Frau schreibt Notizen

Checkliste: Was müsst ihr wann beantragen?

Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft! Eine Geburt ist immer auch etwas Neues. Neu ist für euch vor allem der Umgang mit dem Baby, die vielen Dinge rund ums Baby, die ihr braucht und sicherlich auch die Wege die ihr erledigen müsst, um beispielsweise das Elterngeld zu beantragen. Viele Dinge lassen sich schon weit vor der Geburt vorbereiten. Denn wenn das Baby erst mal da ist, wollt ihr ja sicher dem kleinen Knirps all eure Aufmerksamkeit  schenken – nicht dem Papierkram. Wir klären euch auf, was ihr wann vorbereiten könnt und wie die zeitlichen Fristen sind.

Welche Vorbereitungen sind vor der Geburt zu treffen?

Krankenhaus, Hebamme und Co

Frauenarzt

Falls ihr noch keinen habt, braucht ihr ab der ersten Stunde eurer Schwangerschaft einen Frauenarzt. Euer Arzt sollte einfühlsam sein und ihr solltet euch in seinen/ihren Händen wohlfühlen und auch die Praxis mögen. Denn das wird in nächster Zeit wie euer zweites Zu Hause werden.

  • Was: Alle 2-4 Wochen habt ihr Untersuchungstermine. Regelmäßig wird euer Blut, Blutdruck und Urin überprüft. Ihr werdet gewogen und nicht ganz so oft (aber ab und zu) wird ein Ultraschall gemacht. Verschiedene kleinere Untersuchungen wie ein Blutzuckertest etc. stehen auch auf dem Plan. Zum Ende hin müssen zudem die Herztöne und die Versorgung eures Babys ständig am CTG kontrolliert werden.
  • Wann: Zur Schwangerschaftsfeststellung könnt ihr jederzeit kommen. Ultraschall wird meistens ab der 6. Schwangerschaftswoche gemacht.
  • Wo: Frauenärzte findet ihr über google oder jameda (mit Bewertungen) oder den gelben Seiten eures Heimatortes.

Hebamme

Je nachdem wo ihr wohnt, solltet ihr euch relativ früh um eine Hebamme kümmern. Hebamme sind rar, aber sehr sehr wichtig!

  • Was: Sie kommen ab dem ersten Tag zu euch nach Hause. Sie wiegen das Baby, geben euch Tipps, helfen beim Stillen, reinigen den Nabel und schauen sich gegebenenfalls eure Wunden an.
  • Wann: Eigentlich hat jeder das Recht auf eine Hebamme – aber leider ist in manchen Großstädten kaum umsetzbar. Deshalb sucht bestenfalls in den ersten Wochen nach einer Hebamme, mit der ihr auf gleicher Wellenlänge liegt.
  • Wo: Auf www.hebammensuche.de werdet ihr eventuell fündig. Vielleicht kann euch euer Frauenarzt auch eine Hebamme vermitteln oder ihr schaut in der Geburtsklinik vorbei.

Hebamme Scherenschnitt

Geburtsvorbereitungskurs suchen

Gegebenenfalls könnt ihr diese Hebamme auch gleich fragen, ob sie einen Geburtsvorbereitungskurs leitet oder weiß, wo ihr einen machen könnt. Der GVK findet meistens zum Ende der Schwangerschaft statt und beschäftigt sich mit den Themen Wehen, Geburt, Kindspflege etc. Vor allem ist er aber auch eine schöne Möglichkeit Mamis in eurer Umgebung kennen zu lernen, die zur ungefähr selben Zeit wie ihr entbinden werden. Vielleicht sogar der Grundstein für eine lange Freundschaft <3 Im Regelfall übernimmt eure Krankenkasse die Kursgebühren.

Weitere Kurse

Es gibt auch weitere spezielle Kurse zur Säuglingspflege, Kinder- und Baby 1. Hilfe Kurse, Sportkurse wie zum Beispiel Yoga und Pilates, zu denen ihr euch anmelden könnt. Meistens bekommt ihr von eurer Hebamme oder eurem Frauenarzt Informationen, wenn ihr danach fragt.

Entbindungsort bestimmen

Mit der Hebammensuche und dem ersten Termin kommt sicher auch die Frage auf, wo ihr entbinden möchtet.

