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5 Tipps, wie sich keins deiner Kinder benachteiligt fühlt

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Man kennt es vielleicht aus seiner eigenen Kindheit – solche Sätze wie „Du hast Max viel lieber als mich…“ oder „Lea darf immer alles“. Natürlich liebst du aber all deine Kinder gleichermaßen – auch wenn das nicht immer so bei den Kleinen rüberkommt.

Wir geben dir hier ein 5 Tipps, damit sich keins deiner Kinder benachteiligt fühlt – so zeigst du jedem deiner Kinder, dass es etwas ganz Besonderes ist!

1. Höre jedem deiner Kinder aufmerksam zu

Mutter redet mit Kind

Versuche Gespräche nicht zwischen Tür und Angel zu führen. Wenn dein Kind mit dir über was (für ihn wichtiges) reden möchte, leg doch mal einen kurzen Moment den Kochlöffel, das Smartphone oder den Wäschekorb zur Seite und höre ihm wirklich aufmerksam zu. Schau ihm am besten dabei in die Augen, um deine Aufmerksamkeit nochmal zu verdeutlichen.

Denn Gespräche von Angesicht zu Angesicht zeigen echtes Interesse.

2. Gebe jedem Kind Zeit mit dir alleine

Mutter kuschelt mit Kind im Bett

Ja, das hört sich jetzt wahrscheinlich utopisch an – aber versuche jedem Kind Zeit mit dir alleine einzuräumen. Vielleicht kann sich das ältere Kind schon alleine beschäftigen oder ist auch mal bei Oma und Opa? Wenn du beispielsweise noch ein kleines Baby hast, kann ja auch vielleicht der Papa einfach mal aufpassen, sodass du 30-60 Minuten ganz ungestört mit dem Geschwisterkind verbringst?

Finde einfach (am besten zusammen mit deinen Kleinen) raus, welcher Rhythmus und welche Zeit am besten für euch passt und macht euch einen Plan für Quality Time nur zu zweit.

3. Stelle viele Fragen

mutter tochter beim tee und unterhalten

„Wie war es heute in der KiTa?“ – Das ist wahrscheinlich eine Standardfrage, die du immer stellst. Aber versuche doch mal etwas tiefer zu gehen und etwas detaillierte Fragen zu stellen. Beispielsweise sowas wie „Hast du heute wieder mit der Hanna gespielt? Was habt ihr gemacht?“ oder „Hast du Leon deine neuen Cars Schuhe gezeigt?“.

Und begeistere dich einfach mal richtig für seine neuen Erlebnisse oder Hobbies. Du kannst beispielsweise auch anbieten, dass ihr diese Erlebnisse mal gemeinsam wiederholt.

4. Verschiedene Rituale schaffen

Mutter und kleine Tochter liegen unter Tipi

Als Familie entwickelt ihr natürlich ganz automatisch eure eigenen Rituale. Sei es das Singen vorm Zubettgehen, dass morgens durch die Wohnung tanzen zum Wachwerden oder ähnliches. Sorge aber auch dafür, dass du mit jedem deiner Kinder ein ganz eigenes Ritual hast.

Das muss gar nichts Aufwändiges sein. Aber vielleicht denkst du dir mit einem deiner Kinder einen ganz besonderen Handschlag aus? Und mit dem anderen ein paar Geheimwörter? Wenn jedes Kind sein eigenes Ritual mit dir hat, zeigt es, dass es was ganz Besonderes für dich ist.

5. Spare nicht an Zuneigung

Mutter und Kind küssen sich

Gebe jedem deinem Kind viel körperliche Zuneigung. Ein Kuss auf die Stirn und eine kleine Knuddelattacke zwischendurch – manchmal sagt das mehr als tausend Worte. Solange dein Kind genug Zuneigung und Aufmerksamkeit bekommt, wird es auch nicht so schnell eifersüchtig, wenn du dich mal nur um das Geschwisterkind kümmerst.


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos - aber hier bin ich quasi die Projekt-Mutti: Ideenfindung, Marketing und Social Media - ich mische überall mit.

Kaddarina

11.11.2020, 08:43

Oh ja, wie unglaublich wichtig, aber gleichzeitig auch unglaublich schwierig 😔

evafl21

11.11.2020, 08:01

Ob man wirklich alles gleich halten kann, ist so eine Frage. Aber versuchen kann man es. Da finde ich die Tipps sehr hilfreich.

Biber

10.11.2020, 11:27

Kann mir nicht vorstellen, dass man jedem Kind gerecht werden kann 🤷🏽‍♀️der Tag hat eben nur 24 Stunden…ich kenne jemanden der hat 13 Kinder und wird wohl jedem gerecht…wie? Keine Ahnung 🤷🏽‍♀️ aber Hauptsache jede Familie macht es so, wie es für sie richtig ist 🥰

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