baby in Babyschale

Der große Kindersitz-Test

Update: ADAC und Stiftung Warentest haben wieder Kindersitze getestet. Auch die Zeitschrift Auto Motor und Sport hat zusammen mit dem TÜV Süd zu Jahresbeginn 10 Sitze getestet und ist zu interessanten Ergebnissen gekommen. Die Testauswertungen der einzelnen Anbieter (Auch Stiftung Warentest 2017) findet ihr in diesem Ratgeberartikel chronologisch geordnet. 

ADAC und Stiftung Warentest Kindersitz-Test 2018

Unsichere Kindersitze oder Schadstoffe sind Dinge, die wir Eltern unseren Kindern einfach nicht zumuten wollen. Als Laien wissen wir meistens leider so gut wie nie über die Gefahren Bescheid. Zum Glück ist das Wohl unserer Kinder auch anderen sehr wichtig. Stiftung Warentest und ADAC klärt jährlich über gute und weniger gute bis schlechte Kindersitze auf.

Testergebnisse

Ende Mai wurden 23 Babyschalen und Kindersitze auf Sicherheit (Frontal- und Seitencrash), Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt, geprüft und bewertet. Die meisten Kindersitze schnitten mit „gut“ ab, aber auch in diesem Jahr gab es wieder ein paar schwarze Schafe unter den Autositzen.

Kurz zusammengefasst wurden folgende Testurteile vergeben:

  • 17x „gut“
  • 2x „befriedigend“
  • 1x „mangelhaft“ wegen Sicherheitsmängel
  • 2x „mangelhaft“ wegen erhöhter Schadstoffe

Zum ersten Mal wurde nun auch ein Sitz mit eigenem Airbag System getestet. Dieser konnte überzeugen, jedoch muss auch dazu gesagt werden, dass Reboarder im Falle eines Aufpralls Nacken- und Schultermuskulatur besser stützen.

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Testsieger

Maxi Cosi auf der Überholspur

Der Testsieger der vergangenen Jahre, der Kiddy EvoLuna wurde ja schon vom Test der Auto, Motor und Sport-Zeitschrift bemängelt. Im aktuellen ADAC Test bekommt er Besuch auf dem Siegertreppchen der Babyschalen. Der Maxi Cosi Rock schneidet sowohl mit, als auch ohne Isofixstation mit selber Testnote (1,7) ab. Rein preislich betrachtet, fahrt ihr mit aktuellem Testsieger ohne Isofixstation weit über die Hälfte günstiger. Auch mit dem Kauf einer Isofix-Station, spart ihr im Gegensatz zum Kiddy nochmals ca. 100€.

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Die FamilyFix Station kann auch für das Nachfolgermodell Maxi Cosi Pearl (ausschließlich rückwärts) und somit bis ungefähr zum 4. Geburtstag, verwendet werden. Der Maxi-Cosi Pearl One + FamilyFix One i-Size schnitt im Test ebenfalls mit „gut“ (Note: 2,0) ab.

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Praktische i-Size Sitze für die ersten 4 Jahre

In der Kategorie ab Geburt bis 4 Jahre gab es noch einen Sieger. Der Britax Römer Swingfix i-Size gesellt sich also zum Maxi Cosi Rock aufs Siegertreppchen. Er ist ab 40 cm bis 105 cm nutzbar. Das heißt ihr braucht für die ersten 4 Jahre nur diesen einen Sitz. Mit 560€ sind die Anschaffungskosten natürlich wirklich erst mal sehr hoch. Rechnet man aber Maxi Cosi Rock, Pebble und FamilyFix zusammen, liegen wir auch bei diesem Preis.

Der etwas günstigere Britax Römer Dualfix erreichte im Test die Note 2,1 und ist somit auch absolut empfehlenswert. Der Einbau ist anfälliger für Fehler als sein besserer Bruder. Ansonsten gilt auch für diesen Sitz eine Nutzungsdauer von ca. 4 Jahren. Den Dualfix gibt es schon für 364€.

