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Was du über Brustkrebs wissen solltest

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Ein Thema, dass viele von uns mal betreffen könnte und über das die meisten trotzdem nicht wirklich viel wissen: Brustkrebs. Der Oktober gilt als der „Brustkrebs-Monat“ und wird weltweit genutzt, um auf diese Krankheit aufmerksam zu machen und an regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu erinnern.

Was ist Brustkrebs eigentlich?

Brustkrebs oder das „Mammakarzinom“ ist eine Form von Krebs, durch die Metastasen in der Brust gebildet werden. Es gibt einige verschiedene Brustkrebstypen, die sich mehr oder weniger schnell und aggressiv entwickeln. Frauen und auch Männer können an Brustkrebs erkranken, jedoch sind 99% der Betroffenen weiblich. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen.

Was sind die Ursachen für Brustkrebs?

Die tatsächlichen Ursachen für Brustkrebs sind nicht geklärt. Allerdings sind einige Risikofaktoren bekannt, die die Erkrankung begünstigen können:

  • Wer schon früh seine erste Periode hat und/ oder keine Schwangerschaften durchlebt, hat ein höheres Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das liegt an den Hormonen, die während der Menstruation dann in einer größeren Menge und über einen längeren Zeitraum ausgeschüttet werden.
  • Auch durch Vererbung kann das Risiko einer Brustkrebserkrankung steigen. Diese Vererbung tritt allerdings nur sehr selten auf.
  • Eine hohe mammographische Dichte, also ein hoher Anteil an Drüsen- und Bindegewebe in der Brust, ist aus zwei Gründen ein Risikofaktor: Zum einen sind hier mehr Zellen vorhanden, die entarten können und außerdem können Metastasen durch das dichte Gewebe schlechter erkannt werden.
  • Frauen, die als Kind eine Bestrahlung im Brustbereich, z. B. bei einem Lymphom, erhalten haben, erkranken mit einer höheren Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs.
  • Rauchen, ungesunde (z. B. sehr fettreiche) Ernährung, übermäßiger Alkoholkonsum, Übergewicht, geringe körperliche Aktivität und generell ein ungesunder Lebensstil sind ebenfalls ernstzunehmende Risikofaktoren.

Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt übrigens sehr stark mit dem Alter an. Während in einem Alter unter 40 Jahren ca. 15 von 100.000 Frauen erkranken, so sind es z. B. bei den Frauen zwischen 60 und 70 Jahren schon ungefähr 300 von 100.000 Erkrankte.

Brustkrebs Beispiel

Wie ist das Leben mit und nach Brustkrebs?

Wenn Brustkrebs rechtzeitig erkannt und behandelt wird, ist er in den allermeisten Fällen nicht tödlich. Sofern der Krebs sich noch nicht auf andere Körperregionen ausgeweitet hat und bei der Behandlung vollständig zerstört wird, kann der Erkrankte vollständig geheilt werden. Fünf Jahre nach der Diagnose sind fast 90% der Patienten noch am Leben. Brustkrebspatienten in und nach der Behandlung wird geraten, sich ausgewogen zu ernähren und sich regelmäßig angemessen zu bewegen (Spaziergänge an der frischen Luft o. Ä.). Außerdem sollten Risikofaktoren wenn möglich minimiert werden. Der Wiedereinstieg in das reguläre Leben – sowohl privat als auch beruflich – gestaltet sich häufig recht schwierig. Für Körper und Psyche gibt es allerdings verschiedene Stellen, die Unterstützung bieten.

Wie kann ich Brustkrebs vorbeugen?

  1. Das Mammographie-Screening ist eine regelmäßige Röntgenuntersuchung der weiblichen Brust zur Vorsorge von Brustkrebs. Innerhalb des deutschen Mammographie-Screening-Programmes werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zu dieser Untersuchung eingeladen. Die Teilnahme ist freiwillig und die Kosten werden von der Krankenkasse getragen.
  2. Allen Frauen – unabhängig vom Alter – wird geraten, einmal im Monat ihre Brüste selber abzutasten. Diese Selbstuntersuchung wird am besten 1-2 Wochen nach dem ersten Tag der Periode durchgeführt und sieht wie folgt aus:

Brustkrebs Beispiel 2

Brustkrebs Beispiel 3

Brustkrebs Beispiel 4

Anti-BH-Tag

Auch wenn es sich vielleicht nicht danach anhört, der Anti-BH-Tag steht tatsächlich im direkten Zusammenhang mit Brustkrebs. Er wurde 2011 ins Leben gerufen und will jährlich am 13. Oktober durch den Verzicht eines BHs auf Brustkrebs aufmerksam machen. Hier stehen nicht nur die Krankheit selbst, sondern auch die oben beschriebenen Vorsorgeuntersuchungen im Mittelpunkt. Ca. 70% der Brustkrebspatienten haben vor der Diagnose übrigens selbstständig Veränderungen an der Brust bemerkt.


Sabina

Ich bin Sabina und habe noch keine Kinder. Innerhalb meines dualen Studiums zeige ich dir hier tolle Deals und coole Produkte für dich und dein Kind.

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