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Warum es ok ist, das Stillen aufzugeben

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Eines vorweg: Stillen ist wirklich eine tolle Erfindung der Natur. Es stĂ€rkt die Mutter-Kind-Bindung und liefert dem Kind die wertvollste Nahrung ĂŒberhaupt. Muttermilch ist wirklich ein kleines Wundermittel und einfach das Beste fĂŒr dein Kind.

Dennoch gibt es einige GrĂŒnde, warum Mamas, die geplant haben zu stillen, nach einiger Zeit das Stillen wieder aufgeben. Glaub mir – solltest du diese Entscheidung gefasst haben: Du bist definitiv nicht allein. Und solltest dich auch nicht dafĂŒr schĂ€men mĂŒssen.

Wir haben dir hier mal einige GrĂŒnde aufgelistet, warum Mamas mit dem Stillen aufhören.

Stillen ist gar nicht so einfach
Bei manchen Mamas will es einfach nicht klappen. Dachte man vor dem ersten Kind noch, dass sowas quasi „von alleine“ funktioniert, wird man schnell eines Besseren belehrt: Ein Großteil der Mama hat wirklich Probleme mit dem Stillen. Das kann MĂŒtter zur Verzweiflung bringen.

Mama stillt baby

Stillen ist hart fĂŒr deinen Körper
Offene, blutige Brustwarzen, verstopfte MilchdrĂŒsen, schmerzende BrĂŒste, Verspannungen – diese Beschwerden kennen viele Mamas. Einige mehr, andere weniger. Doch wenn der Körper einfach nicht mehr kann, kann er nicht mehr.

Mach dir keine VorwĂŒrfe, nur weil du deinen Körper schonen möchtest. Denn fĂŒr ein glĂŒckliches Baby braucht es auch eine glĂŒckliche Mama.

Stillen kostet viel Zeit
Kurz das Baby „andocken“, ein paar Minuten fĂŒttern und fertig? Sicherlich nicht. Oftmals bist du ewig ans Bett oder an die Couch „gefesselt“, wĂ€hrend du dein Baby stillst. Klar, bekommen viele Mamas mit der Zeit den Dreh raus und können ihr Baby beispielsweise auch beim Tragen stillen.

Bei anderen wiederum funktioniert das nicht so einfach. Bei diesen Mamas kostet das Stillen nicht nur Kraft, sondern auch enorm viel Zeit, in der sie sich nicht frei bewegen können.

Stillen kostet manchmal Überwindung
Stillen in der Öffentlichkeit wird leider(!) noch nicht als vollkommen normal und natĂŒrlich betrachtet. Viele Mamas ernten schiefe Blicke. Die meisten Mamas sagen sich sicherlich „Mir doch egal, ĂŒber dumme Kommentare und SprĂŒche stehe ich drĂŒber!“. Einige Mamas sind vom Wesen aber vielleicht nicht ganz so selbstbewusst. DafĂŒr musst du dir keinen Vorwurf machen.

Mama stillt baby

Vielleicht konnten wir dir mit diesem Artikel ja ein bisschen Mut machen – und zeigen, dass es deine ganz eigene Entscheidung ist, in die dir niemand reinzureden hat. Wenn es einfach nicht klappt, dein Körper nicht mehr mitspielt oder du dich aus anderen persönlichen GrĂŒnden gegen das Stillen entscheidest, dann ist das ganz allein deine Sache.

 


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos - aber hier bin ich quasi die Projekt-Mutti: Ideenfindung, Marketing und Social Media - ich mische ĂŒberall mit.

Emilia2020

09.10.2020, 11:58

Wir haben Anfangs so lange fĂŒrs stillen gekĂ€mpft… jetzt wird’s durchgezogen! 😅 Es gibt so viele Helferlein und Hausmittel, grade fĂŒr oder gegen wunde BrĂŒste. Ich habe aber auch eine tolle Hebamme, die immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Sonst hĂ€tte ich auch schon aufgegeben

Kaddarina

07.10.2020, 11:42

Stillen ist wunderbar! Aber es bricht auch keine Welt zusammen, wenn es nicht (mehr) klappt

firedevil_helena

06.10.2020, 18:23

Ich musste leider nach dem 4. Monat aufhören zu stillen, denn ich konnte einfach nicht mehr…jedes Mal, wenn ich die kleine angelegt habe liefen mir vor Schmerzen die TrĂ€nen…meine Brustwarzen waren nur noch wund und blutig…
Es gab aus der Familie und dem Freundeskreis einige blöde Kommentare aber die waren mir egal, denn die kleine hat kaum getrunken wenn ich "geweint" habe…ich glaube, sie hat es gemerkt, dass es mir weh tat.
Zum GlĂŒck lief die Umstellung aufs FlĂ€schchen glatt

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