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7 Tipps, um einem Dammriss bei der Geburt vorzubeugen

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Wahrscheinlich hast du wie viele andere Schwangere schon davon gehört, dass es bei Geburten öfter zu einem sogenannten Dammriss kommt. Sprich, der Teil der Haut zwischen Scheide und After reißt auf.

Das hört sich nicht nur schmerzhaft an, sondern ist es auch – zumindest im Nachhinein. Bei der Geburt wirst du es wahrscheinlich kaum merken.

Aber was genau fĂŒhrt zu einem Dammriss? Und kann man einem solchen Dammriss irgendwie vorbeugen? Wir klĂ€ren die wichtigsten Fragen.

Was fĂŒhrt zu einem Dammriss?

Mann ist bei der Geburt dabei

Diese Faktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Dammriss:

  • GrĂ¶ĂŸe und Haltung des Babykopfes
  • Generell GrĂ¶ĂŸe des Kindes
  • eine sehr schnelle Geburt
  • alte Narben am Damm (z.B. von vorheriger Geburt=
  • schwaches Bindegewebe
  • „Powerpressen“
  • Die Geburt durch Saugglocke oder Zange
  • Geburt in RĂŒckenlage

Achtung: Auch ohne all diese Faktoren ist ein Dammriss möglich. Und auch trotz dieser Faktoren kann es sein, dass es zu keinem Dammriss kommt. Sprich, ob es aber letztendlich wirklich eintritt, kann man wirklich nicht vorhersagen.

Kann ich dem Dammriss vorbeugen?

Wie bereits erlĂ€utert, kann ein Dammriss viele Ursachen haben, die du nicht beeinflussen kannst. Es gibt jedoch ein paar Tipps, wie du die Wahrscheinlichkeit des Einreißens immerhin etwas minimieren kannst.

1. Damm-Massage
Die wohl bekannteste Methode, um die Wahrscheinlichkeit eines Dammriss zu verkleinern, sind sogenannte Damm-Massagen. DafĂŒr wird auch spezielles Damm-Massage-Öl verwendet. Es soll dafĂŒr sorgen, dass das Gewebe schon mal etwas weicher und dehnbarere gemacht wird.

2. Gymnastik

Schwangere Frau macht Gymnastik
Auch Gymnastik kann einen Dehnungseffekt erzeugen. Kniebeugen oder Sitzen im Schneidersitz (und dabei die FĂŒĂŸe gegeneinander pressen) eigenen sich hierbei besonders als tĂ€gliche Übungen.

3. Beckenbodentraining
RegelmĂ€ĂŸiges Beckenbodentraining stĂ€rkt deine Beckenmuskeln. Dadurch kannst du sie wĂ€hrend der Wehen dann bewusst anspannen. Das hilft dir, nicht zu verkrampfen und entlastet somit das Dammgewebe.

4. Anti-Dammschnitt-Trainer
TatsĂ€chlich gibt es sogar diverese GerĂ€te, die helfen sollen, einem Dammriss vorzubeugen. Der Anti-Dammschnitt-Trainer ist ein Ballon, der in die Scheide eingefĂŒhrt und mit der Zeit immer etwas mehr aufgeblasen wird. Dadurch soll das Dammgewebe gedehnt werden.

Die Benutzung solltest du aber unbedingt mit deinem Arzt/deiner Ärztin oder deiner Hebamme absprechen.

5. Sitzbad

Schwangere badet
SitzbĂ€der eignen sich dafĂŒr das Gewebe zwischen After und Scheide locker und geschmeidig zu machen. Dadurch minimiert sich die Gefahr des Einreißens.

Achtung: Worauf du generell beim Baden bzw. bei WÀrmezufuhr in der Schwangerschaft achten solltest, erfÀhrst du hier. Denn zu viel WÀrme kann durchaus schÀdlich sein.

6. HimbeerblÀttertee

Getrocknete HimbeeblÀtter auf Löffeln
Dieser Tee soll die Wirkung haben, den Dammbereich sowie den Beckenboden elastischer zu machen. Jedoch hat der Tee auch eine Wehenfördernde Wirkung, sprich deshalb mit deinem Arzt/deiner Ärztin ab, wie hĂ€ufig du ihn trinken darfst.

7. ErnÀhrung

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Als Schwangere solltest du dich ohnehin gesund und ausgewogen ernĂ€hren. Das kommt deinem gesamten Körper zu Gute. Darunter auch deiner Haut. Denn eine gesunde ErnĂ€hrung kann zu einem widerstandsfĂ€higerem Hautgewebe fĂŒhren.

Bedenke: 100%ige Sicherheit geben diese Tipps natĂŒrlich nicht. Wie du sicherlich schon aus deiner Schwangerschaft weißt, geht der Körper manchmal eben einfach eigene Wege 😉


Theresa

Ich bin Theresa, 25 Jahre alt und (noch) kinderlos - aber hier bin ich quasi die Projekt-Mutti: Ideenfindung, Marketing und Social Media - ich mische ĂŒberall mit.

Kaddarina

16.10.2020, 08:47

Die zweite geburt war ratzfatz, aber im Gegensatz zur ersten keinerlei Geburtsverletzungen… ein hoch auf kleine Köpfe! 😜

Moehre 111

12.10.2020, 03:48

Hat bei mir leider nicht geholfen- meine Kleine kam dann einfach zu schnell…

evafl21

10.10.2020, 08:42

Passiert trotzdem – auch bei der besten Hebamme, die sogar unter der Geburt noch mit Kompressen gearbeitet hat.

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