  • Wo:  Wollt ihr die Geburt klassisch im Krankenhaus erleben, möchtet ihr ein Geburtshaus aufsuchen oder wollt ihr gar daheim entbinden? Über eure Ideen und Vorstellungen kann eure Hebamme ganz intensiv mit euch sprechen.
  • Wann: Eventuell müsstet ihr auch hierbei schon ziemlich zeitig tätig werden. Manche Krankenhäuser möchten gar keine Anmeldungen, andere bereits in der 16. Woche und auch von Krankenhäusern, die in der 8. Woche Anmeldeschluss haben wissen wir.

Kinderarzt suchen

Grade in Ballungsgebieten, gibt es oftmals einen Engpass, was die Anzahl der vorhandenen Ärzte betrifft. Damit ihr nicht erst verzweifelt suchen müsst, wenn die erste „U“ außerhalb des Krankenhauses ansteht, informiert euch lieber vorher in Sachen Kinderarzt. Einen wirklichen Termin machen, kann man ja nicht (da keiner weiß, wann das Baby sich auf den Weg macht), aber es ist zumindest eine Erleichterung, dann einfach anrufen zu können und sofort einen Termin zu bekommen.

Arbeit: Mutterschaftsurlaub, Elternzeit und Steuerklasse

Euer Arbeitgeber sollte abhängig von eurem Beruf sofort informiert werden. Seid ihr zum Beispiel Krankenschwester, Kindergärtnerin, Friseurin oder übt einen anderen Beruf aus, der während der Schwangerschaft sowohl euer Wohl als auch das eures Kindes gefährden könnte, müsst ihr ein Beschäftigungsverbot bekommen. Seid ihr keinen gefährlichen Dämpfen ausgesetzt und sitzt beispielsweise „nur“ am Schreibtisch, könnt ihr mit der freudigen Information auch warten, bis die 3-Monatsfrist vorbei ist. Das obliegt euer Entscheidung. Auf jeden Fall sollte euer Arbeitgeber ziemlich bald von eurer Schwangerschaft erfahren, denn nur wenn er davon weiß, gilt auch das gesonderte Mutterschutzgesetz für euch.

Euer Arbeitgeber kann ein entsprechendes Zeugnis eures Arztes oder eurer Hebamme verlangen, aus dem der mutmaßliche Entbindungstag hervor geht. Die Kosten für dieses Schwangerschafts-Bestätigung trägt der Arbeitgeber. Durch den errechneten Entbindungstermin weiß er dann schon mal eure Pflichtfehlzeiten (laut Mutterschutzgesetz 6 Wochen vor dem Entbindungstermin und 8 Wochen danach)

Steuerklasse wechseln!

Sobald ihr von der Schwangerschaft wisst, lohnt es sich die Steuerklassen zu wechseln. Grundvoraussetzung ist, ihr seid verheiratet und arbeitstätig. Möchtet ihr als Mami ein Jahr komplett daheim bleiben und Elterngeld beziehen? Dann ist folgender kleiner (natürlich legaler!) Trick interessant für euch. Wir verraten euch, wie ihr nämlich mehr Elterngeld beanspruchen könnt.

Kurz und knapp (mehr dazu lest ihr in unserem Ratgeberartikel: Steuerklassenwechsel in der Schwangerschaft)

Das Elterngeld berechnet sich aus eurem Netto-Durchschnittsgehalt der letzten 12 Monate. Das heißt, wenn ihr mehr Netto in mindestens 6 Monaten vor der Geburt bekommt, würdet ihr auch mehr Elterngeld bekommen. Also wechselt ihr die Steuerklasse bestenfalls in die 3. So bekommt ihr mehr Gehalt ausgezahlt und euer Mann dafür weniger, denn er muss dann notgedrungen in die 5. Keine Angst, das bekommt ihr dann spätestens in der Steuererklärung wieder… Also habt ihr zwar in der vorgeburtlichen Zeit weniger Geld zur Verfügung, aber dafür in der Elternzeit umso mehr. Den Wechsel der Steuerklassen, könnt ihr zusammen mit eurem Partner beim Finanzamt im Wohnort beantragen.

