Banner: 12 Hebammen-Geheimtipps, die jede Mama kennen sollte!

12 Hebammen-Geheimtipps, die jede Mama kennen sollte!

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Eins vorweg: So richtig kann man sich gar nicht aufs Mamasein vorbereiten. Es kommt halt doch immer irgendwie anders als man denkt. Vieles ist neu und einiges wird dich auch überfordern.

Aber keine Sorge, das ist vollkommen normal. Belohnt wirst du dafür mit einem kleinen Menschen, der dem Wort Liebe eine ganz neue Definition verleiht.

Dennoch gibt es natürlich einige hilfreiche Tipps, die einem das Leben (und vor allem die erste, neue Zeit) mit Kind etwas leichter machen können. Ich habe dir hier mal 12 Hebammen-Geheimtipps aufgelistet, die mir sehr geholfen haben.

1. Muttermilch als Allrounder

Mama stillt Baby

Muttermilch ist ein wahres Wundermittel der Natur. Es dient nicht nur als Nahrung, sondern lässt sich auch noch für viele weitere Zwecke nutzen. Hier ein paar Beispiele.

Gegen Juckreiz und Sonnenbrand

Muttermilch stillt zum Beispiel auch bei Juckreiz oder Sonnenbrand. Einen Sonnenbrand sollte dein Kind aber ohnehin niemals haben, da die empfindliche Babyhaut immer ausreichend vor der Einstrahlung geschützt werden sollte.

Abhilfe für wunden Po

Kleine Babys neigen oftmals zu rotem und wundem Po. Was da hilft? Muttermilch! Reinige den Po zuvor mit einem Waschlappen und warmen Wasser. Danach kannst du die Muttermilch auf die betroffenen stellen auftragen und alles an der Luft trocknen lassen.

Gegen Hautunreinheiten

Muttermilch hilft sowohl bei Babyakne als auch bei Unreinheiten bei euch selbst. Probiere es mal aus.

Für das perfekte Pflegebad

Selbst Kleopatra hat in Milch gebadet – vielleicht nicht in Muttermilch, aber na gut. Ein warmes Bad in der abgepumpten Muttermilch spendet der Haut deines Babies jedenfalls Feuchtigkeit und Weichheit. Schon ein Löffel der Milch reicht dafür aus.

Gegen trockene Lippen und Windpocken

Apropos Feuchtigkeit – auch bei trockener Haut, Lippen und Windpocken kann Muttermilch Abhilfe schaffen.

2. Pflegemittel sparsam nutzen

Mama kuschelt mit Baby

Im Drogeriemarkt wird man von Regalen voller Babypflegeprodukten fast erschlagen. Kein Wunder, dass man da schnell überfordert ist. Dabei ist die Wahrheit: In der ersten Zeit braucht man gar nicht viel. Wenn du Babyöl im Haus hast, sollte das erstmal reichen. Denn Babyöl hinterlässt einen zarten Film auf der Babyhaut, der vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.

Nutze es zum Eincremen, Massieren oder auch als Pflege im Badewasser.

3. Waschlappen statt Feuchttücher

Mann trocknet Baby mit Waschlappen

Hast du mal die Inhaltsstoffe auf der Rückseite der Verpackung durchgelesen oder mal den intensiven Geruch bemerkt? Das alles braucht die Babyhaut gewiss nicht. Am besten nutzt du einfach einen Waschlappen mit warmen Wasser, um beispielsweise den Po deines Kindes abzuwischen.

4. Massage bei Blähungen

Viele Babys leiden in den ersten Wochen unter Blähungen. Dagegen helfen nicht nur Wärme und Ruhe, sondern auch eine wohltuende Massage.

5. Der Besuch beim Osteopathen

Eine ungünstige Lage im Bauch oder auch der Druck auf das Köpfchen während der Geburt können zu Fehlstellungen und Blockaden führen. Um herauszufinden, ob das bei deinem Schatz der Fall sein könnte, ist ein obligatorischer Besuch beim Osteophaten empfehlenswert.

Diese können Fehlstellungen erkennen und frühzeitig (sanft!) beheben. Also hier gilt:  lieber vorsorgen als nachsorgen!