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Durchweg gute Ergebnisse bei den Gruppen 2 und 3

Die Folgesitze (4-12 Jahre) schnitten allesamt gut ab. ADAC verteilte Noten von 1,8 bis 2,0. Hier stehen euch zur Auswahl: Joie Traver (1,8), Besafe iZi Flex Fix (1,9), Nuna AACE (1,9), Recaro Monza Nova Evo (2,0) und Seatfix.

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Tabelle der getesteten Kindersitze
Quelle: ADAC – https://www.adac.de/_mmm/pdf/29664_321751.pdf

Verlierer

Einen Sitz zerfetzte es beim Aufprall total. Der Concord Ultimax i-Size schnitt in Sachen Sicherheit mit mangelhaft ab. Die Firma kündigte bereits an, diesen Sitz nicht weiter zu produzieren. Da Schadstoffe in den Bezügen gefunden wurden, landeten der Jané Gravity und auch der Avionaut Ultralite + IQ base ganz am Tabellenende. Diese drei Sitze bieten also nicht die nötige Sicherheit beziehungsweise kommen in die Kategorie gesundheitsbedenklich und werden deshalb nicht weiter empfohlen.

Im Mittelfeld, mit der Testnote 4,0 liegt der Chicco Cosmos. Bedienung und Sicherheit wurden hier nur mit „ausreichend“ bewertet.

Erster Sitz mit Airbags

Der Maxi Cosi Axissfix Air ist der erste getestete Airbag-Kindersitz. Er ist ca. von 1-4 Jahre nutzbar, kostet jedoch stolze 650€. Der Sitz holte sich trotz erhöhter Sicherheit durch in den Gurten eingebauten Airbags leider nur die Testnote 2,2 ab. Der Test zeigt, dass es in besagter Preisklasse deutlich bessere Sitze gibt.

Sichere günstige Modelle

Der sehr teure Concord Ultimax i-Size (350€) zeigt, dass Preis und Qualität nicht unbedingt zusammenhängen müssen. Beim im Test durchgeführten Aufprall zerbrach die Schale und bietet somit keinerlei Sicherheit für das Kind.

Auch wenn Experten eher davon abraten einen Sitz für verschiedene Altergruppen zu benutzen, so schnitt der Joie Traver Shield mit der Testnote 1,9 gut ab. Man kann ihn von 9-36 kg verwenden, also im Anschluss der Babyschale bis zum Ende der Kindersitzpflicht. Dadurch spart man sich den Kauf eines weiteren Sitzes. Ihr bekommt den Sitz für 140€. Ihr braucht dafür nicht unbedingt einen Isofix. Die integrierten ISOSAFE-Konnektoren sorgen neben dem Anschnallgurt für mehr Sicherheit. Leider kann er nur vorwärtsgerichtet fahren, bietet aber mit dem verstellbaren Fangkörper einen zusätzlichen Schutz.

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Wo kann ich den kompletten Test lesen?

Den kompletten Test der Stiftung Warentest gibt es auf deren Website. Alle Daten zum aktuellen Test und auch zu denen der Vorjahre, inkl. Datenbank aller getesteter Sitze, erhaltet ihr allerdings nur gegen eine Gebühr von 5€. Auf der Seite vom ADAC gibts aber auch viele und ich denke ausreichend Informationen zum Test – GRATIS 🙂

zu den GRATIS Testergebnissen

Auftretende Fragen zum Beispiel zu Reboarder, Fangkörper, Isofix und Co, beantworten wir euch im Ratgebertext „Der richtige Autositz“.