Elternzeit

Abgesehen davon könnt ihr mit eurem Arbeitgeber auch eure Pläne bezüglich Elternzeit besprechen. Spätestens 7 Wochen vor dem Start in die Elternzeit, solltet ihr den Antrag in der Arbeit eingereicht haben. Diesen Antrag auf Elternzeit könnt ihr euch schon mal holen und soweit (bis auf das Startdatum) fertig machen, denn der Zettel muss sofort nach der Geburt zum Arbeitgeber, damit ihr nach der 8-wöchigen Mutterschutzzeit nahtlos in die Elternzeit gehen könnt. Vorher könnt ihr es leider nicht abgeben, denn ihr wisst ja das Geburtsdatum noch gar nicht sicher.

Vaterschaftsanerkennung/Sorgerecht

Über diesen Punkt braucht ihr euch nur als unverheiratetes Paar Gedanken machen. Seid ihr verheiratet, gilt der Ehemann auch gleichzeitig als Vater. Bestenfalls geht ihr für die Vaterschaftsanerkennung schon vor der Geburt zum Standesamt oder Jugendamt. So könnt ihr als Vater direkt mit in die Geburtsurkunde aufgenommen werden.
Folgende Unterlagen benötigt ihr:
  • Personalausweise beider Eltern
  • Geburtsurkunden oder Abstammungsurkunden beider Eltern

Was ihr in Sachen Vaterschaftsanerkennung und Sorgerecht schon vor der Geburt erledigen könnt und viele weitere Informationen bekommt ihr in unseren jeweiligen Ratgeberartikeln dazu: Sorgerecht und Vaterschaftsanerkennung.

Unterschrift Papierkram

Hilfe bei Familienproblemen, finanziellen Sorgen und Existenzängsten

Krankheit, Todesfall, Alleinerziehend, oder einfache Ratlosigkeit und finanzielle Probleme? Es gibt verschiedene Hilfsorganisationen, die euch unterstützen und weiterhelfen. Seid ihr schwanger und habt Geldprobleme, Sorgen oder Existenzängste?

Dann holt euch einen Termin zur Beratung:

Außerdem stehen Frauen, die Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II beziehen, während der Schwangerschaft besondere Leistungen zu. Zum Beispiel könnt ihr Zuschüsse zur Erstausstattung beantragen. Weitere Informationen hierzu bekommt ihr in unserem Ratgeber: Finanzielle Hilfe in Notlagen

Welche Anträge auf Gelder sollten vor der Geburt vorbereitet bzw gestellt werden?

Elterngeld

Der Elterngeldantrag umfasst mehrere Seiten. Ihr könnt euch die Dokumente schon vorab downloaden und soweit ausfüllen wie ihr kommt.

  • Wann: Das Elterngeld kann rückwirkend für die letzten 3 Lebensmonate vor der Antragstellung gezahlt werden. Die Bearbeitung bei der Elterngeldstelle nimmt gegebenenfalls auch etwas Zeit in Anspruch. Deshalb liegt es sicherlich in eurem Sinne, den Antrag so schnell wie möglich zu vollenden und abzusenden.
  • Was: Neben dem ausgefüllten Elterngeldantrag (von beiden Elternteilen unterschrieben) braucht ihr folgende Dokumente:
    • Geburtsurkunde des Kindes im Original (Verwendungszweck „Elterngeld“)
    • Bescheinigung der Krankenkasse und des Arbeitgebers über den Bezug von Mutterschaftsgeld nach der Geburt
    • Einkommensnachweise: bei Nichtselbstständigen Lohn- oder Gehaltsabrechnungen für die letzten zwölf Monate vor der Geburt bzw. vor dem Mutterschutz, bei Selbstständigen der Steuerbescheid für den letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum vor der Geburt
    • Arbeitszeitbestätigung durch den Arbeitgeber bei Teilzeitarbeit im Bezugszeitraum bzw. Erklärung über die Arbeitszeit bei selbständiger Arbeit
    • Bei Beamtinnen: Bescheinigung über die Dienstbezüge während des Mutterschutzes nach der Geburt

Elterngeld steht euch zu! Umfang, Pflichten und Verfahren, könnt ihr ganz genau im Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit nachlesen.

Kindergeld

Kindergeld wird von den Familienkassen gezahlt und muss auch dort beantragt werden. Es ist eine steuerliche Ausgleichzahlung, die der Grundversorgung der in Deutschland lebenden Kinder dienen soll. Anspruch habt ihr also automatisch, und doch bedarf es „natürlich“ einem schriftlichen Antrag.