6. Neugeborenen-Gelbsucht? Keine Sorge!

Wusstest du, dass jedes zweite Baby in den ersten Tagen eine leicht gelbliche Hautfärbung bekommt? Aber keine Sorge, das ist normal und harmlos. Gehe einfach viel an die frische Luft bzw. sorge dafür, dass dein Schatz ausreichend Sonnenlicht abbekommt. Das sorgt dafür, dass der gelbe Blutfarbstoff Bilirubin abgebaut wird.

7. Die Windel richtig wickeln

Baby in Windel

Falls du dich schon öfters gewundert hast, warum trotz vermeintlich gut geschlossener Windel etwas rausfließt: Probiere mal die Bündchen an den Seiten der Windel herauszuholen. Dann dürfte dieses „Missgeschick“ deutlich seltener passieren.

8. Fingernägel im Schlaf schneiden

Du hast Angst, deinem Kind beim Fingernägel weh zutun? Kein Wunder, die kleinen Fingerchen sind ja auch so zart und empfindlich. Also probiere mal aus, deinem Kind die Fingernägel im Schlaf zu schneiden.

9. Die richtige Kleidung

Für Neugeborene ist es schwer, ihre Körpertemperatur zu halten. Deswegen stellen sich viele Mütter die Frage, was denn die richtige Kleidung ist. Hier der ultimative Tipp: Wolle-Seide-Kleidung ist ein echter Allrounder. Denn sie ist nicht nur atmungsaktiv und saugt Nässe schnell auf, sondern sie hält bei Kälte auch noch wohlig warm.

10. Pucken

Beim Pucken scheiden sich die Geister. Vielen Kindern hilft es jedoch, da das enge einwickeln in ein Tuch die wohlige Wärme und Enge der Gebärmutter simmuliert. So können sie ruhiger schlafen und sich nicht so leicht wachstrampeln. Mehr zum Thema Pucken findest du hier.

11. Strukturierter Alltag und Rituale

Es ist super wichtig, deinem kleinen Wurm eine gewisse Struktur und Rituale zu schaffen. Denn sie selbst haben kein Zeitgefühl. Rituale vermitteln ihnen deshalb Sicherheit und fördern die innere Ruhe.

12. Ganz wichtig: Zu viel Liebe gibt es nicht!

Mama kuschelt mit Baby

Von der älteren Generation hört man es immer wieder: Verwöhn das Kind doch nicht so. Spoiler Alert: Vor allem die kleinen, zerbrechlichen und hilfsbedürftigen Wesen können gar nicht genug Liebe und Nähe bekommen. 

Außerdem kann dein Baby sich nun mal nur über Schreien/Weinen mitteilen. Wenn es also weint, zeigt es, dass es euch braucht. Also bitte höre niemals auf Ratschläge wie „man muss das Kind auch mal weinen lassen“ – mehr zum Thema „Was schreien lassen mit deinem Baby macht“ findest du hier.


Ich hoffe, die Tipps werden dir beim Abenteuer Mama ein bisschen helfen!


Susanne

Hey! Ich heiße Susanne und bin seit 2017 stolze Mama meines kleinen lebhaften Sohnes Sammy. Mit Ratgebern und tollen Tipps werde ich dich durch die Schwangerschaft und die erste Zeit als Mama begleiten.

Rawnak

15.08.2020, 12:10

Vielen Dank für die Tipps. Sehr hilfreich

Claudia884

10.08.2020, 18:40

Super Tipps! Habe von unserer Hebamme noch den Tipp Heilwolle bekommen. Die soll besser bei Wunden Po und Ausschlag helfen. Durch das natürliche Wollfett.

Moehre 111

07.08.2020, 10:09

Super Tipps- das meiste wusste ich aber. Schon . 🙂

Kaddarina

06.08.2020, 08:26

Oh, vieles kannte ich bisher wirklich noch nicht!

Gini

05.08.2020, 12:13

Sehr gute Tipps und einfach zu lesen. Ich werde direkt mal welche umsetzen bzw. ausprobieren 🙂

Emilia2020

04.08.2020, 14:52

Muttermilch ist ja wirklich für alles gut! Soll auch super bei verschmierten Augen helfen, wenn der Tränenkanal noch nicht richtig offen ist

firedevil_helena

03.08.2020, 21:05

Danke für die Tipps!!!
Es ist immer wieder hilfreich Einflüsse von Mamas zu lesen

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