Mann fährt Auto, sitzt am Lenkrad

Kindersitztest der Zeitschrift Auto Motor und Sport, sowie TÜV Süd Januar 2018

Babyschalen

Ein überraschendes Testergebnis liegt uns hier vor. Haben ADAC und Stiftung Warentest den Kiddy Evo-Luna i-Size noch in den Himmel gelobt, so schneidet er bei diesem Test nicht ganz so super ab. Aber dazu später mehr.

gb Platinum Vaya i-Size

Zunächst schauen wir mal welche Kindersitze in der Rubrik „Babyschalen“ getestet wurden. Der gb Platinum Vaya i-Size schnitt mit „empfehlenswert“ ab. Der Sitz ist zwar ziemlich schwer und durch die Station nicht unbedingt zum Herausnehmen gedacht, jedoch können ihn auch größere Kinder bis ca. 4 Jahre benutzen. Der Test-Dummy hatte ungefähr die Maße eines 1,5 jährigen Kindes und dieses überstand die mehrmaligen Testläufe hervorragend. Den Sitz gibt es aktuell für knapp 377€ bei mytoys.de.

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Joie i-Gemm

Der Joie i-Gemm wird nur in Verbindung mit der Isofix-Basis empfohlen. Andernfalls sind die Belastungswerte im Brustbereich einfach zu hoch.  Den Sitz gibt es auf Amazon schon ab 115€, hinzu kommt noch die Station für 99€.

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Recaro Zero.1 Elite i-Size

Der Recaro Zero.1 Elite i-Size hat zwar mit knapp 600€ einen stolzen Preis. Allerdings schnitt auch dieser Sitz sehr gut ab und kann auch bis zu einem Alter von 4,5 Jahren verwendet werden.

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Kiddy Evo-Luna

Unser Favorit aus dem ADAC Test, der Kiddy Evo-Luna wurde in diesem Test nur bedingt weiterempfohlen. Die Bedingung ist, dass sich der Sitz nur in einer aufrechten Position befindet. Eine flache Liegeposition bietet kein anderer Sitz in diesem Ausmaß an. Diese ist rückenschonend und erholsam für das Baby, jedoch beim Crash absolut gefährlich! Die Kräfte wirken stark auf den Gurt, sodass beim Crashtest sogar eine Niete vom Gurt nachgegeben hat. Die Tester von Auto, Motor und Sport finden das Handling des Sitzes und die teils lieblose Verarbeitung ebenfalls nicht dem Preis angemessen. Den Kiddy bekommt ihr nämlich für stolze 340€ auf Amazon und ihr könnt ihn nur bis zum Alter von 15 Monaten nutzen.

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Kind mit Spielauto

Sitze für Kleinkinder

Ist bei den Babyschalen die rückwärts-Fahrtrichtung noch Standard und vorgeschrieben, könnt ihr euch im Folgemodell (1-4 Jahre) entscheiden, ob das Kind mit Blickrichtung nach vorn oder zurück fahren soll. Experten empfehlen allerdings weiterhin einen rückwärts gerichteten Sitz. Sogenannte Reboarder sind schon allein beim starken Bremsen viel schonender für die noch nicht ausgereifte Rückenmuskulatur der Kleinkinder. Unter den Kleinkind-Sitzen gibt es glücklicherweise keine Wackelkandidaten. Alle 3 getesteten Sitze werden empfohlen und Eltern können sich aus den verschiedenen Sitzen, den für ihre Anforderungen besten Sitz aussuchen.

Nuna Rebl Plus
Der Nuna Rebl Plus kann sogar als Babyschale umgebaut werden. Ab 15 Monate kann der Sitz auch gedreht werden, der Crashtest bezieht sich allerdings auf die rückwärtsgerichtete Position. Zum leichteren Ein- und Aussteigen kann man den Sitz sogar zur Tür drehen. Ein paar Minuspunkte gibt es, da der Sitz allein sehr schwer ist (15 Kilogramm) und nur mit Isofix funktioniert. Der Sitz ist für 400€ kein Schnäppchen aber in Hinblick auf hochwertiges Material und die Nutzung als Babyschale ist die Anschaffung doch lohnenswert.