  • Wo: Den Antrag auf Kindergeld und die Anlage Kind zum Antrag auf Kindergeld für die Familienkasse findet ihr hier.
  • Was: Zum ausgefüllten Antrag und der ausgefüllten Anlage benötigt ihr noch die Geburtsurkunde des Kindes im Original (Verwendungszweck „Familienkasse“) und die Steueridentifikationsnummer eures Kindes. Diese erhaltet ihr automatisch nach der Geburt.
  • Wann: Abschicken könnt ihr den Antrag auch erst, sobald ihr die Geburtsurkunde und die Steueridentifikationsnummer in den Händen haltet. Das Elterngeld wird voll ab dem Monat gezahlt, in dem euer Kind geboren wurde, auch rückwirkend.

Krankenkasse und Mutterschaftsgeld

Bei der Krankenkasse könnt ihr auch weit vor dem Entbindungstermin vorbeischauen. Dort wird euch alles genau erklärt. Wie sind die Fristen? Wie soll euer Baby krankenversichert werden? Was ist das Mutterschaftsgeld und wie beantragt ihr es? Was braucht ihr von der Krankenkasse und was brauchen die von euch? Wie seid ihr während des Mutterschutzes und der Elternzeit krankenversichert? Uvm… Ihr seht schon, es kommt ein ziemlicher Papierkrieg auf euch zu. Aber zur Belohnung gibt es vielleicht sogar eine Kleinigkeit von eurer Krankenkasse geschenkt. Jede Krankenkasse möchte natürlich auch dass ihr euer Baby dort ebenfalls versichert.

Bei der Krankenversicherung VOR der Geburt einzureichen sind:

  • Bescheinigung über den mutmaßlichen Entbindungstermin (Kopie der Bescheinigung für den Arbeitgeber oder aus dem Mutterpass)
  • Antrag für die Familienversicherung für des Kindes (Name und Geburtsdatum nach der Entbindung mitteilen)
  • Antrag für die eigene Mitgliedschaft des Kindes, sofern eine Familienversicherung nicht möglich ist.

NACH der Geburt zu erledigen

Einwohnermeldeamt/Standesamt

In vielen Kliniken könnt ihr euer Baby gleich direkt anmelden. Ansonsten habt ihr genau eine Woche Zeit euer Kind in dem Standesamt oder Einwohnermeldeamt des Geburtsortes anzumelden. Für die Anmeldung braucht ihr:

verheiratete Eltern:

  • Geburtsbescheinigung der Geburtsklinik
  • Personalausweise der Eltern
  • Heiratsurkunde oder beglaubigte Kopie aus dem Familienbuch

unverheiratetete Eltern:

  • Personalausweis
  • Geburtsurkunde Mutter
  • Vaterschaftsanerkennung

Die Geburtsurkunden dauern ein wenig in der Bearbeitung. Ihr könnt sie euch gegen eine extra Gebühr zuschicken lassen oder im Standesamt abholen.

Vaterschaftsanerkennung nach der Geburt

Konntet ihr euch um die Vaterschaftsanerkennung nicht schon vor der Geburt kümmern, müsst ihr zuerst die Geburtsurkunde des Kindes beantragen, das Kind also anmelden. In die Urkunde wird dann zunächst nur die Mutter eingetragen. Beim Jugendamt kann der Vater dann unter Zustimmung der Mutter das gemeinsame Sorgerecht erklären. Alle wichtigen Punkte nachlesen könnt ihr in unseren Ratgeberartikeln: Sorgerecht und Vaterschaftsanerkennung.

Krankenkasse

Bei der Krankenkasse NACH der Geburt einreichen:

  • Geburtsurkunde (gebührenfrei, mit dem Vermerk „für die Krankenkasse bzw. Mutterschafthilfe“)
  • Bestätigung über die Inanspruchnahme von Elternzeit bzw. den Bezug von Erziehungsgeld (entsprechenden Vordruck erhaltet ihr von der Krankenkasse mit der Endabrechnung für das Mutterschaftsgeld)
  • Vordruck zur Prüfung der Arbeitslosenversicherungspflicht während des Mutterschaftsgeldbezuges

vorbereitete Dokumente vervollständigen und absenden

  • Kindergeld: bei Erhalt der Steueridentifikationsnummer und Geburtsurkunde (Vermerk: Familienkasse), den Antrag und Anlage an die Familienkasse
  • Elterngeld: Anträge und vorbereitete Unterlagen + Geburtsurkunde (Vermerk: Elterngeld) + Bescheinigung der Krankenkasse zur Zahlung des Mutterschaftsgeldes an die zuständige Elterngeldstelle
  • Elternzeit: Antrag auf Elternzeit (Geburtsdatum und Fristen nachtragen) an den Arbeiitgeber

