteht und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Wodurch entsteht Schwangerschaftsübelkeit?

Schwangere mit Übelkeit

Die genauen Gründe für die Übelkeit in der Schwangerschaft sind tatsächlich bis heute nicht eindeutig geklärt. Wissenschaftler gehen davon aus, dass unter anderem der veränderte Hormonhaushalt die Ursache darstellt.

Durch Stress, einen niedrigen Blutzuckerspiegel usw. kann die (Morgen-)Übelkeit noch begünstigt werden.

Wann tritt Schwangerschaftsübelkeit auf?

Schwangere mit Übelkeit

Rund 75% der Schwangeren leiden unter Schwangerschaftsübelkeit. Die meisten von ihnen zwischen der 5. und der 13. SSW, einige wenige sogar während der gesamten Schwangerschaft. Laut Frau Dr. Hampel (Fachärztin für Frauenheilkunde & Geburtshilfe) „halten diese Symptome für sechs bis acht Wochen an.“ (hier das ganze Interview lesen!)

Viele Schwangere leiden vor allem unter der Morgenübelkeit, die sich im Laufe des Tages legt. In seltenen Fällen kann die Übelkeit dich aber den ganzen Tag begleiten.

Was hilft gegen Schwangerschaftsübelkeit?

1. Stress dich nicht

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A pregnant woman using oil on her tummy and smelling essential oil for morning sickness and maternity health.

Leicht gesagt, aber manchmal schwer umzusetzen: Versuche, dich nicht zu stressen oder stressen zu lassen. Nimm die vor allem morgens die Zeit, die du zum Aufstehen brauchst und versuche, entspannt in den Tag zu starten.

Iss und trink wenn möglich schon etwas im Bett, wie z. B. einen Tee oder ein Glas Saft mit ein wenig Zwieback. Ein leerer Magen verstärkt die Übelkeit meist.

2. Iss das Richtige

Fühstückstisch: Porridge mit Apfel und Zimt

Bei Übelkeit hilft dir dein Körper oft von selbst, die richtigen Lebensmittel zu wählen. Meide fettige, stark gewürzte und saure Lebensmittel, die deinen schwachen Magen nur noch mehr reizen würden.

Greif lieber zu Porridge mit etwas Obst und Zimt (Hafer ist leicht bekömmlich und sättigt lange, Zimt kann der Übelkeit entgegenwirken), Gemüse (z. B. Kartoffeln oder Bohnen) oder Vollkornnudeln mit leichter Tomatensauce. Erlaubt ist alles, was dir schmeckt und dir gut bekommt.

Tipp Die richtige Ernährung spielt ohnehin eine große Rolle in der Schwangerschaft. Die meisten Nährstoffe kannst du auch problemlos mit einer angepassten, gesunden Ernährung bekommen. Für einige Nährstoffe bedarf es aber auch Nahrungsergänzungsmittel, wie z.B. Natalben.

3. Trink genug

Schwangere getränk

Gerade wenn es dir schwer fällt, genug zu essen, solltest du deinem Körper genug Flüssigkeit zuführen. In der Schwangerschaft sollten es ca. 2-3 Liter am Tag sein.

Damit du das auch schaffst, beginne den Tag am besten schon mit einem Tee oder einem lauwarmen Glas Wasser (das strapaziert den Körper weniger als kalte Getränke) und trink regelmäßig kleine Mengen. Setze generell vermehrt auf ungesüßten Tee und Wasser mit Zitronenscheiben oder Ingwer.

4. Iss lieber weniger, dafür aber öfter

Viele kleine Mahlzeiten sorgen dafür, dass du immer etwas im Magen hast und auch nie so richtig voll bist. Dadurch kannst du Schwankungen in deinem Blutzuckerspiegel vermeiden und dir wird nicht so schnell übel.

Iss zwischendurch einfach mal etwas Zwieback, Knäckebrot, einen Müsliriegel, ein paar Nüsse, Joghurt, einen Apfel oder generell einen Snack, der leicht bekömmlich ist und nicht zu schwer im Magen liegt.

5. Geh (langsam) spazieren

Schwangere Frau spaziert mit Hund durch Wald

Frische Luft tut dir gut und die Bewegung ist vor allem nach dem Essen gut für die Verdauung. Übertreib es aber nicht, dein Spaziergang sollte eher entspannend sein und nicht zu einem Workout ausarten.

Meide bei deinem Spaziergang außerdem Orte, an denen dich starke Gerüche stören könnten, wie z. B. an einem Fast-Food-Restaurant oder an einem Rapsfeld. Diese könnten deine Übelkeit verschlimmern.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Schwangere wird untersucht

Während deiner Schwangerschaft wirst du deinen Arzt zu Vorsorge-Untersuchungen wahrscheinlich ohnehin regelmäßig sehen. Bei diesen Kontrollterminen solltest du natürlich auch immer von möglichen Beschwerden, z. B. der Schwangerschaftsübelkeit, erzählen.

Die „normale“ Schwangerschafts- bzw. Morgenübelkeit stellt für dich und dein Baby kein Problem dar, solange du nur ab und an leicht erbrichst (nicht regelmäßig, nicht mehrmals am Tag) und dich körperlich fit fühlst und/oder keine dauerhafte Übelkeit verspürst.

Solltest du allerdings das Gefühl haben, keine Nahrung bei dir behalten zu können, „besteht die Gefahr der Dehydrierung“ (Frau Dr. Hampel) und du solltest unbedingt schnellstmöglich mit deinem Arzt sprechen. Denn nur solange du im Schnitt genug isst, kann dein Körper die Defizite (durch Erbrechen oder ausgelassene Mahlzeiten) ausgleichen und dein Baby mit genug Nährstoffen versorgen.

Tipp Du willst du noch mehr über Schwangerschaftsübelkeit wissen? Dann lies hier das ganze Interview mit Frau Dr. Hampel.

Hast du auch Erfahrungen mit Schwangerschaftsübelkeit? Wie war das bei dir in der Schwangerschaft?


Sabina

Ich bin Sabina und habe noch keine Kinder. Innerhalb meines dualen Studiums zeige ich dir hier tolle Deals und coole Produkte für dich und dein Kind.

evafl21

13.08.2021, 14:10

Super Tipps für diejenigen, die damit Probleme haben ☺️

Kaddarina

11.08.2021, 09:52

Ich bin so froh dass ich davon weitestgehend verschont geblieben bin!

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