Nuna Rebl Plus

Chicco Youniverse Fix
Der Chicco Youniverse Fix ist anwendbar ab 9 Kilogramm bis zum 12 Lebensjahr. Somit würde dieser Sitz als zweiter und letzter Sitz ins Auto einziehen. Außerdem kann der Sitz mit Isogurt oder auch ohne jegliche Fix-Station benutzt werden. Der Crashtest bezieht sich allerdings auf die Verwendung mit Isofix-Station. Der Chicco schneidet gut ab. Die Kräfte wirken höher als bei den anderen Testsitzen, jedoch noch absolut im grünen Bereich. Ein paar kleinere Minuspunkte beim Handling (schwer, Probleme beim Festziehen des Gurtes) relativieren sich aber mit dem außerordentlich günstigen Preis von 175€

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Britax-Römer Trifix i-Size
Am besten schneidet der Britax-Römer Trifix i-Size ab. Auch wenn Eltern mit Modellen, die für mehrere Altersgruppen genutzt werden können, unheimlich Geld sparen, so sind die Sitze die speziell nur für eine Gruppe konzipiert sind doch am sichersten. Der Römer hat somit nur eine kurze Einsatzdauer, jedoch fährt euer Kind zwischen dem 1. und 4. Geburtstag absolut sicher mit diesem Sitz. Der Preis von 300€ ist zwar sehr stattlich anzusehen, aber das gute Handling und eine solide Verarbeitung rechtfertigen diesen absolut!

Britax-Römer Trifix i-Size

Kind spielt mit einem Spielzeug Auto

Fazit

Den ausführlichen Test lest ihr auf den Seiten des Magazins Auto Motor und Sport. Der Test ist als kleine Zwischenbilanz und zur Auffrischung des ADAC-Tests recht gut geeignet. Mir fehlen lediglich ein paar Testvarianten. Zum Beispiel wurden die Sitze nicht in Hinblick auf Schadstoffen und Ergonomie getestet. Gerade das finde ich persönlich auch sehr ausschlaggebend für den Kauf eines Kindersitzes.

ADAC und Stiftung Warentest Kindersitz Test 2017

Die Sicherheit unserer Kinder ist uns allen wichtig! Und wo sonst ist es so gefährlich, wie im Straßenverkehr? Der jährlich stattfindende Test vom ADAC und Stiftung Warentest zeigt auch in diesem Jahr, welche Kindersitze für euer Baby sicher genug sind und wovon ihr lieber die Finger weglassen solltet.

Testergebnisse

Mit 37 Sitzen war der Test in diesem Jahr erstaunlich umfangreich. Getestet wurde in den Bereichen Sicherheit bei jeweils Seiten- und Frontaufprall, Ergonomie der Sitze, Bedienung bzw. Handhabung und Schadstoffgehalt aller Teile, mit denen das Kind in Berührung kommt.

37 neue Sitze im Test – 4 Sitze mangelhaft

Die gute Nachricht zuerst. In vielen Modellen saß der Prüfdummy im Test sicher. Von 37 neu-getesteten Sitzen, haben 22 Sitze mit „gut“ abgeschnitten und 9 mit „befriedigend“. Leider musste 2 mal das Testurteil „ausreichend“ verteilt werden und sogar 4 mal „mangelhaft“.

Testsieger

Viele gute Testnoten – wer ist der Gewinner der Babyschalen?

Den Testgewinner vom letzten Jahr hat auch in 2017 kein anderer Sitz übertrumpfen können. Der Kiddy Evo-Luna i-Size ist und bleibt der beste Sitz laut Testurteil (1,5). Genutzt werden kann er für Babys bis 83 cm Körpergröße. i-Size weist nämlich darauf hin, dass die Norm nicht nach Körpergewicht geht, sondern nach Körpergröße. Der Evo-Luna punktet in Unfallsicherheit, Handhabung und Ergonomie. Einzig und allein im Bereich Schadstoffe gibt es nur ein „befriedigend“. Der Evo-Luna von Kiddy ist für 479€ bei Amazon erhältlich.