Kinderreisepass

Wollt ihr die Landesgrenzen verlassen, benötigt ihr für euer Kind einen Kinderreisepass. Diesen beantragt ihr mit euren Personalausweisen, der Geburtsurkunde und einem Passbild eures Kindes im Einwohnermeldeamt. Beantragt nur ein Elternteil den Kinderreisepass (bei Nicht-Alleinerziehenden), benötigt es den Personalausweis und eine Vollmacht des anderen Elternteils. Für USA-Reisen gelten besondere Bestimmungen. Dafür benötigt ihr einen Kinderreisepass mit Chip. Achtung: Die Beantragung dauert länger, während ihr den normalen Kinderreisepass in der Regel sofort mitnehmen könnt.

Und wie ist es mit dem KiTa-Platz?

Grade in den Großstädten wird vielen Schwangeren erzählt, dass sie sich am besten gleich auf die Suche nach einem geeigneten KiTa-Platz für den Nachwuchs machen sollten. Ja eigentlich hätten sie ja bestenfalls schon vor der eigentlichen Befruchtung losgehen sollen. Viele Städte haben jetzt die Notbremse gezogen und ein Gesamtportal eingerichtet. Man meldet sich also online an und kann sich für verschiedene KiTa’s „bewerben“. In den meisten Fällen geht das erst wenn euer Kind schon da ist, bzw. ein Jahr im Voraus. Die Vergabe läuft dann mehr oder weniger gut. Natürlich habt ihr auch weiterhin die Chance, Tage der offenen Tür zu besuchen und direkt mit eurer Wunsch-KiTa Kontakt aufzunehmen. Ein allgemeingültiges Rezept haben wir hier nicht, da jede Stadt und jede Region das anders handhabt. Informiert euch einfach zeitig und dann sollte nichts mehr schief gehen!

Fazit

Ihr seht, dass ihr unheimlich viel schon während der Schwangerschaft organisieren und planen könnt. Wir wissen wie schwer es vorstellbar ist, wie es sein wird mit dem Familienzuwachs. Deshalb möchten wir euch aus eigener Erfahrung den Hinweis mitgeben, dass man alle Pläne und beantragte Elterngeldmodelle auch im Nachhinein ändern kann. Ihr müsst euch also nicht komplett festlegen. Möchtet ihr doch länger zu Hause bleiben oder früher wieder das Arbeiten beginnen. Stresst euch nicht! Mit ein paar neuen Anträgen ist das alles machbar.

Hier findet ihr unsere Checkliste zum Ausdrucken und Abhaken: Checkliste_Geburt_ToDos!


Juliane

Ich bin Juliane und Mami unserer kleinen Greta. Seit der Schwangerschaft hat sich mein Leben um 180° gedreht - gern begleite ich euch auf dem Weg zum Eltern sein und gebe euch wertvolle Tipps und Ratschläge! Außerdem möchte ich euch beim Sparen helfen, denn Babyspielzeug, Windeln, Klamotten und Co sind teuer genug!


Paulalankwitz

22.08.2017, 06:42

Beantragt alles sofort und so schnell wie möglich! Die Wartezeit in Berlin z.b. ist unglaublich lang! Wenn möglich sollte man bereits in der Schwangerschaft Geld zur Seite legen. Unser Elterngeld kam erst 5 Monate später.

daheba

27.09.2017, 14:39

Gut zu wissen, danke .

Sony1984

22.02.2018, 17:09

Wir waren bei ProFamilia und haben uns beraten lassen. Durch Zufall sah ich einen Fleier in der Sparkasse das die ebenfalls für solche Fälle jemanden haben. Hatten dann kurz nach der Geburt alles beantragt, Nach ca. 2 – 3 Wochen kam dann das erste Geld. Vielleicht hilft das auch jemanden hier weiter

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