Und die Flops?

Von den 37 Neu-getsteten Babyschalen und Kindersitzen haben 4 mit der Note 5,5 = Mangelhaft abgeschnitten. Das ist in der Gruppe Babyschalen der joolz iZi Modular (mit und ohne Base). Der Sitz bekommt in der Kategorie Sicherheit sogar recht gute Bewertungen, fällt aber letztendlich durch eine unheimlich hoheMenge des Flammschutzmittels TCCP im Sitz selber auf. Da das im Falle eines Unfalls höchste Gefahr bedeutet, wird er mit mangelhaft bewertet. Zwei weitere Sitze aus der Gruppe 9-36 kg schnitten ebenfalls mit mangelhaft ab, weil sie beide erhebliche Mängel in der Unfallsicherheit aufwiesen. Beim Crashtest des Casualplay Multipolaris Fix schleuderte die Testpuppe halb aus dem Sitz. Der LCP Kids Saturn iFix bekam die schlechteste Note, da beim Frontalaufprall der Beckengurt in den Bauch einschnitt. Außerdem ist er auch unheimlich schwer anzubringen. Neben dem Graco Milestone bekam noch ein weiter Sitz das Testurteil ausreichend (Note 3,8). Der Axkid Wolmax nur mit ausreichend in der Kategorie Handhabung bewertet und auch für die schlechte Ergonomie bekam er ein befriedigend.

 

Babyschalen im Test

Die beste Babyschale im aktuellen Test von 2017 ist der Britax Römer Baby-Safe i-Size plus i-Size Base (319€). Der Cybex Aton Q i-Size  mit und ohne Basis und auch der Joie i-Gemm (140€) sind ebenso sicher für euer Baby in der i-Size Kategorie. In der Kategorie nach Körpergröße, platziert sich der Cybex Aton 5 für nur 130€ auf Platz eins. Für 90€ mehr bekommt ihr den gleichen Sitz mit Basis. Der Einbau erfordert etwas Aufmerksamkeit aber dafür ist das Einrasten der Schale danach umso einfacher.

Gruppe 0/0+ und 0/1 Sitze ab Geburt bis ca. 4 Jahre:

Leider gab es in dieser Kategorie nur zwei Sitze im Test. Über den Allrounder von Graco Milestone, haben wir bereits ausführlich berichtet. Besser bewertet wurde der Joie Spin 360. Allerdings schnitt auch hier ein Sitz aus dem letzten Jahr besser ab, nämlich der Recaro Zero 1.

Gruppe 1 und 2/3 – Sitze ab Laufalter:

Als bester Sitz schnitt auch hier ein Sitz aus dem letzten Test ab. Der Kiddy Phoenixfix 3 (259€) ist geeignet von 9 bis allerdings nur 18 Kilogramm. Aus dem Test im Jahr 2017 dürfen sich eure Kinder in den Sitzen Cybex Pallas M-Fix SL mit Isofix (300€) und M SL ohne diese Bindung (180€) und im Kiddy Guardianfix 3 (320€) sicher fühlen. In der Gruppe ab 15 kg sind die besten Platzierten das Geschwisterpaar Cybex Solution M-Fix SL mit Isofix (150€) und der gleiche Sitz nur ohne Bindung (130€).

ADAC Stiftung Warentest


Juliane

Ich bin Juliane und Mami unserer kleinen Greta. Seit der Schwangerschaft hat sich mein Leben um 180° gedreht - gern begleite ich euch auf dem Weg zum Eltern sein und gebe euch wertvolle Tipps und Ratschläge! Außerdem möchte ich euch beim Sparen helfen, denn Babyspielzeug, Windeln, Klamotten und Co sind teuer genug!


Ketsch

14.07.2017, 09:59

Liebe Jane, vielen Dank für diesen interessanten und vor allem enorm wichtigen Beitrag.

Sweetnephele

15.07.2017, 18:56

Sehr schön zusammen gestellt und gut zu wissen, dass unsere Kinder sicher fahren

Saito88

17.08.2017, 07:52

Der Kiddie Evo-Luna war nicht nur Testsieger sondern auch unser Favorit. Leider ist er extrem groß sodass in einem Fabia kaum noch jemand vorne Sitzen kann =(

Carla

28.08.2017, 17:39

Die Test Datenbank der Stiftung Warentest ist super. Alternativ kann ich diese kostenlose Seite empfehlen:
https://www.kindersitztests.com

Dort werden zu den Testergebnissen vom ADAC und der Stifung Wartentest auch die Testergebnisse des östereichischen (ÖATMC) und des Schweizer (TCS) Mobilclubs geführt.

Wir haben einen Cybex Juno 2-Fix und einen Cybex Sirona Plus im Einsatz 🙂

Viele Grüße
Carla

Tina

07.09.2017, 12:46

Leider taucht in dem Test der Cybex Sirona garnicht auf. Schade oder Absicht ??? Ist ein toller und sicherer Sitz gerade auch für das rückwärtig gerichtete fahren.

Kerstin

23.09.2017, 21:02

Hallo ich hab eine Frage. Was mach ich mit meinen Sohn der deutlich mehr wie 36 kg hat aber erst 10 ist und noch nicht 150 cm? Die Sitzerhöhung sind alle bis 36 kg.

    Juliane

    24.09.2017, 07:19

    Hallo Kerstin,

    also der ADAC sagt dazu folgendes:

    Bis zu einer Körpergröße von 150 cm bzw. bis zum vollendeten 12. Lebensjahr gilt die Pflicht zur Verwendung von Kinder-Sicherungssystemen. Im Bereich 6 bis 12 Jahre wird in Verbindung mit einem Sitzerhöher insbesondere ein guter Fahrzeuggurt-Verlauf im Becken- und Schulterbereich erreicht. Obwohl die ECE-Zulassung für Sitzerhöher aus prüftechnischen Gründen auf 36 kg beschränkt ist, müssen auch schwerere Kinder die Systeme verwenden. Nach Auskunft der Bundesanstalt für Straßenwesen und dem Verkehrsministerium ist die Eignung der Sitzerhöher auch für Kinder über 36 kg gegeben. Es empfehlen sich möglichst breite und stabile Modelle. Eventuell muss auch auf einen Sitzerhöher mit sehr niedrigen Gurthaken zurückgegriffen werden. Nur für den Fall, dass der Körperumfang des Kindes so groß ist, dass es in keinen im Handel erhältlichen Kindersitz passt, kann durch die Straßenverkehrsbehörde (Stadt bzw. Landratsamt) eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.
    Folgende Kindersitze bieten überdurchschnittlich viel Platz:
    z. B. Concord Transformer Click (Sitzerhöher)

    https://www.adac.de/infotestrat/ratgeber-verkehr/kindersicherheit/kindersitzberater/probleme/gewicht-oberhalb-systemgrenze-antwort-4.aspx

    Ich hoffe, wir konnten weiterhelfen!
    Liebe Grüße
    Juliane

daheba

27.09.2017, 14:43

Sehr hilfreich, danke!

Sabine

18.02.2018, 19:29

Hallo und danke für diesen hilfreichen Artikel. Wollte nur fragen, warum die Ergebnisse des schwedischen Plustest nicht mit aufgeführt werden?

Sony1984

13.06.2018, 10:14

Enorm Hilfreich weil man von dem enormen Angebot geradezu erschlagen wird. Wir wissen immer noch nicht welchen Kindersitz der richtige für uns wäre

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